Ice Speedway World Championship - Max Aicher Arena Inzell
Die zwei Fußballspiele mit Beteiligung von Austria Salzburg und Wacker Innsbruck habe ich natürlich sehr dankend an- und mitgenommen, aber der ursprüngliche Grund weshalb ich hier unten war, ist Eisspeedway. Noch nicht gehört? Ich kannte es auch nicht, aber ein Kumpel hat davon erzählt und so ging es zu viert mit zwei alten Hasen, die schon seit Jahrhunderten hier runter fahren nach Inzell im oberbayrischen Landkreis Traunstein. Die Reifen der 500 cm³ Motorräder werden mit bis zu 130 maximal 28 mm langen Spikes versehen. Durch den enormen Halt der Spikes werden höchste Beschleunigungswerte, sowie die größten Schräglagen im Motorradsport erreicht. Über beide Räder sind zum Schutz der anderen Fahrer stabile Verkleidungen angebracht. Die Motorräder sind statt Bremsen mit Zündunterbrechern ausgestattet, die mit Schnüren am Handgelenk des Fahrers befestigt sind. Bei einem Sturz stehen die Motoren und auch die Antriebsräder somit sofort still. Früher wurde in Inzell auf einer offenen Natureisstrecke gefahren. Heute auf Kunsteis in der Halle. Das nach einem Bauunternehmer benannte Stadion ist Leistungszentrum für Eisschnelllauf und fasst 6.000 Zuschauer. Ich bin kein Motorradfahrer und kein großer Motorsportfan, aber das Zusehen hat echt Spaß gemacht. Die Irren heizen mit Durchschnittlich 90 km/h übers Eis und liegen in den Kurven auf dem Eis, als wäre es das normalste auf der Welt. Das ist echt beeindruckend. Da die Spikes dem Eis ordentlich zusetzen, wird die Bahn nach vier Rennen mit vier Fahrern über vier Runden von Traktoren hergerichtet. Nach 20 Rennen fahren die Fahrer auf den Plätzen 3-6 zwei Finalplätze aus, für das die beiden Bestplatzierten bereits qualifiziert sind. Das rein skandinavische Finale am Samstag gewann der schwedische Weltmeister Martin Haarahiltunen vor den Finnen Max Koivula und Heikki Huusko. Die deutschen Luca Bauer und Max Niedermaier verpassten das Finale. Der Sieger am Sonntag war der Schwede Niclas Svensson. Vor Luca Bauer, der in seinem Wohnzimmer Zweiter wurde. Der verletzte Weltmeister Haarahiltunen wurde Dritter, obwohl er nicht ins Ziel kam. Es kann sich durchaus immer mal lohnen, in andere Sportarten reinzuschnuppern. Ich bräuchte sowas zwar nicht ständig, werde es mir aber sicher nochmal ansehen und bestimmt auch Speedway ohne Eis.
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Sonntag, 15. März 2026
Samstag, 14. März 2026
SV Seekirchen - Wacker Innsbruck
14.03.26 14:00 SV Seekirchen - FC Wacker Innsbruck 0:1 (0:0), Sportzentrum Aug, Regionalliga West, 1.050 Zuschauer
Die Stadt Seekirchen am Wallersee im Bundesland Salzburg hat rund 12.000 Einwohner und mit dem Sportverein Seekirchen einen Verein in der drittklassigen Regionalliga West. Heute war ein Feiertag im Ort, denn es kam der große FC Wacker aus Innsbruck. Die Geschichten über den Fußball in Österreich und seine Vereine würden mehr Seiten füllen, als auf dieser Welt je existieren werden. Insolvenzen, Konkurse, Namensänderungen, Fusionen, Neugründungen, Lizenzentzüge usw. sind quasi an der Tagesordnung und der FC Wacker geht dabei mit vorne weg. Was dem Verein aus Tirols Hauptstadt dabei immer gewiss war und ist, sind seine treuen Anhänger. Egal ob als Verrückte Köpfe oder Tivoli Nord. Die durften heute sogar auf die Tribüne, die sie zur Hälfte zugesprochen bekamen. Natürlich war der Support mit Gassenhauern wie „Von den grün-schwarzen Bergen kommen wir. Unsr'e Heimat ist das Polizeirevier“, "FC Wacker allez, du bist mein Verein. Egal wo du auch spielst. Du wirst nie alleine sein", "dem aus Frankfurt so ähnlich bekannten „Wir werden sterben für Euch“, den Klassikern „Innsbrucker Jungs, holt euch den Sieg für uns“ oder „Wir woll'n dieses Spiel heut gewinnen“, sowie dem mit Inbrunst gesungenen „Zusammen auf der Nord zu steh'n“ auch sehr ordentlich, lautstark, abwechslungsreich und für diese Liga einmalig. Dem Fernseh Fußball Konsumenten wird man das hier aber wohl nie nahe bringen können und ich hab mich heute ehrlicherweise selbst dabei erwischt, wie ich mir den Abpfiff ersehnt habe und dabei war das hier das Spitzenspiel des Tabellenführers beim Zweiten. Sportlich ist der österreichische Drittliga Fußball echt schwere Kost. Mit Kitzbühel, Kufstein, Pinzgau oder Bischofshofen ist die Liga zwar mit großen Namen gespickt, aber eben nur von Urlaubs- und Skiorten. Die Sonne schien in der ersten Hälfte zwar sehr schön, aber im zweiten Durchgang dominierte die Kälte. Es ist halt doch erst Mitte März, auch oder gerade im Salzburger Land. Da konnten einen auch die Leberkäs und Schnitzel Semmeln nicht erwärmen. Seekirchen war im ersten Durchgang die etwas bessere Mannschaft und in der zweiten Hälfte war es andersrum. Nach rund einer Stunde fiel dann das Tor des Tages. Glückwunsch nach Innsbruck und Respekt für das Durchhaltevermögen in den unteren Klassen.
Die Stadt Seekirchen am Wallersee im Bundesland Salzburg hat rund 12.000 Einwohner und mit dem Sportverein Seekirchen einen Verein in der drittklassigen Regionalliga West. Heute war ein Feiertag im Ort, denn es kam der große FC Wacker aus Innsbruck. Die Geschichten über den Fußball in Österreich und seine Vereine würden mehr Seiten füllen, als auf dieser Welt je existieren werden. Insolvenzen, Konkurse, Namensänderungen, Fusionen, Neugründungen, Lizenzentzüge usw. sind quasi an der Tagesordnung und der FC Wacker geht dabei mit vorne weg. Was dem Verein aus Tirols Hauptstadt dabei immer gewiss war und ist, sind seine treuen Anhänger. Egal ob als Verrückte Köpfe oder Tivoli Nord. Die durften heute sogar auf die Tribüne, die sie zur Hälfte zugesprochen bekamen. Natürlich war der Support mit Gassenhauern wie „Von den grün-schwarzen Bergen kommen wir. Unsr'e Heimat ist das Polizeirevier“, "FC Wacker allez, du bist mein Verein. Egal wo du auch spielst. Du wirst nie alleine sein", "dem aus Frankfurt so ähnlich bekannten „Wir werden sterben für Euch“, den Klassikern „Innsbrucker Jungs, holt euch den Sieg für uns“ oder „Wir woll'n dieses Spiel heut gewinnen“, sowie dem mit Inbrunst gesungenen „Zusammen auf der Nord zu steh'n“ auch sehr ordentlich, lautstark, abwechslungsreich und für diese Liga einmalig. Dem Fernseh Fußball Konsumenten wird man das hier aber wohl nie nahe bringen können und ich hab mich heute ehrlicherweise selbst dabei erwischt, wie ich mir den Abpfiff ersehnt habe und dabei war das hier das Spitzenspiel des Tabellenführers beim Zweiten. Sportlich ist der österreichische Drittliga Fußball echt schwere Kost. Mit Kitzbühel, Kufstein, Pinzgau oder Bischofshofen ist die Liga zwar mit großen Namen gespickt, aber eben nur von Urlaubs- und Skiorten. Die Sonne schien in der ersten Hälfte zwar sehr schön, aber im zweiten Durchgang dominierte die Kälte. Es ist halt doch erst Mitte März, auch oder gerade im Salzburger Land. Da konnten einen auch die Leberkäs und Schnitzel Semmeln nicht erwärmen. Seekirchen war im ersten Durchgang die etwas bessere Mannschaft und in der zweiten Hälfte war es andersrum. Nach rund einer Stunde fiel dann das Tor des Tages. Glückwunsch nach Innsbruck und Respekt für das Durchhaltevermögen in den unteren Klassen.
Freitag, 13. März 2026
Austria Salzburg - Liefering
13.03.26 20:30 SV Austria Salzburg - FC Liefering 2:0 (0:0), Max Aicher Stadion, 2. Liga, 1.766 Zuschauer
Sonntag, 8. März 2026
St. Pauli - Eintracht
08.03.26 15:30 FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt 0:0, Millerntor Stadion, 1. Bundesliga, 29.546 Zuschauer
Hamburg, die Zweite. Scheiß Sankt Pauli! Weltfrauentag und passenderweise auch der Geburtstag der Diva. Es war der 8.3.1899. Der Tag als der Frankfurter Fußball-Club Victoria gegründet wurde. Damals wird niemand dran geglaubt haben, dass dieser Verein als Eintracht Frankfurt Deutscher Meister, fünffacher Pokalsieger, zweifacher Europapokalsieger und der größte Verein des Planeten wird. Ist aber so. Danke an die Herren von damals, dass sie so vielen Menschen die Liebe ihres Lebens geschenkt haben. Eintracht Frankfurt über alles! Wir verteilten uns auf 9er, Auto und Bus und hatten eine spaßige und kurzweilige Fahrt in den Norden. Das Stadion ist an und für sich kein schlechtes und die Lage mitten in der Stadt, mitten im Viertel mit Kneipen, Bars und Restaurants in unmittelbarer Umgebung ist einfach geil. Wenn da nur nicht dieser schmutzige Verein wäre. Bzw. wenn dieser Verein doch noch so wäre, wie er früher mal war. Links, rau, rebellisch und authentisch. Sankt Pauli war immer anders und das ist gut so. Auch wenn ich mir den Verein von damals zurück wünschen würde, toleriere ich natürlich, dass man sich dazu entschlossen hat, ein künstlich heuchlerisch wokes Hipster Produkt zu sein. Gut finden muss man das aber nicht und bekehren lassen muss ich mich von der extrem nervigen und anstrengenden Stadionsprecherin, die dem Depp in Mainz absolut das Wasser reichen kann, auch nicht. Scheiß St. Pauli! Mit einem schönen Geburtstags Intro und unzähligen Fähnchen ging es los. Die Heimkurve zeigte eine Blockfahne mit Miss Piggy. Keine Ahnung ob die nicht zeichnen und malen können oder ob sie Frauen hässlich finden. Der FC St. Pauli hat, wie der heutige Tag gezeigt hat, aber allgemein eine sehr spezielle Sichtweise auf Frauen. Scheiß St. Pauli! Ich mag Frauen. Und ich bin froh, dass Frauen bei uns in der Kurve ganz selbstverständlich ein Teil des Ganzen sind, das möchte ich an diesem Tag mal sagen. Beide Mannschaften mussten sich von ihren Auftritten in den internationalen Wettbewerben unter der Woche erholen, weshalb auch dieses Spiel wieder sonntags stattfand. Finde den Fehler. Die Statistik des Kicker beschreibt das Spiel eigentlich ganz gut. Wir hatten einen Ballbesitz von 72 zu 28%, bei einem Chancenverhältnis von 2:1. Wir waren die überlegene Mannschaft in einem langweiligen Spiel, das eigentlich nur 0:0 ausgehen konnte. Gegen einen Absteiger muss da mehr kommen, aber wenn ein Tor gefallen wäre, dann wahrscheinlich für die HausherrInnen, die zumindest den Pfosten trafen. Einer von vielen Wünschen wäre hier nie wieder her zu müssen. Bloß schnell weg, falls das ansteckend ist. Scheiß Sankt Pauli! Wir haben in den letzten fünf Spielen dreimal zu Null gespielt und acht Punkte geholt. Das ist besser, als es sich gerade anfühlt. Eintracht!
Hamburg, die Zweite. Scheiß Sankt Pauli! Weltfrauentag und passenderweise auch der Geburtstag der Diva. Es war der 8.3.1899. Der Tag als der Frankfurter Fußball-Club Victoria gegründet wurde. Damals wird niemand dran geglaubt haben, dass dieser Verein als Eintracht Frankfurt Deutscher Meister, fünffacher Pokalsieger, zweifacher Europapokalsieger und der größte Verein des Planeten wird. Ist aber so. Danke an die Herren von damals, dass sie so vielen Menschen die Liebe ihres Lebens geschenkt haben. Eintracht Frankfurt über alles! Wir verteilten uns auf 9er, Auto und Bus und hatten eine spaßige und kurzweilige Fahrt in den Norden. Das Stadion ist an und für sich kein schlechtes und die Lage mitten in der Stadt, mitten im Viertel mit Kneipen, Bars und Restaurants in unmittelbarer Umgebung ist einfach geil. Wenn da nur nicht dieser schmutzige Verein wäre. Bzw. wenn dieser Verein doch noch so wäre, wie er früher mal war. Links, rau, rebellisch und authentisch. Sankt Pauli war immer anders und das ist gut so. Auch wenn ich mir den Verein von damals zurück wünschen würde, toleriere ich natürlich, dass man sich dazu entschlossen hat, ein künstlich heuchlerisch wokes Hipster Produkt zu sein. Gut finden muss man das aber nicht und bekehren lassen muss ich mich von der extrem nervigen und anstrengenden Stadionsprecherin, die dem Depp in Mainz absolut das Wasser reichen kann, auch nicht. Scheiß St. Pauli! Mit einem schönen Geburtstags Intro und unzähligen Fähnchen ging es los. Die Heimkurve zeigte eine Blockfahne mit Miss Piggy. Keine Ahnung ob die nicht zeichnen und malen können oder ob sie Frauen hässlich finden. Der FC St. Pauli hat, wie der heutige Tag gezeigt hat, aber allgemein eine sehr spezielle Sichtweise auf Frauen. Scheiß St. Pauli! Ich mag Frauen. Und ich bin froh, dass Frauen bei uns in der Kurve ganz selbstverständlich ein Teil des Ganzen sind, das möchte ich an diesem Tag mal sagen. Beide Mannschaften mussten sich von ihren Auftritten in den internationalen Wettbewerben unter der Woche erholen, weshalb auch dieses Spiel wieder sonntags stattfand. Finde den Fehler. Die Statistik des Kicker beschreibt das Spiel eigentlich ganz gut. Wir hatten einen Ballbesitz von 72 zu 28%, bei einem Chancenverhältnis von 2:1. Wir waren die überlegene Mannschaft in einem langweiligen Spiel, das eigentlich nur 0:0 ausgehen konnte. Gegen einen Absteiger muss da mehr kommen, aber wenn ein Tor gefallen wäre, dann wahrscheinlich für die HausherrInnen, die zumindest den Pfosten trafen. Einer von vielen Wünschen wäre hier nie wieder her zu müssen. Bloß schnell weg, falls das ansteckend ist. Scheiß Sankt Pauli! Wir haben in den letzten fünf Spielen dreimal zu Null gespielt und acht Punkte geholt. Das ist besser, als es sich gerade anfühlt. Eintracht!
Mittwoch, 4. März 2026
SC Waldgirmes - Eintracht U19
04.03.26 19:00 SC Waldgirmes - Eintracht Frankfurt 0:11 (0:6), Nebenplatz in den Lahnauen, A-Junioren Hessenpokal, 400 Zuschauer
Im Jahr 2009 war ich bei nem Spiel der Hessenliga auf dem Rasenplatz in Waldgirmes mit seinen paar Stufen Ausbau und hätte nie gedacht, dass ich irgendwann nochmal herkomme um dem Nebenplatz einen Besuch abzustatten. Sag niemals nie! Waldgirmes ist ein Stadtteil von Lahnau im Lahn-Dill-Kreis. Lahnau kommt nicht von ungefähr und da ich heute pünktlich Feierabend hatte und das Wetter gut war, nutze ich das für einen Spaziergang durch die Lahnauen und um den Dutenhofener See. Schöne und entspannte 6,5 km. Eintracht, Pokal, Flutlicht! Gibt es was schöneres? Nein. Dass es „nur“ die U19 ist, „nur“ der Hessenpokal und nur ein popliges Flutlicht aufm Sportplatz, spielt keine Rolle. Man muss ja net immer alles relativieren. Nach dem Aus im DFB Pokal, dem Aus in der Youth League und dem Abstieg aus der A-Liga bekommt der Hessenpokal eine größere Bedeutung. Nidda hab ich letzte Saison für die Ausführung des Hessenpokals gegen unsere U19 völlig zu recht für die Organisation gelobt. Heute war das anders. Die Wurst war schon vor der Halbzeit aus, Bier gab es gar nicht und die kleine Flasche 15 Cent Wasser kostete 3€. Es muss nicht immer Alkohol sein und es war Jugendfußball, ja. Ich hätte aber nicht mitbekommen, dass beispielsweise in Nidda auch nur ein Jugendlicher an ner Alkoholvergiftung gestorben ist, weil Erwachsene am Platz Bier getrunken hätten. Egal. Lean Husterer und Niko Ilicevic zeigten früh, wer der Favorit ist und auch wenn die Jungs aus Waldgirmes ganz gut versuchten gegenzuhalten, war hier absolut klar wo der Hase läuft. Die Eintracht machte ein Tempo, mit dem der Gegner nicht im geringsten mithalten konnte. Technisch und spielerisch waren die jungen Adler natürlich ebenfalls überlegen. Zu meinem höchsten je gesehenen Auswärtssieg steuerte der starke Marcello Bouvier fünf Treffer bei. Das war wie ein Trainingsspiel in der 3. Runde des Hessenpokals. Ab ins Achtelfinale. Die Spiele der U19 werden auch in Zukunft eine willkommene Abwechslung sein und anders werde ich solche Schrottplätze auch nicht mehr „machen“.
Im Jahr 2009 war ich bei nem Spiel der Hessenliga auf dem Rasenplatz in Waldgirmes mit seinen paar Stufen Ausbau und hätte nie gedacht, dass ich irgendwann nochmal herkomme um dem Nebenplatz einen Besuch abzustatten. Sag niemals nie! Waldgirmes ist ein Stadtteil von Lahnau im Lahn-Dill-Kreis. Lahnau kommt nicht von ungefähr und da ich heute pünktlich Feierabend hatte und das Wetter gut war, nutze ich das für einen Spaziergang durch die Lahnauen und um den Dutenhofener See. Schöne und entspannte 6,5 km. Eintracht, Pokal, Flutlicht! Gibt es was schöneres? Nein. Dass es „nur“ die U19 ist, „nur“ der Hessenpokal und nur ein popliges Flutlicht aufm Sportplatz, spielt keine Rolle. Man muss ja net immer alles relativieren. Nach dem Aus im DFB Pokal, dem Aus in der Youth League und dem Abstieg aus der A-Liga bekommt der Hessenpokal eine größere Bedeutung. Nidda hab ich letzte Saison für die Ausführung des Hessenpokals gegen unsere U19 völlig zu recht für die Organisation gelobt. Heute war das anders. Die Wurst war schon vor der Halbzeit aus, Bier gab es gar nicht und die kleine Flasche 15 Cent Wasser kostete 3€. Es muss nicht immer Alkohol sein und es war Jugendfußball, ja. Ich hätte aber nicht mitbekommen, dass beispielsweise in Nidda auch nur ein Jugendlicher an ner Alkoholvergiftung gestorben ist, weil Erwachsene am Platz Bier getrunken hätten. Egal. Lean Husterer und Niko Ilicevic zeigten früh, wer der Favorit ist und auch wenn die Jungs aus Waldgirmes ganz gut versuchten gegenzuhalten, war hier absolut klar wo der Hase läuft. Die Eintracht machte ein Tempo, mit dem der Gegner nicht im geringsten mithalten konnte. Technisch und spielerisch waren die jungen Adler natürlich ebenfalls überlegen. Zu meinem höchsten je gesehenen Auswärtssieg steuerte der starke Marcello Bouvier fünf Treffer bei. Das war wie ein Trainingsspiel in der 3. Runde des Hessenpokals. Ab ins Achtelfinale. Die Spiele der U19 werden auch in Zukunft eine willkommene Abwechslung sein und anders werde ich solche Schrottplätze auch nicht mehr „machen“.
Sonntag, 1. März 2026
Eintracht - Freiburg
01.03.26 17:30 Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 2:0 (0:0), Waldstadion, 1. Bundesliga, 59.000 Zuschauer
Wir Fans in Deutschland schimpfen wie anderswo auch oft auf den Fußballverband. Das ist grundsätzlich auch nachvollziehbar und richtig. Korrupte Bastarde, denen der Fußball und die, die ihn lieben und (im Amateurbereich) ausführen egal sind, braucht niemand. Es ist aber auch nicht alles schlecht. Die frühen Terminierungen in Deutschland für die Planungssicherheit gibt es außer in Skandinavien kaum. Daumen hoch. Der Verband ist aber scheiße und ein Daumen hoch braucht auch direkt wieder einen nach unten. Warum man als beispielsweise Eintracht Frankfurt teils völlig ohne Not ständig freitags und sonntags ran muss, muss man nämlich nicht verstehen. Von zwölf terminierten Spielen in diesem Jahr, dürfen und durften wir nur fünfmal am hauptsächlichen Samstags Spieltag ran. 5:7 gegen Fan-Interessen. Ein kleiner Snack, en klaane Marsch, ebbes Gebabbel, en Schobbe und schon ging es hinein in die gute Stube. Es gibt Gerüchte, aber eigentlich ist doch jedem klar, dass die naiven und verwirrten Studenten Kinder aus dem Takatuka Land zu spät eintrafen, weil sie Probleme mit ihren Fahrrädern hatten. Scheiß Freiburg! In der Nordwest gab es eine Gedenkminute für ein Szene Mitglied (Ruhe in Frieden und schwenke die Fahne dort) und nach längerer (offizieller) Pause ein TN Banner am Zaun. Eine Freundschaft, die ich -ohne persönliche Kontakte zu haben- begrüße. Die erste Hälfte war auf dem grünen Klee ziemlich zäh. Zwar mit leichten Vorteilen für uns, aber ohne große Chancen. Zumindest hatten wir auch wieder mal das nötige Glück als ein Kopfball vom Pfosten in Zetterers Arme abprallte. Santos verletzte sich nämlich früh und musste raus. Ich gebe zu kein großer Fan von ihm zu sein, aber selbstverständlich gute Besserung Kaua. Im zweiten Durchgang waren wir nach einer Zetterer Parade am Drücker. Chaibi setzte in der Minute seiner Einwechslung einen Ball zur Führung ins lange Eck. Die Vorarbeit für Bahoyas schönen Abschluss ins lange Eck kam ebenfalls von Chaibi. Zwar machten wir nun ordentlich Druck und waren dem 3:0 näher als die dem 2:1, aber das hätte auch fallen können, wenn unsere Nr. 1 die Beine nicht so schnell zusammen gehabt hätte. Der zweite Heimsieg in Folge. Die SGE ist wieder da!
Wir Fans in Deutschland schimpfen wie anderswo auch oft auf den Fußballverband. Das ist grundsätzlich auch nachvollziehbar und richtig. Korrupte Bastarde, denen der Fußball und die, die ihn lieben und (im Amateurbereich) ausführen egal sind, braucht niemand. Es ist aber auch nicht alles schlecht. Die frühen Terminierungen in Deutschland für die Planungssicherheit gibt es außer in Skandinavien kaum. Daumen hoch. Der Verband ist aber scheiße und ein Daumen hoch braucht auch direkt wieder einen nach unten. Warum man als beispielsweise Eintracht Frankfurt teils völlig ohne Not ständig freitags und sonntags ran muss, muss man nämlich nicht verstehen. Von zwölf terminierten Spielen in diesem Jahr, dürfen und durften wir nur fünfmal am hauptsächlichen Samstags Spieltag ran. 5:7 gegen Fan-Interessen. Ein kleiner Snack, en klaane Marsch, ebbes Gebabbel, en Schobbe und schon ging es hinein in die gute Stube. Es gibt Gerüchte, aber eigentlich ist doch jedem klar, dass die naiven und verwirrten Studenten Kinder aus dem Takatuka Land zu spät eintrafen, weil sie Probleme mit ihren Fahrrädern hatten. Scheiß Freiburg! In der Nordwest gab es eine Gedenkminute für ein Szene Mitglied (Ruhe in Frieden und schwenke die Fahne dort) und nach längerer (offizieller) Pause ein TN Banner am Zaun. Eine Freundschaft, die ich -ohne persönliche Kontakte zu haben- begrüße. Die erste Hälfte war auf dem grünen Klee ziemlich zäh. Zwar mit leichten Vorteilen für uns, aber ohne große Chancen. Zumindest hatten wir auch wieder mal das nötige Glück als ein Kopfball vom Pfosten in Zetterers Arme abprallte. Santos verletzte sich nämlich früh und musste raus. Ich gebe zu kein großer Fan von ihm zu sein, aber selbstverständlich gute Besserung Kaua. Im zweiten Durchgang waren wir nach einer Zetterer Parade am Drücker. Chaibi setzte in der Minute seiner Einwechslung einen Ball zur Führung ins lange Eck. Die Vorarbeit für Bahoyas schönen Abschluss ins lange Eck kam ebenfalls von Chaibi. Zwar machten wir nun ordentlich Druck und waren dem 3:0 näher als die dem 2:1, aber das hätte auch fallen können, wenn unsere Nr. 1 die Beine nicht so schnell zusammen gehabt hätte. Der zweite Heimsieg in Folge. Die SGE ist wieder da!
