10.05.26 12:00 TSC Irene III - VV Caesar II 7:0 (2:0), Sportpark De Bakenbos (Tegelen), Tweede Klasse C / Zuid II, 29 Zuschauer
Heute wollte ich zwei Spiele gucken. Welche war bis zum Schluss völlig offen. Ne Tribüne in den Niederlanden gegen Asche im Ruhrpott war die Wahl für mittags. Die Paarung Irene gegen Caesar fand ich gut und so ging es über die Grenze. Die Tweede Klasse ist eigentlich das siebte Level im niederländischen Fußball und die Vierde Klasse dementsprechend die neunte Liga. Anders als in Deutschland, wo Vereine selten mal eine dritte Mannschaft oder mehr haben, unterhalten die Vereine in den Niederlanden sechs, sieben, zehn, zwölf oder sogar mehr Mannschaften. Die Erste spielt in der vierten Klasse im Bezirk Süd II und die Dritte seltsamerweise in der Zweiten. Wie die Staffelung der Reservemannschaften aussieht weiß ich aber ehrlich gesagt nicht und lasse mich diesbezüglich gerne aufklären. Ich habe mich aber bewusst für ein hochklassiges Highlight einer Dritten gegen eine Zweite entschieden. Der erste Fußballverein der Stadt, VV Tegelen wurde 1907 gegründet. Der Sportclub Irene entstand 1949 durch Fusion und durch eine erneute Fusion vor nicht langer Zeit heißt der Club heute TSC Irene. Mit rund 50 Mannschaften ist Irene der größte Fußballverein der Gemeinde Venlo und einer der größten in der Provinz Limburg. Die auffälligen Blau Weiß Rot gestreiften Trikots der Tricolores hatten was und gefielen mir. Irene hat einen guten Geschmack. Da kann der römische Feldherr mit seinen roten Trikots und weißen Hosen nicht mithalten. Laut Tabelle soll Caesar erster und Irene fünfter sein. Davon habe ich heute allerdings nichts gesehen. Es sah aus, als hätte der Torwart teils gar keinen Bock gehabt zum Ball zu gehen. Ein Schuss aus 16 Metern, ein guter Konter, eine starke Einzelaktion, ein Kopfballtor, ein Abstauber, ein Tor bei dem der Schnapper ausgespielt wurde und ein Heber sorgten für abwechslungsreiche Treffer beim Kantersieg, der besonders am Ende so deutlich wurde. Die Niederlande waren zwar eine der bedeutendsten Kolonialmächte der Welt, aber meines Wissens nach nicht in den Ländern, nach denen nahezu 100% der heutigen Heimmannschaft aussah. Die wirkte nämlich, ohne es irgendwie werten zu wollen, auffällig arabisch.
Fußball - Reisen - Groundhopping - Eintracht Frankfurt
Sonntag, 10. Mai 2026
Samstag, 9. Mai 2026
Fortuna Zwote - Wuppertal
09.05.26 14:00 Fortuna Düsseldorf II - Wuppertaler SV 2:2 (1:1), Paul Janes Stadion, Regionalliga West, 1.174 Zuschauer
Kontakte pflegen. Freunde treffen. Die Strecke Frankfurt - Dortmund - Frankfurt - Düsseldorf ist der ganz normale Wahnsinn dafür. Die Heimat ist in Hessen, aber nach Düsseldorf zu kommen, bedeutet irgendwie auch nach Hause zu kommen. Mit der Fortuna habe ich nichts am Hut, aber die Zwote macht Spaß. Im Schatten der Stadtwerke im heimischen, angestammten Stadtteil Flingern spielt die Zwote wie die Erste es in der guten, alten Zeit getan hat im Stadion am Flinger Broich. Es wäre ja auch unvorstellbar, dass ein Düsseldorfer Verein seine Mannschaft im Kreis Köln spielen lässt. Wo gibt es denn sowas? Natürlich nirgendwo. Das würde keinem Vereinsoffiziellen, der bei klarem Verstand ist und auch nur einen Funken Vereinszugehörigkeit verspürt einfallen. Hier treffen sich dann auch diejenigen, denen der Fußball in der Bundesliga oder im Fall der Fortuna 2. oder 3. Liga zu abgehoben, kommerziell, unsportlich, eventisiert und weltfremd geworden ist. Die Vorstellung, dass die zweite Mannschaft seines Clubs dort spielt, wo die Wurzeln des Vereins liegen ist wirklich schön. Die Vorstellung, dass die U21 der Eintracht am Riederwald, in Bornheim oder zumindest in Frankfurt spielt hat schon was. Die Vorstellung, dass der Verein im Landkreis des hässlichen und unbedeutenden Rivalen in einem seelenlosen, abgeschiedenen Stadion spielt ist im Gegenteil dazu wirklich traurig. Zurück nach Flingern, wo der Stadion DJ wie man hört auch schon die Onkelz gespielt hat. Da hier beim Publikum musikalisch tote Hose herrscht, hat er dafür nicht nur Zustimmung bekommen. Campino Bonbons wurden übrigens aufgrund ausbleibender Nachfrage aus dem Sortiment genommen. Keine Ahnung wie ich jetzt darauf komme. Das Stadion sorgt bei mir immer wieder für gute Laune. Das erste tat zugegebenermaßen weh, aber danach machte auch das gezapfte Uerige Spaß. Ebenso die wirklich gute Bratwurst und das richtig geile Steak. Abgerundet wurde der Spaß von den guten Menschen und der Menschin. Spaß hatte auch der Typ in Lack und Leder, als er den Spielball zurück aufs Feld werfen wollte. Daran aber scheiterte und bewies, dass seine Motorradgang mit dem Sheriffstern einfach nichts kann. Spielerisch hervorheben möchte ich das 2:1, das ziemlich überraschend durch eine starke Einzelaktion fiel. Einen Rivalen im eigenen Stadion absteigen zu sehen ist etwas schönes. Schadenfreude gehört einfach zum Fußball dazu. Mit schwarzem Rauch zeigte auch der Gästeblock, was er davon hält. Nüchtern betrachtet ist der Wuppertaler SV aber ein Verein, der in die Regionalliga gehört. Deutlich eher als beispielsweise der SV Rödinghausen oder der SC Verl. Zu romantisch ist es aber auch im semi professionellen Fußball nicht mehr und in den fünf Regionalligen ist viel Müll vertreten. Vor dem Spiel ist nach dem Spiel und bei 1 bis grob abgerundet 40 Alt und 1 bis 12 Kurzen war es ein feucht fröhlicher und richtig schöner und guter Abend. Danke für die gute Gesellschaft und auch für die Übernachtungsmöglichkeit beim Samba in Mettmann. Es war mir eine Ehre und ich komme wieder in die Landeshauptstadt.
Kontakte pflegen. Freunde treffen. Die Strecke Frankfurt - Dortmund - Frankfurt - Düsseldorf ist der ganz normale Wahnsinn dafür. Die Heimat ist in Hessen, aber nach Düsseldorf zu kommen, bedeutet irgendwie auch nach Hause zu kommen. Mit der Fortuna habe ich nichts am Hut, aber die Zwote macht Spaß. Im Schatten der Stadtwerke im heimischen, angestammten Stadtteil Flingern spielt die Zwote wie die Erste es in der guten, alten Zeit getan hat im Stadion am Flinger Broich. Es wäre ja auch unvorstellbar, dass ein Düsseldorfer Verein seine Mannschaft im Kreis Köln spielen lässt. Wo gibt es denn sowas? Natürlich nirgendwo. Das würde keinem Vereinsoffiziellen, der bei klarem Verstand ist und auch nur einen Funken Vereinszugehörigkeit verspürt einfallen. Hier treffen sich dann auch diejenigen, denen der Fußball in der Bundesliga oder im Fall der Fortuna 2. oder 3. Liga zu abgehoben, kommerziell, unsportlich, eventisiert und weltfremd geworden ist. Die Vorstellung, dass die zweite Mannschaft seines Clubs dort spielt, wo die Wurzeln des Vereins liegen ist wirklich schön. Die Vorstellung, dass die U21 der Eintracht am Riederwald, in Bornheim oder zumindest in Frankfurt spielt hat schon was. Die Vorstellung, dass der Verein im Landkreis des hässlichen und unbedeutenden Rivalen in einem seelenlosen, abgeschiedenen Stadion spielt ist im Gegenteil dazu wirklich traurig. Zurück nach Flingern, wo der Stadion DJ wie man hört auch schon die Onkelz gespielt hat. Da hier beim Publikum musikalisch tote Hose herrscht, hat er dafür nicht nur Zustimmung bekommen. Campino Bonbons wurden übrigens aufgrund ausbleibender Nachfrage aus dem Sortiment genommen. Keine Ahnung wie ich jetzt darauf komme. Das Stadion sorgt bei mir immer wieder für gute Laune. Das erste tat zugegebenermaßen weh, aber danach machte auch das gezapfte Uerige Spaß. Ebenso die wirklich gute Bratwurst und das richtig geile Steak. Abgerundet wurde der Spaß von den guten Menschen und der Menschin. Spaß hatte auch der Typ in Lack und Leder, als er den Spielball zurück aufs Feld werfen wollte. Daran aber scheiterte und bewies, dass seine Motorradgang mit dem Sheriffstern einfach nichts kann. Spielerisch hervorheben möchte ich das 2:1, das ziemlich überraschend durch eine starke Einzelaktion fiel. Einen Rivalen im eigenen Stadion absteigen zu sehen ist etwas schönes. Schadenfreude gehört einfach zum Fußball dazu. Mit schwarzem Rauch zeigte auch der Gästeblock, was er davon hält. Nüchtern betrachtet ist der Wuppertaler SV aber ein Verein, der in die Regionalliga gehört. Deutlich eher als beispielsweise der SV Rödinghausen oder der SC Verl. Zu romantisch ist es aber auch im semi professionellen Fußball nicht mehr und in den fünf Regionalligen ist viel Müll vertreten. Vor dem Spiel ist nach dem Spiel und bei 1 bis grob abgerundet 40 Alt und 1 bis 12 Kurzen war es ein feucht fröhlicher und richtig schöner und guter Abend. Danke für die gute Gesellschaft und auch für die Übernachtungsmöglichkeit beim Samba in Mettmann. Es war mir eine Ehre und ich komme wieder in die Landeshauptstadt.
Freitag, 8. Mai 2026
Dortmund - Eintracht
08.05.26 20:30 Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt 3:2 (2:1), €chte Liebe Park, 1. Bundesliga, 81.365 Zuschauer
Dann schlagen wir halt den scheiß BVB. Ein Zitat für die Ewigkeit. Sind wir ehrlich, damals wie heute hat da kaum jemand dran geglaubt. Wer weniger glaubt, der wird auch weniger enttäuscht - beim Fußball wie im Leben. Auf Dortmund hatte ganz allgemein so gut wie keiner von uns Bock. Wie jedes Jahr. Aber es gab einen Bus und was gibt es schöneres, als mit diesen ganzen bescheuerten und wundervollen Gestalten auf engstem Raus zusammengepfercht zu sein? Rhetorische Frage. Natürlich nix! Also freute sich doch wieder jeder. Ich warte aber auf den Tag, bis die Menschheit endlich erkennt, was für ein Genie ich bin. Mein ultimativer Plan wurde nämlich wieder überhört. Anstatt zum Spiel einfach nach Düsseldorf in die Altstadt zu fahren. Die Hinfahrt war top und hat richtig Spaß gemacht, auch wenn es durch diverse Staus und Verkehrschaos eine Punktlandung wurde. Der Gästeblock war bedingt dadurch natürlich voll und viele nutzten das und die allgemeinen Umstände heute einfach, um die Sektion Bierstand zu unterstützen. Obwohl das Bier in Dortmund nicht schmeckt und die Bratwurst gar gegen die Genfer Konvention verstößt. Manche haben das sogar wiederholt bei einem Auswärtsspiel gemacht und sollten sich schämen. Wie man hört haben sich einige Leute auch über die völlig fehlende Fantrennung, Touristen und dämlichen Influencer Abschaum aufgeregt. So manche wären auch sehr gerne dagegen vorgegangen und hätten gerne aufgeräumt, wenn ihr klarer Verstand sie nicht davon abgehalten hätte. Willkommen im modernen Fußball Business und bei der €chten Liebe AG. Als Uzun in der zweiten Minute die Führung erzielte traute man seinen Augen kaum. Diese Führung hielt auch bis kurz vor der Pause. Wer die Eintracht in dieser Saison kennt, der weiß dass ein Gegentor nicht lange einsam bleiben muss und so ging es mit Rückstand in die Pause. Alles beim Alten eben. Das zwischenzeitliche 2:2 zählte nicht und das Börsenunternehmen konnte auf 3:1 erhöhen. Burkardts 3:2 kam zu spät um noch was an der Niederlage zu ändern. Neben Höhen gab es heute auch Tiefen, aber Hand aufs Herz, so kann man verlieren. Trotzdem braucht diese Mannschaft dringend frisches Herzblut. Da ich kein Foto vom heutigen Tag hatte, habe ich einfach eins von einem hochgeschätzten Mitfahrer geklaut. Keine Ahnung ob diese Urheberrechtsverletzung ungeahndet bleibt oder mich in die Privatinsolvenz treibt. Grüße an Wolle. Außerdem alles Gude an die Geburtstagskinder und edlen Spender.
Dann schlagen wir halt den scheiß BVB. Ein Zitat für die Ewigkeit. Sind wir ehrlich, damals wie heute hat da kaum jemand dran geglaubt. Wer weniger glaubt, der wird auch weniger enttäuscht - beim Fußball wie im Leben. Auf Dortmund hatte ganz allgemein so gut wie keiner von uns Bock. Wie jedes Jahr. Aber es gab einen Bus und was gibt es schöneres, als mit diesen ganzen bescheuerten und wundervollen Gestalten auf engstem Raus zusammengepfercht zu sein? Rhetorische Frage. Natürlich nix! Also freute sich doch wieder jeder. Ich warte aber auf den Tag, bis die Menschheit endlich erkennt, was für ein Genie ich bin. Mein ultimativer Plan wurde nämlich wieder überhört. Anstatt zum Spiel einfach nach Düsseldorf in die Altstadt zu fahren. Die Hinfahrt war top und hat richtig Spaß gemacht, auch wenn es durch diverse Staus und Verkehrschaos eine Punktlandung wurde. Der Gästeblock war bedingt dadurch natürlich voll und viele nutzten das und die allgemeinen Umstände heute einfach, um die Sektion Bierstand zu unterstützen. Obwohl das Bier in Dortmund nicht schmeckt und die Bratwurst gar gegen die Genfer Konvention verstößt. Manche haben das sogar wiederholt bei einem Auswärtsspiel gemacht und sollten sich schämen. Wie man hört haben sich einige Leute auch über die völlig fehlende Fantrennung, Touristen und dämlichen Influencer Abschaum aufgeregt. So manche wären auch sehr gerne dagegen vorgegangen und hätten gerne aufgeräumt, wenn ihr klarer Verstand sie nicht davon abgehalten hätte. Willkommen im modernen Fußball Business und bei der €chten Liebe AG. Als Uzun in der zweiten Minute die Führung erzielte traute man seinen Augen kaum. Diese Führung hielt auch bis kurz vor der Pause. Wer die Eintracht in dieser Saison kennt, der weiß dass ein Gegentor nicht lange einsam bleiben muss und so ging es mit Rückstand in die Pause. Alles beim Alten eben. Das zwischenzeitliche 2:2 zählte nicht und das Börsenunternehmen konnte auf 3:1 erhöhen. Burkardts 3:2 kam zu spät um noch was an der Niederlage zu ändern. Neben Höhen gab es heute auch Tiefen, aber Hand aufs Herz, so kann man verlieren. Trotzdem braucht diese Mannschaft dringend frisches Herzblut. Da ich kein Foto vom heutigen Tag hatte, habe ich einfach eins von einem hochgeschätzten Mitfahrer geklaut. Keine Ahnung ob diese Urheberrechtsverletzung ungeahndet bleibt oder mich in die Privatinsolvenz treibt. Grüße an Wolle. Außerdem alles Gude an die Geburtstagskinder und edlen Spender.
Sonntag, 3. Mai 2026
SC Dortelweil - FC Langen
03.05.26 15:30 SC Dortelweil - 1. FC Langen 2:2 (0:1), Sportanlage Untergasse, Verbandsliga Hessen Süd, 100 Zuschauer
Der Sonntag gehört klassisch dem Amateurfußball. Heute gab es Futbol in der Verbandsliga, genauer genommen in der Südstaffel unterhalb der Hessenliga. Neben Schwergewichten wie dem ehemaligen Drittligisten VfR Groß-Gerau oder Frankfurts dritter Kraft Rot-Weiß spielt hier auch der im Meisterjahr 1959 gegründete Sportclub aus dem Bad Vilbeler Stadtteil Dortelweil in der wunderschönen Wetterau. Dem nächstgelegenen Sechstligisten wollte ich schon häufiger mal einen Besuch abgestattet haben, aber der wenig einladende Platz hat mich immer davon abgehalten. Ein geflickschusterter Kunstrasen der ersten Generation ohne Ausbau. Wenn man es aber doch mal in Angriff genommen und auch die wilde Anreise mit dem Auto über eine nahegelegene Fußgängerbrücke überlebt hat, wird man hier mit einer guten groben Bratwurst und Rindswurst belohnt. Die Sportanlage bietet auch einen Rasenplatz, der aber eher als Grünfläche, Liegewiese oder sonstwas dient. Beim Elfmeter zum 0:1 war der Schnapper noch dran, schade. Die zweite Hälfte war intensiver und der Spielstand wurde zwischenzeitlich von Dortelweil gedreht. Kurz vor Schluss konnte Langen aber nochmal treffen und holte sich einen Punkt, der ihnen wohl nicht mehr gegen den Abstieg hilft. Langen hat eine nette Sportanlage und die Trikots im Gerippte Style haben mir auch gefallen, aber den Sieg kann man einer Mannschaft aus diesem Landkreis nicht wünschen. Die Bad Vilbeler stehen zwar vorm Strich, könnten aber noch in die Abstiegs Relegation rutschen, sofern fussball.de da die Wahrheit sagt.
Der Sonntag gehört klassisch dem Amateurfußball. Heute gab es Futbol in der Verbandsliga, genauer genommen in der Südstaffel unterhalb der Hessenliga. Neben Schwergewichten wie dem ehemaligen Drittligisten VfR Groß-Gerau oder Frankfurts dritter Kraft Rot-Weiß spielt hier auch der im Meisterjahr 1959 gegründete Sportclub aus dem Bad Vilbeler Stadtteil Dortelweil in der wunderschönen Wetterau. Dem nächstgelegenen Sechstligisten wollte ich schon häufiger mal einen Besuch abgestattet haben, aber der wenig einladende Platz hat mich immer davon abgehalten. Ein geflickschusterter Kunstrasen der ersten Generation ohne Ausbau. Wenn man es aber doch mal in Angriff genommen und auch die wilde Anreise mit dem Auto über eine nahegelegene Fußgängerbrücke überlebt hat, wird man hier mit einer guten groben Bratwurst und Rindswurst belohnt. Die Sportanlage bietet auch einen Rasenplatz, der aber eher als Grünfläche, Liegewiese oder sonstwas dient. Beim Elfmeter zum 0:1 war der Schnapper noch dran, schade. Die zweite Hälfte war intensiver und der Spielstand wurde zwischenzeitlich von Dortelweil gedreht. Kurz vor Schluss konnte Langen aber nochmal treffen und holte sich einen Punkt, der ihnen wohl nicht mehr gegen den Abstieg hilft. Langen hat eine nette Sportanlage und die Trikots im Gerippte Style haben mir auch gefallen, aber den Sieg kann man einer Mannschaft aus diesem Landkreis nicht wünschen. Die Bad Vilbeler stehen zwar vorm Strich, könnten aber noch in die Abstiegs Relegation rutschen, sofern fussball.de da die Wahrheit sagt.
Samstag, 2. Mai 2026
Eintracht - Hamburg
02.05.26 15:30 Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 1:2 (0:0), Waldstadion, 1. Bundesliga, 59.400 Zuschauer
Es ist zwar schön, am Riederwald und im Waldstadion hintereinander die Eintracht zu gucken, aber einmal quer durch die Stadt zu fahren ist mit Termindruck und Parkplatznot nicht zwingend toll. Zum Glück war ja genug Zeit, um ne knappe Stunde vor Anpfiff im Block zu stehen. Nach 1860 nun 1887 gegen 1899. Selbstverständlich war der ehemalige Dino damals auch mit auf den Cola Dosen vertreten und ist mir nicht unsympathisch. Wa(h)lheimat 2. Liga und Absteiger… Wie bei einigen anderen Gegnern die letzte Zeit, trifft das nach dem Spiel gegen uns auch auf den HSV nicht mehr zu. Beim 0:0 zur Pause gab es ungefähr genau so viele Torschüsse wie Tore. Ganz schwach. Ein schönes Tor von Uzun kurz nach Wiederanpfiff ließ die Hoffnung aufblühen, dass alles besser wird und mein nur ganz bedingt ernst gemeinter 4:0 Tipp nach x Spielen mal aufgehen könnte. Wir wären aber nicht wir, wenn unser Hühnerhaufen nicht wieder geschlafen hätte und den nächsten Graupen das direkte 1:1 ermöglicht hätte. Das 1:2 war gut gemacht. Als taktisch klug und gut kann man auch das bis zum Maximum ausgereizte Zeitspiel der Hamburger ansehen. Man kann sich aber auch darüber aufregen, ärgern und es als unsportlich bezeichnen. Und auch darüber, dass sich nur einer der widerlichen Hurensöhne beim fallen lassen verletzt hat, kann man sich ärgern. Auch darüber, dass der Parteiische, der mich mit seiner Fratze immer an einen scheiß Grünen Politiker erinnert, sich so von ihnen hat verarschen lassen. Der einzige Grund weshalb man sich nicht darüber ärgern muss, ist dass eh nix mehr von unserer lustlosen Truppe gekommen wäre. Man kann verlieren und man kann mal schlecht spielen, aber nicht so. Was für manche nur ein Arbeitgeber ist, dem man mit nicht vorhandener Leistung schaden will, ist für andere deren Leben. Kämpft oder verpisst euch! Ein Jahr ohne Europa wird von vielen von uns und auch von mir aus finanziellen und Urlaubs technischen Gründen als angenehm bezeichnet, aber für den Verein ist es das leider nicht. Die Diskussionen und das Hoffen, dass unter Umständen auch der gefühlt 38. Platz noch für Europa reichen könnte, sollten nach diesem Müll Spiel endlich vorbei sein.
Es ist zwar schön, am Riederwald und im Waldstadion hintereinander die Eintracht zu gucken, aber einmal quer durch die Stadt zu fahren ist mit Termindruck und Parkplatznot nicht zwingend toll. Zum Glück war ja genug Zeit, um ne knappe Stunde vor Anpfiff im Block zu stehen. Nach 1860 nun 1887 gegen 1899. Selbstverständlich war der ehemalige Dino damals auch mit auf den Cola Dosen vertreten und ist mir nicht unsympathisch. Wa(h)lheimat 2. Liga und Absteiger… Wie bei einigen anderen Gegnern die letzte Zeit, trifft das nach dem Spiel gegen uns auch auf den HSV nicht mehr zu. Beim 0:0 zur Pause gab es ungefähr genau so viele Torschüsse wie Tore. Ganz schwach. Ein schönes Tor von Uzun kurz nach Wiederanpfiff ließ die Hoffnung aufblühen, dass alles besser wird und mein nur ganz bedingt ernst gemeinter 4:0 Tipp nach x Spielen mal aufgehen könnte. Wir wären aber nicht wir, wenn unser Hühnerhaufen nicht wieder geschlafen hätte und den nächsten Graupen das direkte 1:1 ermöglicht hätte. Das 1:2 war gut gemacht. Als taktisch klug und gut kann man auch das bis zum Maximum ausgereizte Zeitspiel der Hamburger ansehen. Man kann sich aber auch darüber aufregen, ärgern und es als unsportlich bezeichnen. Und auch darüber, dass sich nur einer der widerlichen Hurensöhne beim fallen lassen verletzt hat, kann man sich ärgern. Auch darüber, dass der Parteiische, der mich mit seiner Fratze immer an einen scheiß Grünen Politiker erinnert, sich so von ihnen hat verarschen lassen. Der einzige Grund weshalb man sich nicht darüber ärgern muss, ist dass eh nix mehr von unserer lustlosen Truppe gekommen wäre. Man kann verlieren und man kann mal schlecht spielen, aber nicht so. Was für manche nur ein Arbeitgeber ist, dem man mit nicht vorhandener Leistung schaden will, ist für andere deren Leben. Kämpft oder verpisst euch! Ein Jahr ohne Europa wird von vielen von uns und auch von mir aus finanziellen und Urlaubs technischen Gründen als angenehm bezeichnet, aber für den Verein ist es das leider nicht. Die Diskussionen und das Hoffen, dass unter Umständen auch der gefühlt 38. Platz noch für Europa reichen könnte, sollten nach diesem Müll Spiel endlich vorbei sein.
Eintracht U19 - 1860 München
02.05.26 11:00 Eintracht Frankfurt - TSV 1860 München 2:2 (0:2), Stadion am Riederwald, U19 Nachwuchsliga B - Gruppe D, 170 Zuschauer
Dieses Wochenende war das ultimative Eintracht Wochenende möglich. Beginnend mit der U17 gegen Bielefeld am Freitag um 14 Uhr. Gefolgt von der U21 um 17 Uhr bei Hessens ältestem Fußballverein Hanau 93. Da wollte ich einsteigen, aber durch Fahruntüchtigkeit aufgrund des 1. Mai musste ich leider passen. Schöner Tag trotzdem. Heute die U19 um 11 gegen 1860 und die Millionäre klassisch um 15:30 gegen den HSV. Am Sonntag für extrem Schmerzfreie die zweite Frauenmannschaft und am Montag die Erste der Damen. Sechsmal Eintracht in vier Tagen. Mal sehen ob ich am Ende auf 2 oder 3 anstatt der geplanten 4 von 6 komme. Bevor die Liebe zur Eintracht erlischt, weil die AG mit Traditionen bricht. Entflammt sie neu und jetzt singt Jung und Alt. Das Herz der Eintracht schlägt am Riederwald. Oh SGE, du mein Verein. Wie Charly Körbel bin ich dein. Oh SGE für alle Zeit. Ein Bündnis für die Ewigkeit. Ich würde gerne mal wieder und erstmalig mit der Eintracht ein Spiel im Grünwalder Stadion sehen und auf die wahren Münchner Fans treffen. Das bleibt in näherer Zukunft aber wohl ein frommer Wunsch. Die Sechziger, München Blau, München Giesing oder einfach der TSV 1860 ist aber auch allgemein ein Verein von früher, gegen den ich wie damals gerne mal wieder spielen würde. Ich nehme immer gerne die Cola Dosen aus meiner Kindheit mit den Wappen der Bundesligavereine als Maßstab über gut und böse. Der TSV 1860 München gehörte damals selbstverständlich dazu. Auch wenn die Zugehörigkeit damals einen Verein nicht automatisch sympathisch macht, sind mir die Sechzger aber auch nicht unsympathisch. Zumindest spielte der Verein aus München heute schon mal bei der Eintracht am Riederwald vor, wenn auch nur mit seiner und gegen unsere U19. Jungadler gegen Junglöwen sozusagen. Damals wie heute laufen die Löwen in klassischem hellblau-weiß auf. 1860 führt unsere Gruppe der B-Liga aktuell an, während wir nur auf dem fünften Platz von sieben rumdümpeln. Zur Pause führte der Tabellenführer auch mit 2:0. Respekt an unsere Jungs, dass sie sich mit einem äußerst frühen und einem extrem späten Tor in der zweiten Hälfte zurück kämpften und noch einen Punkt am Riederwald, dem Herz der Eintracht behielten.
Dieses Wochenende war das ultimative Eintracht Wochenende möglich. Beginnend mit der U17 gegen Bielefeld am Freitag um 14 Uhr. Gefolgt von der U21 um 17 Uhr bei Hessens ältestem Fußballverein Hanau 93. Da wollte ich einsteigen, aber durch Fahruntüchtigkeit aufgrund des 1. Mai musste ich leider passen. Schöner Tag trotzdem. Heute die U19 um 11 gegen 1860 und die Millionäre klassisch um 15:30 gegen den HSV. Am Sonntag für extrem Schmerzfreie die zweite Frauenmannschaft und am Montag die Erste der Damen. Sechsmal Eintracht in vier Tagen. Mal sehen ob ich am Ende auf 2 oder 3 anstatt der geplanten 4 von 6 komme. Bevor die Liebe zur Eintracht erlischt, weil die AG mit Traditionen bricht. Entflammt sie neu und jetzt singt Jung und Alt. Das Herz der Eintracht schlägt am Riederwald. Oh SGE, du mein Verein. Wie Charly Körbel bin ich dein. Oh SGE für alle Zeit. Ein Bündnis für die Ewigkeit. Ich würde gerne mal wieder und erstmalig mit der Eintracht ein Spiel im Grünwalder Stadion sehen und auf die wahren Münchner Fans treffen. Das bleibt in näherer Zukunft aber wohl ein frommer Wunsch. Die Sechziger, München Blau, München Giesing oder einfach der TSV 1860 ist aber auch allgemein ein Verein von früher, gegen den ich wie damals gerne mal wieder spielen würde. Ich nehme immer gerne die Cola Dosen aus meiner Kindheit mit den Wappen der Bundesligavereine als Maßstab über gut und böse. Der TSV 1860 München gehörte damals selbstverständlich dazu. Auch wenn die Zugehörigkeit damals einen Verein nicht automatisch sympathisch macht, sind mir die Sechzger aber auch nicht unsympathisch. Zumindest spielte der Verein aus München heute schon mal bei der Eintracht am Riederwald vor, wenn auch nur mit seiner und gegen unsere U19. Jungadler gegen Junglöwen sozusagen. Damals wie heute laufen die Löwen in klassischem hellblau-weiß auf. 1860 führt unsere Gruppe der B-Liga aktuell an, während wir nur auf dem fünften Platz von sieben rumdümpeln. Zur Pause führte der Tabellenführer auch mit 2:0. Respekt an unsere Jungs, dass sie sich mit einem äußerst frühen und einem extrem späten Tor in der zweiten Hälfte zurück kämpften und noch einen Punkt am Riederwald, dem Herz der Eintracht behielten.
Donnerstag, 30. April 2026
Eintracht Oberrodenbach - KSV Eichen
30.04.26 20:00 FC Eintracht Oberrodenbach - KSV Eichen 0:0, Sportanlage An der Hainmühle, Kreisoberliga Hanau, 84 Zuschauer
Hessens größter Fußballverein ist zugleich der größte des Planeten. Eintracht Frankfurt. Das ist international anerkannt und unumstritten. Der größte Amateurverein, der Kultur- und Sportverein kurz KSV Eichen, ist deutlich unbekannter. Selbstverständlich versuche ich als treuer Fan ständig das zu ändern. Der KSV selbst rührt natürlich auch schön an der Werbetrommel. Heute ging es beispielsweise zum Auswärtsspiel bis an die Außengrenze des heiligen Königreichs der Hessen. Kurz vorm barbarischen Bayern war ich heute auch mal gegen die Eintracht. Eintracht Oberrodenbach, was für ein billiges Plagiat. Für den Tanz in den Mai rückte der KSV stark ersatzgeschwächt an. Nach einer bärenstarken Saison kosteten die Verletzungen die Eicher nun schon ein paar Punkte. Für die richtige Eintrittskarte und die selbstgebaute Tribüne aus Hohlblocksteinen bekommen die Verantwortlichen des Heimvereins Pluspunkte. In der KOL sind es schon die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Für diese Details gönne ich der Eintracht den Punkt. Aus Sicht des KSV kann man sich bei Torwart Lion Jakob für das Unentschieden bedanken. Die Schlussphase war wild. Oberrodenbach rannte nochmal richtig an und in der Nachspielzeit gab es drei Platzverweise. Mit dem Punkt kann der 6. nach diesem Spiel auf jeden Fall zufriedener sein als der 15.
Hessens größter Fußballverein ist zugleich der größte des Planeten. Eintracht Frankfurt. Das ist international anerkannt und unumstritten. Der größte Amateurverein, der Kultur- und Sportverein kurz KSV Eichen, ist deutlich unbekannter. Selbstverständlich versuche ich als treuer Fan ständig das zu ändern. Der KSV selbst rührt natürlich auch schön an der Werbetrommel. Heute ging es beispielsweise zum Auswärtsspiel bis an die Außengrenze des heiligen Königreichs der Hessen. Kurz vorm barbarischen Bayern war ich heute auch mal gegen die Eintracht. Eintracht Oberrodenbach, was für ein billiges Plagiat. Für den Tanz in den Mai rückte der KSV stark ersatzgeschwächt an. Nach einer bärenstarken Saison kosteten die Verletzungen die Eicher nun schon ein paar Punkte. Für die richtige Eintrittskarte und die selbstgebaute Tribüne aus Hohlblocksteinen bekommen die Verantwortlichen des Heimvereins Pluspunkte. In der KOL sind es schon die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Für diese Details gönne ich der Eintracht den Punkt. Aus Sicht des KSV kann man sich bei Torwart Lion Jakob für das Unentschieden bedanken. Die Schlussphase war wild. Oberrodenbach rannte nochmal richtig an und in der Nachspielzeit gab es drei Platzverweise. Mit dem Punkt kann der 6. nach diesem Spiel auf jeden Fall zufriedener sein als der 15.
Samstag, 25. April 2026
Augsburg - Eintracht
25.04.26 15:30 FC Augsburg - Eintracht Frankfurt 1:1 (1:0), Arena Augsburg, 1. Bundesliga, 30.660 Zuschauer
Es ist nicht immer einfach, wenn zwei Herzen in der Brust schlagen. Einerseits liebe ich die Eintracht, reise ihr gerne hinterher und genieße die Zeit mit den anderen Verrückten, denen es genauso geht. Andererseits hab ich aber auch einfach immer weniger Motivation und Lust auf diese ganze verlogene, korrupte und abgehoben weltfremde Blase des Profifußballs. An der Fahrt nach Augsburg reizen einen weder das Stadion, noch der Verein oder die dortigen Fans. Man macht es halt für oder besser wegen seines Vereins. Und für seinen Verein reist man vielleicht auch lieber nach Augsburg, als zu RB, Bayer, VW, SAP, Mainz oder den Bayern. Aber nur weil es etwas weniger scheiße ist, ist es noch lange nicht schön. In der aktuellen Zusammensetzung der Liga gibt es drei Auswärts- und vier Heimspiele, auf die ich mich freue und nochmal jeweils zwei bis drei, die man mehr oder weniger ohne meckern hin nimmt. Augsburg zählt nicht dazu. Der tolle Fußball der Eintracht, der einen alles andere hat vergessen lassen und wie magisch ins Stadion zog, ist aktuell auch net mehr so toll. Somit schloss ich mich heute einfach 90 Minuten der Sektion Bierstand an. Finde ich das geil? Nein. War es für mich am heutigen Tag die richtige Entscheidung? Ja. Beim Heimspiel gegen den HSV nächste Woche wird alles besser. Auswärts wünsche ich mir mal wieder einen guten Gegner auf den Rängen, einen Verein von früher und ein Stadion, in dem man sich nicht fragen muss in welcher dieser überall gleichen, seelenlosen Arenen man denn gerade ist. 1860, Lautern, Rostock, Nürnberg... Das wäre mal wieder was. Schalke und Hannover wären zumindest ein Anfang. Paderborn und Elversberg ähnlich traurig wie Augsburg. Naja. Man macht den Scheiß ja nicht zum Spaß. Oder doch?
Es ist nicht immer einfach, wenn zwei Herzen in der Brust schlagen. Einerseits liebe ich die Eintracht, reise ihr gerne hinterher und genieße die Zeit mit den anderen Verrückten, denen es genauso geht. Andererseits hab ich aber auch einfach immer weniger Motivation und Lust auf diese ganze verlogene, korrupte und abgehoben weltfremde Blase des Profifußballs. An der Fahrt nach Augsburg reizen einen weder das Stadion, noch der Verein oder die dortigen Fans. Man macht es halt für oder besser wegen seines Vereins. Und für seinen Verein reist man vielleicht auch lieber nach Augsburg, als zu RB, Bayer, VW, SAP, Mainz oder den Bayern. Aber nur weil es etwas weniger scheiße ist, ist es noch lange nicht schön. In der aktuellen Zusammensetzung der Liga gibt es drei Auswärts- und vier Heimspiele, auf die ich mich freue und nochmal jeweils zwei bis drei, die man mehr oder weniger ohne meckern hin nimmt. Augsburg zählt nicht dazu. Der tolle Fußball der Eintracht, der einen alles andere hat vergessen lassen und wie magisch ins Stadion zog, ist aktuell auch net mehr so toll. Somit schloss ich mich heute einfach 90 Minuten der Sektion Bierstand an. Finde ich das geil? Nein. War es für mich am heutigen Tag die richtige Entscheidung? Ja. Beim Heimspiel gegen den HSV nächste Woche wird alles besser. Auswärts wünsche ich mir mal wieder einen guten Gegner auf den Rängen, einen Verein von früher und ein Stadion, in dem man sich nicht fragen muss in welcher dieser überall gleichen, seelenlosen Arenen man denn gerade ist. 1860, Lautern, Rostock, Nürnberg... Das wäre mal wieder was. Schalke und Hannover wären zumindest ein Anfang. Paderborn und Elversberg ähnlich traurig wie Augsburg. Naja. Man macht den Scheiß ja nicht zum Spaß. Oder doch?
Mittwoch, 22. April 2026
1. FC Königstein - Eintracht U19
22.04.26 19:30 1. FC TSG Königstein - Eintracht Frankfurt 2:4 (2:2), Sportplatz am Kreisel, A-Junioren Hessenpokal, 400 Zuschauer
Da es ist wie es immer ist, ging es direkt von der Arbeit auf den Sportplatz. Danke an den jungen Herren für das mitgebrachte Feierabend Bier. Da der junge Man Geschmack hat, hörte das Bier auf den Namen Binding Ex. Man weiß in der heutigen bekloppten Zeit ja nie, was einen beim Jugendfußball erwartet. Da die Taunus Törtchen aber nicht ohne ihren Champagner leben können, gab es heute auch typische Sportplatz Getränke. Zum Beispiel das vom römischen Feldherren Corrado Binding in der Saalburg gebraute Römer Pils. Außerdem gab es auch Brat- und Rindswurst vom Grill. Top. Der ausbaulose Kunstrasenplatz ist nicht das, was ein Fußball und Sportplatz Fan als top bezeichnen würde, aber was macht das schon, wenn der eigene Verein spielt? Ähnlich wie bei den Profis, ist auch die Saison der U19 als enttäuschend anzusehen. Genau genommen sogar noch schlimmer als bei den Millionären, was die Liga angeht. Der Hessenpokal ist der letzte Strohhalm. Neben dem bereits erwähnten jungen Mann waren auch zwei junge Mädels vor Ort, mit denen das Spiel und der Abend verbracht und verquatscht wurden. Danke auch für die Essens Einladung. Der Hessenligist aus dem Taunus konnte zwischenzeitlich sogar mit 2:1 in Führung gehen und gut mithalten, aber am Ende war doch ein konditioneller Unterschied erkennbar und wenn die jungen Adler nicht so fahrlässig mit ihren Chancen umgegangen wären, hätte der Sieg am Schluss auch höher ausfallen können.
Da es ist wie es immer ist, ging es direkt von der Arbeit auf den Sportplatz. Danke an den jungen Herren für das mitgebrachte Feierabend Bier. Da der junge Man Geschmack hat, hörte das Bier auf den Namen Binding Ex. Man weiß in der heutigen bekloppten Zeit ja nie, was einen beim Jugendfußball erwartet. Da die Taunus Törtchen aber nicht ohne ihren Champagner leben können, gab es heute auch typische Sportplatz Getränke. Zum Beispiel das vom römischen Feldherren Corrado Binding in der Saalburg gebraute Römer Pils. Außerdem gab es auch Brat- und Rindswurst vom Grill. Top. Der ausbaulose Kunstrasenplatz ist nicht das, was ein Fußball und Sportplatz Fan als top bezeichnen würde, aber was macht das schon, wenn der eigene Verein spielt? Ähnlich wie bei den Profis, ist auch die Saison der U19 als enttäuschend anzusehen. Genau genommen sogar noch schlimmer als bei den Millionären, was die Liga angeht. Der Hessenpokal ist der letzte Strohhalm. Neben dem bereits erwähnten jungen Mann waren auch zwei junge Mädels vor Ort, mit denen das Spiel und der Abend verbracht und verquatscht wurden. Danke auch für die Essens Einladung. Der Hessenligist aus dem Taunus konnte zwischenzeitlich sogar mit 2:1 in Führung gehen und gut mithalten, aber am Ende war doch ein konditioneller Unterschied erkennbar und wenn die jungen Adler nicht so fahrlässig mit ihren Chancen umgegangen wären, hätte der Sieg am Schluss auch höher ausfallen können.
Sonntag, 19. April 2026
ZFC Meuselwitz - Rot Weiß Erfurt
19.04.26 14:00 ZFC Meuselwitz - FC Rot Weiß Erfurt 0:3 (0:2), Stadion Glaserkuppe, Regionalliga Nordost, 1.002 Zuschauer
Heute morgen wären diverse Jugendspiele möglich gewesen, aber fünf Spiele am Wochenende sollten genug sein und stattdessen gab es lieber einen Revisit im schönen Leipziger Zoo. Gruß an dieser Stelle an den Hurensohn, der dort Autofahrer beschimpft. Schön nass geregnet ging es nach Hessen, Anhalt und Sachsen auch noch zum Calcio in Thüringen. Am Dreiländereck im Altenburger Land kickt der dreifache Thüringenpokalsieger Zipsendorfer Fußballclub Meuselwitz in der Regionalliga Nordost, der gefühlten Neuauflage der DDR Oberliga und am heutigen Sonntag war kein geringerer Gegner zu Gast als der FC Rot Weiß Erfurt. Der siebte der ewigen DDR Oberliga Tabelle. Schon verrückt, dass wir in der Saison 04/05 mit Erfurt in der zweiten Liga spielten und RWE nun hier auf dem Dorf zum Ligaspiel antritt, während wir diese Saison standesgemäß in der Champions League kickten. Ebenfalls verrückt und Interessant ist, dass RWE sich zur Wende nur für die 2. Bundesliga, aber gleichzeitig für den UEFA Cup qualifizierte. Mit "Egal ob auswärts oder zu Hause" sorgten die Erfordia Ultra durchaus für einen kleinen Ohrwurm bei mir und der Wechselgesang "Irgendwann mal zweite Liga... Wir sind Thüringens erste Wahl" kam auch gut rüber. Außerdem wusste auch das "Vorwärts, vorwärts" auf Super Trouper von ABBA zu gefallen. Der langgezogene Gästeblock mit seinen wenigen Stufen machte die Koordination nicht einfach und Bäume haben die Erfurter nicht ausgerissen, aber natürlich war es schön eine supportende Fanszene im Stadion zu haben. Am Stadion gefällt mir, dass es auf der überdachten Tribüne nicht nur Sitz- sondern auch Stehplätze gibt. Zum leckeren Altenburger, ich glaube es war gezapft, gab es Thüringer Roster und Rauchgriller. Das Spiel war nicht so klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt, aber die Erfurter spielten ihre Favoritenrolle gekonnt runter und ließen die Treffer spielend einfach aussehen. Es ist ja besonders im Osten anhand der Graffitis sehr interessant zu sehen, wie sich die Gebiete der Fußballvereine und deren Fanszenen aufteilen, aber rund um Meuselwitz ist das ein wilder Mix mit Überschneidungen aus Dynamo, Zwickau, Chemie und Lok, Halle und Jena.
Heute morgen wären diverse Jugendspiele möglich gewesen, aber fünf Spiele am Wochenende sollten genug sein und stattdessen gab es lieber einen Revisit im schönen Leipziger Zoo. Gruß an dieser Stelle an den Hurensohn, der dort Autofahrer beschimpft. Schön nass geregnet ging es nach Hessen, Anhalt und Sachsen auch noch zum Calcio in Thüringen. Am Dreiländereck im Altenburger Land kickt der dreifache Thüringenpokalsieger Zipsendorfer Fußballclub Meuselwitz in der Regionalliga Nordost, der gefühlten Neuauflage der DDR Oberliga und am heutigen Sonntag war kein geringerer Gegner zu Gast als der FC Rot Weiß Erfurt. Der siebte der ewigen DDR Oberliga Tabelle. Schon verrückt, dass wir in der Saison 04/05 mit Erfurt in der zweiten Liga spielten und RWE nun hier auf dem Dorf zum Ligaspiel antritt, während wir diese Saison standesgemäß in der Champions League kickten. Ebenfalls verrückt und Interessant ist, dass RWE sich zur Wende nur für die 2. Bundesliga, aber gleichzeitig für den UEFA Cup qualifizierte. Mit "Egal ob auswärts oder zu Hause" sorgten die Erfordia Ultra durchaus für einen kleinen Ohrwurm bei mir und der Wechselgesang "Irgendwann mal zweite Liga... Wir sind Thüringens erste Wahl" kam auch gut rüber. Außerdem wusste auch das "Vorwärts, vorwärts" auf Super Trouper von ABBA zu gefallen. Der langgezogene Gästeblock mit seinen wenigen Stufen machte die Koordination nicht einfach und Bäume haben die Erfurter nicht ausgerissen, aber natürlich war es schön eine supportende Fanszene im Stadion zu haben. Am Stadion gefällt mir, dass es auf der überdachten Tribüne nicht nur Sitz- sondern auch Stehplätze gibt. Zum leckeren Altenburger, ich glaube es war gezapft, gab es Thüringer Roster und Rauchgriller. Das Spiel war nicht so klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt, aber die Erfurter spielten ihre Favoritenrolle gekonnt runter und ließen die Treffer spielend einfach aussehen. Es ist ja besonders im Osten anhand der Graffitis sehr interessant zu sehen, wie sich die Gebiete der Fußballvereine und deren Fanszenen aufteilen, aber rund um Meuselwitz ist das ein wilder Mix mit Überschneidungen aus Dynamo, Zwickau, Chemie und Lok, Halle und Jena.
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