30.05.26 15:00 Casseler SC - Eintracht Frankfurt II 5:7 (1:3), Jahnkampfbahn, Hessenliga, 300 Zuschauer
My home is my Kassel heißt es. My home is zwar net in Niedersachsen, aber angucken kann man es sich ja mal. Natürlich durfte ein erneuter Besuch im Bergpark Wilhelmshöhe mit Herkules und dem Schloss vorm Spiel nicht fehlen, bei dem es erstmals auch die knapp drei Billionen Stufen von der Plattform auf den höchstmöglichen Punkt der Pyramide ging. Weiter, immer weiter. Weiter zur Jahnkampfbahn. Der CSC wurde zweimal Meister der Gauliga Hessen und war somit zweimal in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft. 1955 wurden die Kasselaner dann nochmal Hessenpokalsieger und 1985 gelang ihnen zumindest die Vizemeisterschaft in der Oberliga Hessen. Danach ging es bergab und erst seit dieser Saison sind sie wieder in der Hessenliga, müssen allerdings in die Relegation. Unsere U21 hat nach dem Betriebsunfall des Abstiegs eine überragende Saison hinter sich. Neben dem Hessenliga Rekord von 90 Punkten mit 26 Punkten Vorsprung, schossen die Jungs am Ende auch glatt 100 Tore. Gratulation. Bei extrem hohem Rasen konnte der Ball in der Kampfbahn heute nicht wie gewohnt rollen. Dem frühen 1:0 folgte schnell der Ausgleich und eine entspannte 3:1 Pausenführung. Dann wurde es wild. Die Führung wurde auf 6:1 hochgeschraubt und Kassel wirkte platt. Das 2:6 bewirkte aber Wunder und plötzlich stand es 5:6. Irre. Es hätte sogar beinahe 6:6 gestanden, aber ein Konter sorgte für den 5:7 Endstand. Die Grillwurst mundete heute deutlich besser als das Krombacher aus der Flasche, aber irgendwas is ja immer. Bei der offiziellen Zuschauerzahl von 300 gratuliere ich dem CSC zu ein paar Euro steuerfreien Einnahmen. Wer den Staat bescheißt, bescheißt ihn nur zurück. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und so ging es für uns weiter auf eine Geburtstagsfeier in den Rheingau. Dort kam ich erstmals in meinem Leben in Kontakt mit Alkohol und spanischen Hütchenspielertricks. Ein böses Zeug sag ich euch.
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