26.10.14. 15:00 SC Rot-Weiß Oberhausen II - VfB Homberg 2:2, Jugendleistungszentrum, Oberliga Niederrhein, 160 Zuschauer
Wenn dir in einer Liga nur noch drei Grounds fehlen, dann willste die halt auch noch haben. Diesen Satz kennt man als Hopper oder Bekannter eines solchen wohl sehr gut und um nichts anderes ging es hier und heute. Ich weiß gar nicht wie oft ich schon herkommen wollte, aber bislang fehlte einfach die Motivation dazu. Es gibt in NRW so viele, geile Stadien bis runter in die Kreisligen, aber dann gibt es etwas höher auch solchen Müll. Aber heute war nochmal schönes Wetter und irgendwann muss man schließlich den nächsten Schritt zur Komplettierung machen. Der Kunstrasenplatz hat keinen wirklichen Ausbau. Auf einer Seite gibt es einen kleinen Grashügel und auf der anderen Seite stehen vorm Vereinsheim ein paar Tische und Bänke, mehr nicht. Nett anzusehen ist lediglich noch ein Graffiti "Für den Verein alles geben". Für den Hunger gab es nur mickrige Bockwürste und den Durst musste ich dank KöPi mit nem kleinen Radler löschen (max. 0,3), das ganze für unverschämte 4,50€. Bis kurz vor der Pause passierte nicht viel, dann gingen die Gäste aus dem benachbarten Duisburg in Führung und gut die Hälfte der Zuschauer freute sich. Danach traf Oberhausen noch zweimal bevor der Pfiff ertönte. Im zweiten Durchgang gelang Homberg durch einen satten Fernschuss ein schöner Treffer und der Ausgleich. Dann gab es noch einen Platzverweis für Oberhausen und ein Gäste Spieler wollte wenig später nach einem Zweikampf vom Schiri wissen "watt soll datt, gibt datt jetzt für jedes Foul ne gelbe Karte oder watt?" Für diese Aussage gab es übrigens kein Gelb und insgesamt auch nur vier mal wenn ich mich nicht irre.
Sonntag, 26. Oktober 2014
Sonntag, 19. Oktober 2014
TSV Bayer Dormagen
19.10.14. 15:00 TSV Bayer Dormagen - TuS Grün Weiß Wuppertal 2:1, Sportpark Höhenberg, Landesliga Niederrhein, 90 Zuschauer
Nach Nievenheim und Zons stand heute mein dritter und wohl letzter Ground in Dormagen auf dem Programm. Der Platz bietet drei breite Stufen an einer Geraden, mit Sitzschalen in der Mitte. Auf der anderen Seite gibt es wie hinter einem der Tore nochmal zwei kleinere Stufen. Dieser Ausbau und auch das natürliche Grün machen den Platz zu einem der besten mir noch fehlenden in dieser Staffel. Keine Pluspunkte gibt es für die Verpflegung, denn der Preis für's 0,3er ist mit 2,20€ grenzwertig und die Bratwurst vom Elektro Grill hat Bundesliga Niveau... Die Zuschauerzahl ist für die Klasse ebenfalls eher enttäuschend, vor allem wenn man bedenkt, dass auch 20-30 Gäste und auf der Heimseite die Spieler der zweiten Mannschaft unter den Zuschauern waren. Auch das Spiel war nicht besonders spannend und fand hauptsächlich zwischen beiden Strafräumen statt. Dormagen hatte dabei etwas mehr vom Spiel, aber kurz vor der Pause fiel der Treffer für die Gäste. Dormagens Torhüter hatte daran allerdings einen großen Anteil, da ihm ein Kullerball durch die Arme und Beine rutschte. Ohne das bewerten zu wollen ist mir beim Gang der Spieler in die Pause wieder aufgefallen wie extrem südländisch die Wuppertaler Mannschaft doch geprägt ist. Im zweiten Durchgang gab es ein paar Tormöglichkeiten mehr für beide Teams und die Hausherren kamen zum verdienten Ausgleich. Dann wurde es auch wenigstens etwas stimmungsvoller und die kleinen Pöbeleien kamen bei einer blonden Gast-Spielerfrau gar nicht gut an, die sich schön künstlich darüber aufregte. Jetzt ging es auch auf dem Feld etwas härter und interessanter zur Sache und die Grün-Weißen vergaben eine 100 Prozentige vorm leeren Tor. Wie es eben so ist, zappelte der Ball kurz darauf und kurz vor Schluss auf der anderen Seite im Netz und es stand 2:1. Zur letzten Möglichkeit ging der Wuppertaler Torhüter mit nach Vorne und verpasste nur knapp den Ball, dann gab es Handgreiflichkeiten und hier wollte der Gute nichts verpassen. Wie ein Irrer ging er auf alles los was sich ihm in den Weg stellte um dann den Schlussmann des Gegners gekonnt niederzustrecken. Darauf folgte die rote Karte für beide und der Schlusspfiff. Wenn ihn der Trainer nicht zurückgehalten hätte wäre es wohl komplett eskaliert.
Nach Nievenheim und Zons stand heute mein dritter und wohl letzter Ground in Dormagen auf dem Programm. Der Platz bietet drei breite Stufen an einer Geraden, mit Sitzschalen in der Mitte. Auf der anderen Seite gibt es wie hinter einem der Tore nochmal zwei kleinere Stufen. Dieser Ausbau und auch das natürliche Grün machen den Platz zu einem der besten mir noch fehlenden in dieser Staffel. Keine Pluspunkte gibt es für die Verpflegung, denn der Preis für's 0,3er ist mit 2,20€ grenzwertig und die Bratwurst vom Elektro Grill hat Bundesliga Niveau... Die Zuschauerzahl ist für die Klasse ebenfalls eher enttäuschend, vor allem wenn man bedenkt, dass auch 20-30 Gäste und auf der Heimseite die Spieler der zweiten Mannschaft unter den Zuschauern waren. Auch das Spiel war nicht besonders spannend und fand hauptsächlich zwischen beiden Strafräumen statt. Dormagen hatte dabei etwas mehr vom Spiel, aber kurz vor der Pause fiel der Treffer für die Gäste. Dormagens Torhüter hatte daran allerdings einen großen Anteil, da ihm ein Kullerball durch die Arme und Beine rutschte. Ohne das bewerten zu wollen ist mir beim Gang der Spieler in die Pause wieder aufgefallen wie extrem südländisch die Wuppertaler Mannschaft doch geprägt ist. Im zweiten Durchgang gab es ein paar Tormöglichkeiten mehr für beide Teams und die Hausherren kamen zum verdienten Ausgleich. Dann wurde es auch wenigstens etwas stimmungsvoller und die kleinen Pöbeleien kamen bei einer blonden Gast-Spielerfrau gar nicht gut an, die sich schön künstlich darüber aufregte. Jetzt ging es auch auf dem Feld etwas härter und interessanter zur Sache und die Grün-Weißen vergaben eine 100 Prozentige vorm leeren Tor. Wie es eben so ist, zappelte der Ball kurz darauf und kurz vor Schluss auf der anderen Seite im Netz und es stand 2:1. Zur letzten Möglichkeit ging der Wuppertaler Torhüter mit nach Vorne und verpasste nur knapp den Ball, dann gab es Handgreiflichkeiten und hier wollte der Gute nichts verpassen. Wie ein Irrer ging er auf alles los was sich ihm in den Weg stellte um dann den Schlussmann des Gegners gekonnt niederzustrecken. Darauf folgte die rote Karte für beide und der Schlusspfiff. Wenn ihn der Trainer nicht zurückgehalten hätte wäre es wohl komplett eskaliert.
Donnerstag, 16. Oktober 2014
FC Zons
16.10.14. 19:30 FC Zons - SV Rheinwacht Stürzelberg 5:0, Heidestadion, Kreisliga A Neuss, 95 Zuschauer
Es gibt Spiele, die besucht man für seinen Verein, manche für das tolle Stadion, andere wegen der Stimmung und der Fans, wieder andere um Ligen zu komplettieren, aber heute ging es einfach um das Derby Zons gegen Stürzelberg. Nun ist in der Kreisklasse ja theoretisch jedes Spiel ein Derby, aber bei knapp 2 km zwischen den Plätzen kann man da schon von sprechen denke ich. Außerdem waren das immer hitzige Spiele und man mag sich nicht besonders, so erzählt es zumindest die Legende. Aber wie es eigentlich überall ist, war früher alles besser, so erzählt es mein Platz Nachbar. Besser war bestimmt auch mal der Platz, aber in NRW geht einem beim seltenen Anblick von natürlichem Grün im Amateurfußball doch automatisch das Herz auf und sechs Stufen an einer Geraden gibt es hier gratis obendrauf. Bei der Wahl zwischen Alt und dem anderen Zeug müssen zudem die wenigsten verdursten. Zons machte im ersten Durchgang klar das Spiel und kam kurz vor der Pause zum mehr als fälligen Führungstreffer. Was die Zonser in der ersten Halbzeit verpasst haben holten sie dann im zweiten Durchgang schnell nach und so stand es in der 60. Minute nach diversen Abwehr Fehlern und Torwart Patzern schnell 4:0. Dann hatte der Torhüter der Gäste doch mal zwei gute Szenen und die Zonser daraufhin scheinbar keine Lust mehr und das Spiel plätscherte so vor sich hin. Kurz vorm Ende dann noch das 5:0 und ein verballerter Elfmeter. Dann war Feierabend und die Gäste sind bei diesem Ergebnis noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Was mich sehr enttäuscht hat war die Stimmung bzw. das Sportplatz Gepöbel, denn das fehlte bei diesem Totentanz leider komplett. Wie sagte mein Nachbar, früher war das ganz anders, viel besser.
Es gibt Spiele, die besucht man für seinen Verein, manche für das tolle Stadion, andere wegen der Stimmung und der Fans, wieder andere um Ligen zu komplettieren, aber heute ging es einfach um das Derby Zons gegen Stürzelberg. Nun ist in der Kreisklasse ja theoretisch jedes Spiel ein Derby, aber bei knapp 2 km zwischen den Plätzen kann man da schon von sprechen denke ich. Außerdem waren das immer hitzige Spiele und man mag sich nicht besonders, so erzählt es zumindest die Legende. Aber wie es eigentlich überall ist, war früher alles besser, so erzählt es mein Platz Nachbar. Besser war bestimmt auch mal der Platz, aber in NRW geht einem beim seltenen Anblick von natürlichem Grün im Amateurfußball doch automatisch das Herz auf und sechs Stufen an einer Geraden gibt es hier gratis obendrauf. Bei der Wahl zwischen Alt und dem anderen Zeug müssen zudem die wenigsten verdursten. Zons machte im ersten Durchgang klar das Spiel und kam kurz vor der Pause zum mehr als fälligen Führungstreffer. Was die Zonser in der ersten Halbzeit verpasst haben holten sie dann im zweiten Durchgang schnell nach und so stand es in der 60. Minute nach diversen Abwehr Fehlern und Torwart Patzern schnell 4:0. Dann hatte der Torhüter der Gäste doch mal zwei gute Szenen und die Zonser daraufhin scheinbar keine Lust mehr und das Spiel plätscherte so vor sich hin. Kurz vorm Ende dann noch das 5:0 und ein verballerter Elfmeter. Dann war Feierabend und die Gäste sind bei diesem Ergebnis noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Was mich sehr enttäuscht hat war die Stimmung bzw. das Sportplatz Gepöbel, denn das fehlte bei diesem Totentanz leider komplett. Wie sagte mein Nachbar, früher war das ganz anders, viel besser.
Samstag, 11. Oktober 2014
Patro Eisden - Royal Antwerp FC
11.10.14. 20:00 Patro Eisden - Royal Antwerp FC 0:1, Patro Stadion, 2e Klasse, 2.000 Zuschauer
Heute Mittag wollte ich schon in Hennef beim Regionalliga Spiel gewesen sein, aber so wirklich Lust hatte ich dann doch nicht. Diesen aufregenden Platz im tollen Mittelrhein mache ich dann doch lieber mit einem vernünftigeren Gegner als Rödinghausen. Umso mehr Lust hatte ich dann aber auf den belgischen Zweitliga Kick im gerade mal 125 km entfernten Maasmechelen am Abend. Schließlich war heute kein geringerer zu Gast als der älteste Fußballverein Belgiens, die Stammnummer 1. Das Stadion und der Gästeblock waren gut gefüllt und ich möchte doch gerne wissen wo die restlichen 4.490 Zuschauer Platz finden sollen wenn es ausverkauft ist. Das Fassungsvermögen ist wohl zu hoch und/oder die Zuschauerzahl zu gering angegeben, aber egal. Das Stadion besteht aus zwei überdachten Tribünen an den Geraden. Auf der einen Seite Steh- und auf der anderen Seite Sitzplätze. Nicht das Gelbe vom Ei, aber okay und wenigstens mit vier netten Flutlicht Masten. Zu Spielbeginn zeigten die "Fanatics" auf der Heimseite einige Doppelhalter mit Vereinswappen, das war zwar nichts besonderes, aber wenigstens etwas fürs Auge. Dummerweise nur fürs Auge, denn lange war ich noch nicht im Stadion und so hatte ich mich und meine Kamera irgendwie noch nicht wirklich sortiert. Optisch gab es auf der Heimseite ansonsten noch fünf Banner und zwei Fahnen, das war's. Im Gästeblock gab es gar nichts fürs Auge und bis zur Führung leider auch nur recht selten etwas Support. Wenn dann wurde es aber doch schon gut laut und das ganze von der Art her sehr englisch. Die Heimseite war da schon etwas öfter und abwechslungsreicher zu hören, aber auch nur die üblichen, einfachen Lieder und auch fast ausschließlich von den jungen Ultras ausgehend. Allerdings war das mehr als ich erwartet hatte. Sportlich hab ich beim Spiel des Tabellen 13. gegen den 14. zwar keinen Leckerbissen erwartet, aber dass es so schlecht und langweilig wird habe ich doch nicht gedacht. Zumindest fiel noch irgendwie ein Tor, wenn auch für die eigentlich schwächeren Gäste. Aber um von unverdient reden zu können war der Unterschied hier zu gering. Danach gab es bei "Oma's Frit" noch etwas Gesundes für den Heimweg und der Abend war zu Ende.
Heute Mittag wollte ich schon in Hennef beim Regionalliga Spiel gewesen sein, aber so wirklich Lust hatte ich dann doch nicht. Diesen aufregenden Platz im tollen Mittelrhein mache ich dann doch lieber mit einem vernünftigeren Gegner als Rödinghausen. Umso mehr Lust hatte ich dann aber auf den belgischen Zweitliga Kick im gerade mal 125 km entfernten Maasmechelen am Abend. Schließlich war heute kein geringerer zu Gast als der älteste Fußballverein Belgiens, die Stammnummer 1. Das Stadion und der Gästeblock waren gut gefüllt und ich möchte doch gerne wissen wo die restlichen 4.490 Zuschauer Platz finden sollen wenn es ausverkauft ist. Das Fassungsvermögen ist wohl zu hoch und/oder die Zuschauerzahl zu gering angegeben, aber egal. Das Stadion besteht aus zwei überdachten Tribünen an den Geraden. Auf der einen Seite Steh- und auf der anderen Seite Sitzplätze. Nicht das Gelbe vom Ei, aber okay und wenigstens mit vier netten Flutlicht Masten. Zu Spielbeginn zeigten die "Fanatics" auf der Heimseite einige Doppelhalter mit Vereinswappen, das war zwar nichts besonderes, aber wenigstens etwas fürs Auge. Dummerweise nur fürs Auge, denn lange war ich noch nicht im Stadion und so hatte ich mich und meine Kamera irgendwie noch nicht wirklich sortiert. Optisch gab es auf der Heimseite ansonsten noch fünf Banner und zwei Fahnen, das war's. Im Gästeblock gab es gar nichts fürs Auge und bis zur Führung leider auch nur recht selten etwas Support. Wenn dann wurde es aber doch schon gut laut und das ganze von der Art her sehr englisch. Die Heimseite war da schon etwas öfter und abwechslungsreicher zu hören, aber auch nur die üblichen, einfachen Lieder und auch fast ausschließlich von den jungen Ultras ausgehend. Allerdings war das mehr als ich erwartet hatte. Sportlich hab ich beim Spiel des Tabellen 13. gegen den 14. zwar keinen Leckerbissen erwartet, aber dass es so schlecht und langweilig wird habe ich doch nicht gedacht. Zumindest fiel noch irgendwie ein Tor, wenn auch für die eigentlich schwächeren Gäste. Aber um von unverdient reden zu können war der Unterschied hier zu gering. Danach gab es bei "Oma's Frit" noch etwas Gesundes für den Heimweg und der Abend war zu Ende.
Samstag, 4. Oktober 2014
Eintracht - Köln
04.10.14. 18:30 Eintracht Frankfurt - 1.FC Köln 3:2, Waldstadion, 1. Bundesliga, 51.500 Zuschauer
Da war es also, das Spiel gegen die Kölner. Gegen meine lieben Kölner. Ich kann gar nicht genau sagen wie oder wann es dazu kam oder ob es einen bestimmten Grund dafür gibt, aber Köln ist schon seit Ewigkeiten mein Anti Verein und meine Anti Stadt Nr.1 und auch wenn ich mich nicht als Düsseldorfer sehe, so hat der Umzug in die Hauptstadt von NRW dieses Verhältnis doch trotzdem nicht verbessert. Die tollste Stadt, das beste "Bier", den einzigen Karneval, die aller tollsten Menschen und überhaupt den einzig wahren Fußballverein, das behauptet man in der Hauptstadt der Schwulen gerne von sich. Ohne jemandem auf die Füße treten zu wollen sieht meine Meinung da anders aus. Die Stadt ist größtenteils hässlich, das "Bier" verdient den Namen nicht und schmeckt scheiße, der Fußballverein - naja, Karneval geht überall anders genauso gut und die Kölner bzw. Wahl-Kölner die ich kenne sind auch keine besseren Menschen. Für mich war das heute also auf jeden Fall das Spiel der Saison und es war klar, dass es nur darum gehen konnte die Kölner auf den Boden der Realität zurück zu holen. Auch wenn die Realität in Köln mit der Realität der restlichen Welt nicht so ganz übereinstimmt. Das Stadion war ausverkauft und obwohl der Gästeblock natürlich voll war, so waren auf den Plätzen rundum nicht so viele Ziegen wie ich es erwartet hätte, gut so. Wirklich laut waren sie einmal bei ihrem "1. Fußballclub Köln", ansonsten hab ich drüben nix groß gehört, aber aktiv waren sie. Bei uns gab es zu Spielbeginn eine Choreo mit schwarzen Tafeln auf der gesamten Nordwest, mittig gab es dazu weiße Tafeln in Form eines Kreuzes zu sehen und darin dann die "Hauptattraktion". Ein sehr geil gezeichneter, böse blickender Adler mit Gürtel in der einen und nem Gerippten mit Äppler in der anderen "Hand", dazu noch eine -nennen wir es mal - "Zigarre" im Schnabel. Die Stimmung fand ich heute mal wieder richtig gut und nahezu durchgängig, außerdem gab es nach den Toren die überall beliebte Pyrotechnik zu bestaunen - in der Heimkurve wohl gemerkt. Das Spiel war ebenfalls extrem packend. Obwohl Köln in Führung ging hatte ich nicht wie sonst das Gefühl, dass wir es nicht schaffen könnten, oder ich wollte es einfach nicht und kurz vor der Pause fiel auch der Ausgleich durch Alex Meier. In der Pause war etwas runter kühlen angesagt und in der zweiten Hälfte sorgte erneut unser Publikumsliebling (das war nicht immer so!) für die Führung und auch wenn die Gäste das zwischenzeitlich ausgleichen konnten musste es heute einfach mehr sein! Und als noch zehn Minuten auf der Uhr waren fiel das 3:2 nach einer Ecke, yes! Danach passierte nichts mehr und wir brachten den Sieg zwar nicht überragend, aber dennoch verdient über die Zeit. Einfach geil! Ich kann mich nicht daran erinnern wann ich bei einem Ligaspiel das letzte Mal so emotional und voll bei der Sache war. Obwohl ich Köln nicht mag muss ich doch sagen: "schön, dass ihr wieder da seid!" Wenigstens etwas Feuer in einer sonst extrem langweiligen Liga, der vielleicht langweiligsten Bundesliga überhaupt. Nach dem Spiel ging es noch kurz auf die 10 Jahresfeier von "per sempre", auf der ich aber leider nicht lange bleiben konnte, da ich ja irgendwie wieder von der großen Stadt aufs kleine Dorf kommen musste.
Da war es also, das Spiel gegen die Kölner. Gegen meine lieben Kölner. Ich kann gar nicht genau sagen wie oder wann es dazu kam oder ob es einen bestimmten Grund dafür gibt, aber Köln ist schon seit Ewigkeiten mein Anti Verein und meine Anti Stadt Nr.1 und auch wenn ich mich nicht als Düsseldorfer sehe, so hat der Umzug in die Hauptstadt von NRW dieses Verhältnis doch trotzdem nicht verbessert. Die tollste Stadt, das beste "Bier", den einzigen Karneval, die aller tollsten Menschen und überhaupt den einzig wahren Fußballverein, das behauptet man in der Hauptstadt der Schwulen gerne von sich. Ohne jemandem auf die Füße treten zu wollen sieht meine Meinung da anders aus. Die Stadt ist größtenteils hässlich, das "Bier" verdient den Namen nicht und schmeckt scheiße, der Fußballverein - naja, Karneval geht überall anders genauso gut und die Kölner bzw. Wahl-Kölner die ich kenne sind auch keine besseren Menschen. Für mich war das heute also auf jeden Fall das Spiel der Saison und es war klar, dass es nur darum gehen konnte die Kölner auf den Boden der Realität zurück zu holen. Auch wenn die Realität in Köln mit der Realität der restlichen Welt nicht so ganz übereinstimmt. Das Stadion war ausverkauft und obwohl der Gästeblock natürlich voll war, so waren auf den Plätzen rundum nicht so viele Ziegen wie ich es erwartet hätte, gut so. Wirklich laut waren sie einmal bei ihrem "1. Fußballclub Köln", ansonsten hab ich drüben nix groß gehört, aber aktiv waren sie. Bei uns gab es zu Spielbeginn eine Choreo mit schwarzen Tafeln auf der gesamten Nordwest, mittig gab es dazu weiße Tafeln in Form eines Kreuzes zu sehen und darin dann die "Hauptattraktion". Ein sehr geil gezeichneter, böse blickender Adler mit Gürtel in der einen und nem Gerippten mit Äppler in der anderen "Hand", dazu noch eine -nennen wir es mal - "Zigarre" im Schnabel. Die Stimmung fand ich heute mal wieder richtig gut und nahezu durchgängig, außerdem gab es nach den Toren die überall beliebte Pyrotechnik zu bestaunen - in der Heimkurve wohl gemerkt. Das Spiel war ebenfalls extrem packend. Obwohl Köln in Führung ging hatte ich nicht wie sonst das Gefühl, dass wir es nicht schaffen könnten, oder ich wollte es einfach nicht und kurz vor der Pause fiel auch der Ausgleich durch Alex Meier. In der Pause war etwas runter kühlen angesagt und in der zweiten Hälfte sorgte erneut unser Publikumsliebling (das war nicht immer so!) für die Führung und auch wenn die Gäste das zwischenzeitlich ausgleichen konnten musste es heute einfach mehr sein! Und als noch zehn Minuten auf der Uhr waren fiel das 3:2 nach einer Ecke, yes! Danach passierte nichts mehr und wir brachten den Sieg zwar nicht überragend, aber dennoch verdient über die Zeit. Einfach geil! Ich kann mich nicht daran erinnern wann ich bei einem Ligaspiel das letzte Mal so emotional und voll bei der Sache war. Obwohl ich Köln nicht mag muss ich doch sagen: "schön, dass ihr wieder da seid!" Wenigstens etwas Feuer in einer sonst extrem langweiligen Liga, der vielleicht langweiligsten Bundesliga überhaupt. Nach dem Spiel ging es noch kurz auf die 10 Jahresfeier von "per sempre", auf der ich aber leider nicht lange bleiben konnte, da ich ja irgendwie wieder von der großen Stadt aufs kleine Dorf kommen musste.
Freitag, 3. Oktober 2014
SC Borussia Fulda
03.10.14. 16:00 SC Borussia Fulda - SSV Sand 0:0, Sportpark Johannisau, Verbandsliga Hessen Nord, 950 Zuschauer
Fulda steht wie so viele andere Städte, Stadien und Vereine schon lange auf meiner Liste und heute stimmte der Spielplan endlich mal mit meinem Zeitplan überein. Zusammen mit meinem Vater ging es also am Tag der deutschen Einheit in den Osten, oder zumindest nach Osthessen. Das Stadion ist natürlich das Highlight im Sportpark Johannisau, aber auch ansonsten ist das eine nette und große Anlage mit zwei weitern Rasenplätzen, einem Kunstrasenplatz, Tennisplätzen und diversen weiteren Sport Möglichkeiten. Das Stadion hat eine überdachte Sitzplatz Tribüne an einer Geraden mit Stehplätzen daneben, die sich über beide Kurven bis zur Gegengerade ziehen. Dort gibt es dann noch unüberdachte Sitzplätze. Neben Fußball kann hier wohl auch jeder Wettkampf der Leichtathletik stattfinden, alles was es da so gibt ist hier zu finden. Die Borussia hat früher schon deutlich bessere Zeiten erlebt und höher klassigen Fußball gespielt, ist nach dem Aufstieg in die 6. Liga aber als Tabellenführer auf einem guten Weg, zumindest zurück in die Hessenliga. Eine solche Zuschauerzahl ist für diese Liga alles andere als selbstverständlich und auch die Gäste wurden von 50-100 Zuschauern begleitet. Bei strahlendem Sonnenschein war also alles angerichtet für einen schönen Fußball Nachmittag. Ein paar Anfeuerungen gab es ebenfalls auf beiden Seiten und in der Heimkurve hingen auch ein paar Banner. Eine Fahne mit Vereinswappen hatten die Gäste ebenfalls aufgehängt. Das Spiel blieb leider torlos, war aber auf alle Fälle ein 0:0 der besseren Sorte. Fulda war klar überlegen und hatte neben zwei Lattentreffern auch zweimal Pech als Feldspieler des Gegners auf der Linie klärten. Spielerisch war das was die Borussia zeigte wirklich nett anzusehen, aber ohne Tore ist auch das nicht mehr wert als der Punkt, den die Gäste sehr glücklich und unverdient mitnehmen. Nach dem Spiel ging es für uns beide noch auf Besichtigungstour in die nette Altstadt und nach einem guten Essen zurück in die Heimat.
Fulda steht wie so viele andere Städte, Stadien und Vereine schon lange auf meiner Liste und heute stimmte der Spielplan endlich mal mit meinem Zeitplan überein. Zusammen mit meinem Vater ging es also am Tag der deutschen Einheit in den Osten, oder zumindest nach Osthessen. Das Stadion ist natürlich das Highlight im Sportpark Johannisau, aber auch ansonsten ist das eine nette und große Anlage mit zwei weitern Rasenplätzen, einem Kunstrasenplatz, Tennisplätzen und diversen weiteren Sport Möglichkeiten. Das Stadion hat eine überdachte Sitzplatz Tribüne an einer Geraden mit Stehplätzen daneben, die sich über beide Kurven bis zur Gegengerade ziehen. Dort gibt es dann noch unüberdachte Sitzplätze. Neben Fußball kann hier wohl auch jeder Wettkampf der Leichtathletik stattfinden, alles was es da so gibt ist hier zu finden. Die Borussia hat früher schon deutlich bessere Zeiten erlebt und höher klassigen Fußball gespielt, ist nach dem Aufstieg in die 6. Liga aber als Tabellenführer auf einem guten Weg, zumindest zurück in die Hessenliga. Eine solche Zuschauerzahl ist für diese Liga alles andere als selbstverständlich und auch die Gäste wurden von 50-100 Zuschauern begleitet. Bei strahlendem Sonnenschein war also alles angerichtet für einen schönen Fußball Nachmittag. Ein paar Anfeuerungen gab es ebenfalls auf beiden Seiten und in der Heimkurve hingen auch ein paar Banner. Eine Fahne mit Vereinswappen hatten die Gäste ebenfalls aufgehängt. Das Spiel blieb leider torlos, war aber auf alle Fälle ein 0:0 der besseren Sorte. Fulda war klar überlegen und hatte neben zwei Lattentreffern auch zweimal Pech als Feldspieler des Gegners auf der Linie klärten. Spielerisch war das was die Borussia zeigte wirklich nett anzusehen, aber ohne Tore ist auch das nicht mehr wert als der Punkt, den die Gäste sehr glücklich und unverdient mitnehmen. Nach dem Spiel ging es für uns beide noch auf Besichtigungstour in die nette Altstadt und nach einem guten Essen zurück in die Heimat.
Sonntag, 28. September 2014
KSV Eichen
28.09.14. 15:00 KSV Eichen - FC Germania Großkrotzenburg II 3:3, Waldsportplatz Eichen, Kreisliga A - Hanau, 50 Zuschauer
Auch für heute hatte ich wieder einige Spiele auf dem Zettel, aber da mein Heimatverein Heimspiel hatte und ich schon länger nicht mehr auf dem heimischen Sportplatz war wurde der Rest abgeblasen und mit dem Fahrrad ging es in den Wald. Immerhin hab ich hier in der F-Jugend das Fußballspielen gelernt und das dann bis zur B-Jugend mehr oder weniger erfolgreich durchgezogen. Bis ich dann mein wahres Talent entdeckt und festgestellt habe, dass ich mein Können viel besser einbringen kann wenn ich das Ganze passiv mache. So stand dann einem Wechsel in die Bundesliga und zur Eintracht auch nichts mehr im Weg. Was in meiner Wahl-Heimat Düsseldorf und in ganz NRW kaum noch der Fall ist, das ist hier noch normal. Amateurfußball auf natürlichem Grün! Die erste Halbzeit wurde verschlafen und nach einem schönen, direkt verwandelten Freistoß stand es kurz vor der Pause 0:2, aber quasi direkt vorm Pausenpfiff fiel noch das 1:2 - gut für die Moral wie man so schön sagt. Im zweiten Durchgang war der KSV dann besser und machte den Ausgleich, um dann aber nach einem Konter wieder unverdient in Rückstand zu geraten. Nach ner gelb-roten Karte gelang dann aber in Unterzahl noch das 3:3. Geht so in Ordnung und mit dem fünften Tabellenplatz kann man in Eichen auch zufrieden sein. Den halben Liter frisch gezapften Saft gibt es hier für humane 2,70€ und die Rindswurst verdient sich in meinem "Wurst-Ranking" auf jeden Fall einen Platz auf dem Treppchen! Ich komm gerne mal wieder vorbei wenns passt. Jetzt bleibt nur die Frage ob ich den Platz als neuen Ground zähle :)
Auch für heute hatte ich wieder einige Spiele auf dem Zettel, aber da mein Heimatverein Heimspiel hatte und ich schon länger nicht mehr auf dem heimischen Sportplatz war wurde der Rest abgeblasen und mit dem Fahrrad ging es in den Wald. Immerhin hab ich hier in der F-Jugend das Fußballspielen gelernt und das dann bis zur B-Jugend mehr oder weniger erfolgreich durchgezogen. Bis ich dann mein wahres Talent entdeckt und festgestellt habe, dass ich mein Können viel besser einbringen kann wenn ich das Ganze passiv mache. So stand dann einem Wechsel in die Bundesliga und zur Eintracht auch nichts mehr im Weg. Was in meiner Wahl-Heimat Düsseldorf und in ganz NRW kaum noch der Fall ist, das ist hier noch normal. Amateurfußball auf natürlichem Grün! Die erste Halbzeit wurde verschlafen und nach einem schönen, direkt verwandelten Freistoß stand es kurz vor der Pause 0:2, aber quasi direkt vorm Pausenpfiff fiel noch das 1:2 - gut für die Moral wie man so schön sagt. Im zweiten Durchgang war der KSV dann besser und machte den Ausgleich, um dann aber nach einem Konter wieder unverdient in Rückstand zu geraten. Nach ner gelb-roten Karte gelang dann aber in Unterzahl noch das 3:3. Geht so in Ordnung und mit dem fünften Tabellenplatz kann man in Eichen auch zufrieden sein. Den halben Liter frisch gezapften Saft gibt es hier für humane 2,70€ und die Rindswurst verdient sich in meinem "Wurst-Ranking" auf jeden Fall einen Platz auf dem Treppchen! Ich komm gerne mal wieder vorbei wenns passt. Jetzt bleibt nur die Frage ob ich den Platz als neuen Ground zähle :)
Samstag, 27. September 2014
Eisbachtaler Sportfreunde
27.09.14. 17:00 Eisbachtaler Sportfreunde - SG Mülheim-Kärlich 2:3, Eisbachtal Stadion, Rheinlandliga, 180 Zuschauer
Ich hatte für heute diverse Spiele oder sogar kleine Touren aufm Zettel, aber nachdem ich noch dies und das zu erledigen hatte fiel so nach und nach fast alles weg. Am Ende standen noch Metz, Déifferdeng und Nentershausen unter "zeitlich machbar" auf der Liste und da ich auf Provinz Fußball keine Lust hatte bekam der schöne Westerwald den Zuschlag, vielleicht aber auch einfach aus Zeit- und Kostengründen. Beim Blick auf den Grill wusste ich dann auch direkt, dass es die richtige Entscheidung war, denn die Rindswurst war für den Hunger jetzt genau das Richtige und das Hachenburger Pils sorgte auch für einen weichen Abgang. Der Platz ist hier auch definitiv einer der besten der ansonsten tristen Rheinlandliga, wenn nicht der Beste. Hinter einem der Tore befindet sich ein Graswall, auf einer Länge gibt es zwei Stufen mit einer Gras Ebene und einem Grashang dahinter und auf der Gegenseite gibt es dann nochmal acht Stufen über die gesamte Länge des Feldes. Die strahlende Sonne und der sehr gut gepflegte Rasenplatz rundeten den Besuch zusätzlich positiv ab. Mit fünf Toren war auch auf dem Platz für Abwechslung gesorgt und zum Ende hin wurde eine recht hitzige Partie nochmal ordentlich "aktiv". Nach einem Foul gab es Schläge, Tritte, Schubsereien und Rudelbildung, daraufhin nur eine gelbe und eine rote Karte und die Zuschauer hatten den Schiedsrichter richtig lieb. Den Ausgleich in der letzten Minute pfiff der Unparteiische dann auch ab, was ihm dann nicht unbedingt die nötigen Pluspunkte brachte und für nette Kommentare sorgte. Nach dem Schlusspfiff hab mich dann direkt vom Acker gemacht und kann daher nicht sagen ob die Mistgabeln zum Einsatz kamen und ob der Schiedsrichter nochmal in der Lage ist zu pfeifen.
Ich hatte für heute diverse Spiele oder sogar kleine Touren aufm Zettel, aber nachdem ich noch dies und das zu erledigen hatte fiel so nach und nach fast alles weg. Am Ende standen noch Metz, Déifferdeng und Nentershausen unter "zeitlich machbar" auf der Liste und da ich auf Provinz Fußball keine Lust hatte bekam der schöne Westerwald den Zuschlag, vielleicht aber auch einfach aus Zeit- und Kostengründen. Beim Blick auf den Grill wusste ich dann auch direkt, dass es die richtige Entscheidung war, denn die Rindswurst war für den Hunger jetzt genau das Richtige und das Hachenburger Pils sorgte auch für einen weichen Abgang. Der Platz ist hier auch definitiv einer der besten der ansonsten tristen Rheinlandliga, wenn nicht der Beste. Hinter einem der Tore befindet sich ein Graswall, auf einer Länge gibt es zwei Stufen mit einer Gras Ebene und einem Grashang dahinter und auf der Gegenseite gibt es dann nochmal acht Stufen über die gesamte Länge des Feldes. Die strahlende Sonne und der sehr gut gepflegte Rasenplatz rundeten den Besuch zusätzlich positiv ab. Mit fünf Toren war auch auf dem Platz für Abwechslung gesorgt und zum Ende hin wurde eine recht hitzige Partie nochmal ordentlich "aktiv". Nach einem Foul gab es Schläge, Tritte, Schubsereien und Rudelbildung, daraufhin nur eine gelbe und eine rote Karte und die Zuschauer hatten den Schiedsrichter richtig lieb. Den Ausgleich in der letzten Minute pfiff der Unparteiische dann auch ab, was ihm dann nicht unbedingt die nötigen Pluspunkte brachte und für nette Kommentare sorgte. Nach dem Schlusspfiff hab mich dann direkt vom Acker gemacht und kann daher nicht sagen ob die Mistgabeln zum Einsatz kamen und ob der Schiedsrichter nochmal in der Lage ist zu pfeifen.
Samstag, 20. September 2014
SV Rödinghausen - SG Wattenscheid / Arminia II - Rot Weiss Ahlen
20.09.14. 14:00 SV Rödinghausen - SG Wattenscheid 0:0, Wiehenstadion, Regionalliga West, 1.033 Zuschauer
Rödinghausen, ein Name bei dem Fußballfans vor Ehrfurcht erstarren. Nein? Noch nie gehört? Okay, aber da einem Küchenbauer wohl langweilig war und er scheinbar etwas für die Steuer tun musste spielt man hier mittlerweile nach fünf Aufstiegen in Folge in der viertklassigen Regionalliga West. Diese Liga soll bei mir komplett bleiben, bzw. dies durch die drei Aufsteiger wieder werden und deshalb und auch nur deshalb bin ich heute hier. Wenn ich das Dingen hier aber heute nicht vernünftig hätte doppeln können, dann wäre es doch wieder an der Entfernung und Motivation gescheitert. Erinnert ihr euch daran, dass es die Vereinswappen der Bundesligisten in den 90ern auch mal auf den richtigen Cola Dosen gab und nicht wie heute auf denen der light Version für Männer? Wenn mich nicht alles täuscht hab ich bei meinen Großeltern im Schuppen noch eine solche Dose der SG Wattenscheid stehen. Wie doch die Zeit vergeht... Da die aktiven Fans der schwarz-weißen die Spiele im Moment boykottieren waren heute leider nur 30 Gäste vor Ort. Auf der Heimseite gab es zu Spielbeginn ein paar Fähnchen und danach ein paar Anfeuerungsrufe, aber das hört sich spektakulärer an als es war. An einer kompletten Geraden gibt es hier eine überdachte Tribüne mit acht Sitzreihen und auf der Gegenseite befindet sich der Gästeblock mit ein paar wenigen Stufen, hinter den Toren gibt es nichts außer massig Werbebanden. Das Spiel ging torlos in die Pause und die Heimmannschaft war dabei in einem langweiligen Spiel etwas besser. Die zweite Hälfte war ausgeglichener und besser, aber ein Tor wollte leider nicht fallen und so geht eine kleine Serie mit 44 Spielen ohne 0:0 zu Ende. Nach dem Spiel sah ich eine Gruppe mit Namensschildern und vorm Stadion stand ein Reisebus. Das Grauen?
20.09.14. 18:00 DSC Arminia Bielefeld II - Rot Weiss Ahlen 2:3, Stadion Rußheide, Oberliga Westfalen, 430 Zuschauer
Zwischen den Spielen hatte ich noch etwas Zeit und so spendete ich dem Tierpark Herford 5€ Eintritt und dann ging es in die Stadt, die es nach Meinung vieler gar nicht gibt und daran ist man hier auch selbst schuld. Was ist denn bitte Ost Westfalen? Das neutralisiert sich nun mal. Nennen sich die Niedersachsen denn etwa Süd Norddeutsche? Na egal, auf jeden Fall steht die Rußheide schon lange auf meinem imaginären Zettel. Eigentlich wollte ich lieber für den VfB Fichte herkommen, aber bei nem Doppler kann man das Teil auch gut in der Oberliga mit der Zweiten von Arminia machen. Auf einer Seite gibt es eine überdachte Tribüne mit Sitzbänken über die gesamte Länge des Platzes. Mittig hängt hier vor der Sprecherkabine ne Bahnhofsuhr, das wollte ich einfach mal erwähnt haben. Rundum bietet das Stadion zusätzlich noch ein paar Stufen. "LR Ahlen, die Juden aus Westfalen." So wurden die Ahlener früher empfangen, als sie noch höherklassig spielten. Heute heißen sie Rot-Weiss und für den damaligen Gesang gäbe es in der heutigen Zeit wohl richtig Ärger. Damals hat sich keiner was dabei gedacht und im Fußball herrschte generell ein anderer Ton. Zurück in die Gegenwart und da wurden die Ahlener auf dem Feld von einer für Oberliga Verhältnisse sehr ordentlichen Anzahl an Fans auf den Rängen unterstützt - gut die Hälfte drückte den Rot-Weißen die Daumen. Neben daurhaftem Fahnen schwenken wurde das Team auch akustisch ohne Pausen und mit teils abwechslungsreichen Gesängen unterstützt. Für die fünfte Liga gehen hier beide Daumen nach oben. Das Herforder schmeckte hier zum halben Preis im Vergleich zu Rödinghausen gleich doppelt so gut und auch die Bratwurst muss und kann nur positiv erwähnt werden! Das Spiel war hier besser, aber vor allem auch wesentlich unterhaltsamer und torreicher als das Erste. Führung BI, Ausgleich, Halbzeit, Führung Ahlen, Ausgleich und wieder Führung und Sieg Ahlen. Dazu noch unter Flutlicht im zweiten Durchgang. Herz was willst du mehr? Mit dem 2:2 kann sich der Torhüter der Gäste im Zirkus bewerben. Ein Kullerball rutscht ihm im knien durch die Beine und dann fasst er im Nachgreifen auch noch am Ball vorbei. Der Gegenspieler kommt und nimmt dankend an. Wenn es mit dem Zirkus nicht klappt ist man mit solch bösen Patzern aber auch gerne und schnell Deutschlands Liebling und wird Nationaltorhüter...
Sonntag, 14. September 2014
Eintracht - Augsburg
14.09.14. 15:30 Eintracht Frankfurt - FC Augsburg 0:1, Waldstadion, 1. Bundesliga, 43.500 Zuschauer
Man geht nicht wegen des Gegners ins Stadion, sondern für seinen Verein. Genau aus diesem Grund konnte ich mich trotz Lustlosigkeit und anderen Problemen doch dazu durchringen ins Waldstadion zu fahren und außerdem gab es heute ja auch das neue Stöffche. Wenn man sich vorstellt, dass jemand ein paar Jahre ohne Medien lebte oder im Koma lag und man ihm erzählt, dass es sich beim Spiel Eintracht gegen Augsburg um ein Ligaspiel handelt wird er es nicht glauben. Aber leider ist das ja mittlerweile Realität, kein Einzelfall und Augsburg noch das geringste Übel. Gegen solche Gegner zu verlieren tut dann natürlich besonders weh und auch wenn man das Spiel aufgrund der ersten Hälfte nicht verlieren muss, so hat man es dank der Zweiten auch nicht anderes verdient. Um das Gegentor haben wir nach Wiederanpfiff einfach gebettelt. Der Parteiische (diese Auto-Korrektur löscht mir immer das "un" - naja wird schon stimmen) hatte heute ebenfalls nicht den besten Tag, oder eben doch, je nachdem wie man das mit diesem "un" handhabt und verwehrte uns einen ganz klaren Elfmeter. Generell weiß aber wohl nur er was er da heute so zusammen gepfiffen hat und das auf beiden Seiten. Mit Inui haben wir im Moment übrigens den schlechtesten Spieler seit Markus Lösch im Kader und unerklärlicherweise darf dieser Stümper auch noch spielen. Das einzig nette war heute das "für immer Waldstadion" Spruchband mit den "Konfetti Bomben".
Man geht nicht wegen des Gegners ins Stadion, sondern für seinen Verein. Genau aus diesem Grund konnte ich mich trotz Lustlosigkeit und anderen Problemen doch dazu durchringen ins Waldstadion zu fahren und außerdem gab es heute ja auch das neue Stöffche. Wenn man sich vorstellt, dass jemand ein paar Jahre ohne Medien lebte oder im Koma lag und man ihm erzählt, dass es sich beim Spiel Eintracht gegen Augsburg um ein Ligaspiel handelt wird er es nicht glauben. Aber leider ist das ja mittlerweile Realität, kein Einzelfall und Augsburg noch das geringste Übel. Gegen solche Gegner zu verlieren tut dann natürlich besonders weh und auch wenn man das Spiel aufgrund der ersten Hälfte nicht verlieren muss, so hat man es dank der Zweiten auch nicht anderes verdient. Um das Gegentor haben wir nach Wiederanpfiff einfach gebettelt. Der Parteiische (diese Auto-Korrektur löscht mir immer das "un" - naja wird schon stimmen) hatte heute ebenfalls nicht den besten Tag, oder eben doch, je nachdem wie man das mit diesem "un" handhabt und verwehrte uns einen ganz klaren Elfmeter. Generell weiß aber wohl nur er was er da heute so zusammen gepfiffen hat und das auf beiden Seiten. Mit Inui haben wir im Moment übrigens den schlechtesten Spieler seit Markus Lösch im Kader und unerklärlicherweise darf dieser Stümper auch noch spielen. Das einzig nette war heute das "für immer Waldstadion" Spruchband mit den "Konfetti Bomben".
Abonnieren
Posts (Atom)