Heute gab es eine ausgedehnte Wanderung bei Söll, vorbei am „Gruberhof“ aus der Bergdoktor Serie und auf der Hohen Salve mit wunderschönem Panoramablick über Tirol. In der mit gerade mal 20.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Tirols sollte dann heute Abend das vermeintlich fußballtechnische Highlight der Tour stattfinden. Regionalliga und somit Calcio in der dritten Klasse der Alpenrepublik. Das Stadion hat eine große Tribüne und liegt direkt am Inn. Der Name Grenzlandstadion kommt auch nicht von ungefähr, denn auf einem Berg hinter Stadion und Inn liegt die Burg Thierberg und hinter diesem Berg liegt Deutschland, ca. 3km entfernt. Diagonal dazu hat man einen schönen Blick auf die sehenswerte Festung Kufstein und weil das noch nicht reicht, blickt man in der anderen Ecke noch auf eine Kirche mit Berggipfel. Schön. Zipfer Bier und St. Johanner Wurst waren auch gut. Gar nicht gut fand ich die handgezählten 124 Zuschauer. Und das Spiel des 10. gegen den 15. war auch kein Augenschmaus. Mit dem Pausenpfiff machte Kufstein das 1:1. In der zweiten Hälfte gingen die Tiroler in Führung und die Vorarlberger glichen aus. Zumindest ein abwechslungsreicher Spielverlauf. In der Schlussphase wurde das Spiel noch etwas hektischer bzw. intensiver und somit auch weniger langweilig. In der zweiten Hälfte waren es dann vielleicht 160 Zuschauer, aber die offiziellen 250 waren es definitiv nicht. Es war ein sehr schöner Urlaub, aber alles hat ein Ende. Servus Tirol. Servus Wilder Kaiser. Servus Almwelt Lofer. Auf ein Neues. Gude Hessen.
Fußball - Reisen - Groundhopping - Eintracht Frankfurt
Freitag, 4. September 2026
FC Kufstein - FC Lauterach
04.09.26 19:00 FC Kufstein - FC Lauterach 2:2 (1:1), Grenzlandstadion, Regionalliga West, 124 Zuschauer
Heute gab es eine ausgedehnte Wanderung bei Söll, vorbei am „Gruberhof“ aus der Bergdoktor Serie und auf der Hohen Salve mit wunderschönem Panoramablick über Tirol. In der mit gerade mal 20.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Tirols sollte dann heute Abend das vermeintlich fußballtechnische Highlight der Tour stattfinden. Regionalliga und somit Calcio in der dritten Klasse der Alpenrepublik. Das Stadion hat eine große Tribüne und liegt direkt am Inn. Der Name Grenzlandstadion kommt auch nicht von ungefähr, denn auf einem Berg hinter Stadion und Inn liegt die Burg Thierberg und hinter diesem Berg liegt Deutschland, ca. 3km entfernt. Diagonal dazu hat man einen schönen Blick auf die sehenswerte Festung Kufstein und weil das noch nicht reicht, blickt man in der anderen Ecke noch auf eine Kirche mit Berggipfel. Schön. Zipfer Bier und St. Johanner Wurst waren auch gut. Gar nicht gut fand ich die handgezählten 124 Zuschauer. Und das Spiel des 10. gegen den 15. war auch kein Augenschmaus. Mit dem Pausenpfiff machte Kufstein das 1:1. In der zweiten Hälfte gingen die Tiroler in Führung und die Vorarlberger glichen aus. Zumindest ein abwechslungsreicher Spielverlauf. In der Schlussphase wurde das Spiel noch etwas hektischer bzw. intensiver und somit auch weniger langweilig. In der zweiten Hälfte waren es dann vielleicht 160 Zuschauer, aber die offiziellen 250 waren es definitiv nicht. Es war ein sehr schöner Urlaub, aber alles hat ein Ende. Servus Tirol. Servus Wilder Kaiser. Servus Almwelt Lofer. Auf ein Neues. Gude Hessen.
Heute gab es eine ausgedehnte Wanderung bei Söll, vorbei am „Gruberhof“ aus der Bergdoktor Serie und auf der Hohen Salve mit wunderschönem Panoramablick über Tirol. In der mit gerade mal 20.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Tirols sollte dann heute Abend das vermeintlich fußballtechnische Highlight der Tour stattfinden. Regionalliga und somit Calcio in der dritten Klasse der Alpenrepublik. Das Stadion hat eine große Tribüne und liegt direkt am Inn. Der Name Grenzlandstadion kommt auch nicht von ungefähr, denn auf einem Berg hinter Stadion und Inn liegt die Burg Thierberg und hinter diesem Berg liegt Deutschland, ca. 3km entfernt. Diagonal dazu hat man einen schönen Blick auf die sehenswerte Festung Kufstein und weil das noch nicht reicht, blickt man in der anderen Ecke noch auf eine Kirche mit Berggipfel. Schön. Zipfer Bier und St. Johanner Wurst waren auch gut. Gar nicht gut fand ich die handgezählten 124 Zuschauer. Und das Spiel des 10. gegen den 15. war auch kein Augenschmaus. Mit dem Pausenpfiff machte Kufstein das 1:1. In der zweiten Hälfte gingen die Tiroler in Führung und die Vorarlberger glichen aus. Zumindest ein abwechslungsreicher Spielverlauf. In der Schlussphase wurde das Spiel noch etwas hektischer bzw. intensiver und somit auch weniger langweilig. In der zweiten Hälfte waren es dann vielleicht 160 Zuschauer, aber die offiziellen 250 waren es definitiv nicht. Es war ein sehr schöner Urlaub, aber alles hat ein Ende. Servus Tirol. Servus Wilder Kaiser. Servus Almwelt Lofer. Auf ein Neues. Gude Hessen.
Sonntag, 30. August 2026
SC Going - SK Pillerseetal
30.08.26 17:00 SC Going - SK Pillerseetal 1:4 (0:3), Stadion Wilder Kaiser, 1. Gebietsliga Tirol Ost, 260 Zuschauer
Nach der heutigen Wanderung über den Wasserfall Weg rauf aufs Grubhördl, den mit 1.747 Meter höchsten Gipfel der Loferer Alm, war ich froh ne Wanne und keine Dusche aufm Zimmer zu haben. Viel Zeit zur Regeneration war aber nicht. Mein Schwager musste ja unbedingt wieder zum Fußball. Schlimm. Heute kam sogar meine Schwester mit. Going spielte völlig unüblich für Österreich nicht als Litfaßsäule, sondern außer Ausrüster Jako komplett ohne Sponsoren. Dafür gab es hier neben für die siebte Liga vielen Zuschauern auch viele Banner von Sponsoren, beispielsweise dem im Ort ansässigen, berühmten Stanglwirt. Neben Bier von Huber Bräu gab es heute Burger. Auf der Tribüne sitzt man ohne Abgrenzung sehr nah am Platz. Man ist in der Gefahrenzone quasi teil des Spiels. Leider muss man für das tolle Panorama des Wilden Kaiser auf die nur bedingt zugängliche andere Seite wechseln. Die Gäste dominierten die erste Hälfte in einem recht schwachen und wenig unterhaltsamen Spiel. Wer nicht schwach war, ist der Bergmann Alexander, der mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von knapp 30 Minuten im Alleingang für die Vorentscheidung sorgte. In der zweiten Hälfte machten die Gäste nur das Nötigste, aber die Hausherren konnten das lediglich zum 1:3 Anschlusstreffer nutzen und ich hätte nix dagegen gehabt, wenn das Spiel nach 70 Minuten vorbei gewesen wäre.
Nach der heutigen Wanderung über den Wasserfall Weg rauf aufs Grubhördl, den mit 1.747 Meter höchsten Gipfel der Loferer Alm, war ich froh ne Wanne und keine Dusche aufm Zimmer zu haben. Viel Zeit zur Regeneration war aber nicht. Mein Schwager musste ja unbedingt wieder zum Fußball. Schlimm. Heute kam sogar meine Schwester mit. Going spielte völlig unüblich für Österreich nicht als Litfaßsäule, sondern außer Ausrüster Jako komplett ohne Sponsoren. Dafür gab es hier neben für die siebte Liga vielen Zuschauern auch viele Banner von Sponsoren, beispielsweise dem im Ort ansässigen, berühmten Stanglwirt. Neben Bier von Huber Bräu gab es heute Burger. Auf der Tribüne sitzt man ohne Abgrenzung sehr nah am Platz. Man ist in der Gefahrenzone quasi teil des Spiels. Leider muss man für das tolle Panorama des Wilden Kaiser auf die nur bedingt zugängliche andere Seite wechseln. Die Gäste dominierten die erste Hälfte in einem recht schwachen und wenig unterhaltsamen Spiel. Wer nicht schwach war, ist der Bergmann Alexander, der mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von knapp 30 Minuten im Alleingang für die Vorentscheidung sorgte. In der zweiten Hälfte machten die Gäste nur das Nötigste, aber die Hausherren konnten das lediglich zum 1:3 Anschlusstreffer nutzen und ich hätte nix dagegen gehabt, wenn das Spiel nach 70 Minuten vorbei gewesen wäre.
Samstag, 29. August 2026
SK Lenzing - SG Wagrain
29.08.26 17:00 SK Lenzing - SG Wagrain / Kleinarl 0:5 (0:3), Sportplatz Lenzing, 1. Klasse Salzburg Süd, 64 Zuschauer
Dass ich für den Familienurlaub in Österreich den ersten Spieltag verpasse war klar, aber warum musste es ausgerechnet Union Auswärts sein? Nach einer schönen Wanderung in der Almwelt Lofer von der Bergstation zum Roten Marmorsee und auf den Schönbühel, hatte ich eigentlich auch gar keine Lust auf Fußball. Aber Samstag ist Spieltag und so ging es anstatt nach Berlin in Richtung Saalfelden am Steinernen Meer. Im Gegensatz zur siebten Liga in Tirol gestern, gab es in der siebten Liga in Salzburg heute kein Schiedsrichter Gespann. Dafür mit Kaiser Bier einen neuen Check-in zur Leberkas Semmel und ein schönes Panorama. Viel mehr gibt es auch nicht zu erzählen. Die Gäste waren klar überlegen und das 0:3 fiel durch einen schönen Heber.
Dass ich für den Familienurlaub in Österreich den ersten Spieltag verpasse war klar, aber warum musste es ausgerechnet Union Auswärts sein? Nach einer schönen Wanderung in der Almwelt Lofer von der Bergstation zum Roten Marmorsee und auf den Schönbühel, hatte ich eigentlich auch gar keine Lust auf Fußball. Aber Samstag ist Spieltag und so ging es anstatt nach Berlin in Richtung Saalfelden am Steinernen Meer. Im Gegensatz zur siebten Liga in Tirol gestern, gab es in der siebten Liga in Salzburg heute kein Schiedsrichter Gespann. Dafür mit Kaiser Bier einen neuen Check-in zur Leberkas Semmel und ein schönes Panorama. Viel mehr gibt es auch nicht zu erzählen. Die Gäste waren klar überlegen und das 0:3 fiel durch einen schönen Heber.
Freitag, 28. August 2026
SK Waidring - SV Kirchbichl
28.08.26 19:00 SK Waidring - SV Kirchbichl Juniors 4:0 (1:0), Waldstadion Waidring, 1. Gebietsliga Tirol Ost, 150 Zuschauer
Fußball sollte bei dieser Reise im Hintergrund stehen, aber wer mich auch nur ein bisschen kennt, weiß dass es nicht ohne geht. Der SC Leogang war meine erste Wahl, aber auch am weitesten entfernt und mit dem spätesten Anpfiff, was sich mit dem angesagten Unwetter gebissen hätte. Die Alternative war der SK St. Johann, immerhin ein Spiel der Regionalliga. Noch näher und mit früherem Anpfiff war die zweite Alternative oder auch die vermeintliche Notlösung, der Siebtligist SK Waidring. Ich war positiv überrascht über die Intensität und Härte des Spiels, besonders im ersten Durchgang. Natur pur, sowie Bosna und Stiegl taten ihr übriges fürs Wohlbefinden. In der Pause dröhnte mit Thunder und Hells Bells gute Musik aus den Boxen. Eine Rauferei mit zweimal Rot sorgte danach für Zündstoff. Das erste Tor fiel nach einer Ecke, das Zweite ausm Spiel raus und zwar absolut verdient. Die Konzentration und Genauigkeit ließ in der zweite Hälfte aber teils spürbar nach. Beim 3:0 brachte ich das Bier weg und das 4:0 war ein schöner Ball auf die Grundlinie, von dort rein in den 5er und per Kopfball ins Netz. Auf einem Bein und so, also gab es noch Berner Würstl mit Pommes. Das vermeintlich schlechteste Spiel im schlechtesten Ground war am Ende genau das Richtige! Es hat Spaß gemacht bei Euch lieber SK Waidring! Österreichischer Meister wird nur der SKW! Zumindest wenn der SK Sturm mal net will. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Das sah mein Schwager, der heute dabei war ähnlich.
Fußball sollte bei dieser Reise im Hintergrund stehen, aber wer mich auch nur ein bisschen kennt, weiß dass es nicht ohne geht. Der SC Leogang war meine erste Wahl, aber auch am weitesten entfernt und mit dem spätesten Anpfiff, was sich mit dem angesagten Unwetter gebissen hätte. Die Alternative war der SK St. Johann, immerhin ein Spiel der Regionalliga. Noch näher und mit früherem Anpfiff war die zweite Alternative oder auch die vermeintliche Notlösung, der Siebtligist SK Waidring. Ich war positiv überrascht über die Intensität und Härte des Spiels, besonders im ersten Durchgang. Natur pur, sowie Bosna und Stiegl taten ihr übriges fürs Wohlbefinden. In der Pause dröhnte mit Thunder und Hells Bells gute Musik aus den Boxen. Eine Rauferei mit zweimal Rot sorgte danach für Zündstoff. Das erste Tor fiel nach einer Ecke, das Zweite ausm Spiel raus und zwar absolut verdient. Die Konzentration und Genauigkeit ließ in der zweite Hälfte aber teils spürbar nach. Beim 3:0 brachte ich das Bier weg und das 4:0 war ein schöner Ball auf die Grundlinie, von dort rein in den 5er und per Kopfball ins Netz. Auf einem Bein und so, also gab es noch Berner Würstl mit Pommes. Das vermeintlich schlechteste Spiel im schlechtesten Ground war am Ende genau das Richtige! Es hat Spaß gemacht bei Euch lieber SK Waidring! Österreichischer Meister wird nur der SKW! Zumindest wenn der SK Sturm mal net will. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Das sah mein Schwager, der heute dabei war ähnlich.
Mittwoch, 26. August 2026
Eintracht Frauen - Paris
26.08.26 19:00 Eintracht Frankfurt - Paris SG 1:1 (1:1), Stadion am Brentanobad, Women's Champions League Qualifikation, 4.870 Zuschauer
Eintracht Frankfurt International oder besser gesagt Eintracht Frauen International. Man könnte sich jetzt darüber aufregen wie scheiße doch Scheich Clubs wie PSG sind. Man kann aber auch einfach zur Kenntnis nehmen, dass im CL Business fast nur noch solche Konstrukte vertreten sind. Es ist nur noch ein schmutziges Geschäft, davor kann man die Augen nicht mehr verschließen. Mit dem Punkt kann die Eintracht als Außenseiter gut leben. Frauenfußball ist definitiv nicht mehr das, was es mal war. Man kann es sich schon angucken. Es ist schneller und weniger vorhersehbar, als ich das vom Fernseher aus von früher kenne. Für ein Spiel in der Champions League waren mir das aber doch ein paar haarsträubende Fehler zu viel. Zwei Spiele der Frauen innerhalb von vier Tagen reichen mir dann auch mal wieder. Profi- und Amateurfußball sind genug, da brauch ich net auch noch Frauenfußball als drittes Standbein und allgemein ist das vom gesamten Rahmen irgendwie net meins. Grundsätzlich sind mir Frauen aber trotzdem lieber als Männer.
Eintracht Frankfurt International oder besser gesagt Eintracht Frauen International. Man könnte sich jetzt darüber aufregen wie scheiße doch Scheich Clubs wie PSG sind. Man kann aber auch einfach zur Kenntnis nehmen, dass im CL Business fast nur noch solche Konstrukte vertreten sind. Es ist nur noch ein schmutziges Geschäft, davor kann man die Augen nicht mehr verschließen. Mit dem Punkt kann die Eintracht als Außenseiter gut leben. Frauenfußball ist definitiv nicht mehr das, was es mal war. Man kann es sich schon angucken. Es ist schneller und weniger vorhersehbar, als ich das vom Fernseher aus von früher kenne. Für ein Spiel in der Champions League waren mir das aber doch ein paar haarsträubende Fehler zu viel. Zwei Spiele der Frauen innerhalb von vier Tagen reichen mir dann auch mal wieder. Profi- und Amateurfußball sind genug, da brauch ich net auch noch Frauenfußball als drittes Standbein und allgemein ist das vom gesamten Rahmen irgendwie net meins. Grundsätzlich sind mir Frauen aber trotzdem lieber als Männer.
Sonntag, 23. August 2026
VfB Großauheim - KSV Eichen
23.08.26 15:15 VfB Großauheim - KSV Eichen 5:2 (1:0), Sportanlage Lindenau, Kreisoberliga Hanau, 120 Zuschauer
Sonntag und Amateurfußball, das passt. Aber nee. Einfach nee. Manchmal macht Fußball auch einfach keinen Spaß. Ich will nicht sagen, dass der KSV heute gut gespielt hat, aber auf jeden Fall besser als der Gegner. Ein vermeintliches Abseitstor für die Heimelf und ein nicht gegebener Elfmeter für Eichen ebneten allerdings den Weg. Die Hanauer standen nicht ganz zu unrecht mit Null Punkten aus vier Spielen auf dem vorletzten Platz. Der Rückstand konnte zu Beginn der zweiten Hälfte, als der KSV drückend überlegen war, schnell und hochverdient ausgeglichen werden. Ein gut gespielter Konter zum 2:1 zeigte aber Schwächen im Umschaltspiel. Diese Schwäche machten sich die Hausherren noch mehrfach zu Nutze und kaschierten ihr spielerisches Unvermögen mit maximaler Cleverness. Wie gesagt war das kein gutes Spiel des KSV, aber den Sieg hat der VfB mit dieser Leistung einfach nicht verdient. Eichen durch das schlechte Umschalten auf Defensive aber auch net. Mund abbutze un weider. Weizen ausm Glas und die Käsewurst stimmten mich aber milde. Die Sportanlage wurde kürzlich komplett erneuert und quasi nur die Tribüne ist geblieben. Der Platz liegt in der Rue de Conflans. Ein spezieller Straßenname, der auf die Städtepartnerschaft mit der französischen Gemeine Conflans zurückzuführen ist. Forza KSV!
Sonntag und Amateurfußball, das passt. Aber nee. Einfach nee. Manchmal macht Fußball auch einfach keinen Spaß. Ich will nicht sagen, dass der KSV heute gut gespielt hat, aber auf jeden Fall besser als der Gegner. Ein vermeintliches Abseitstor für die Heimelf und ein nicht gegebener Elfmeter für Eichen ebneten allerdings den Weg. Die Hanauer standen nicht ganz zu unrecht mit Null Punkten aus vier Spielen auf dem vorletzten Platz. Der Rückstand konnte zu Beginn der zweiten Hälfte, als der KSV drückend überlegen war, schnell und hochverdient ausgeglichen werden. Ein gut gespielter Konter zum 2:1 zeigte aber Schwächen im Umschaltspiel. Diese Schwäche machten sich die Hausherren noch mehrfach zu Nutze und kaschierten ihr spielerisches Unvermögen mit maximaler Cleverness. Wie gesagt war das kein gutes Spiel des KSV, aber den Sieg hat der VfB mit dieser Leistung einfach nicht verdient. Eichen durch das schlechte Umschalten auf Defensive aber auch net. Mund abbutze un weider. Weizen ausm Glas und die Käsewurst stimmten mich aber milde. Die Sportanlage wurde kürzlich komplett erneuert und quasi nur die Tribüne ist geblieben. Der Platz liegt in der Rue de Conflans. Ein spezieller Straßenname, der auf die Städtepartnerschaft mit der französischen Gemeine Conflans zurückzuführen ist. Forza KSV!
Samstag, 22. August 2026
Eintracht Frauen - Köln
22.08.26 12:00 Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln 2:0 (2:0), Stadion am Brentanobad, Frauen Bundesliga, 3.052 Zuschauer
Gestern war die Eintracht im Pokal in der Grotenburg zu Gast. Geile Hütte, geile Fahrt, tolle Choreo, tolles Ergebnis, aber leider kurzfristig ohne mich. Echt schade. Heute mussten es dann halt die Frauen richten. Eintracht! Als Kind war ich mal mit ner Fußballschule am Brentanobad bei nem Spiel. Keine Ahnung ob damals Rot Weiss Frankfurt oder der FFC Frankfurt gespielt hat. Jedenfalls war ich später nochmal bei Rot Weiss in der Hessenliga und das Stadion hat mir damals gut gefallen. Rot Weiss spielt nicht mehr Hessenliga, der FFC ist jetzt die Eintracht und das Stadion ist mittlerweile ein zweckmäßiger Neubau. Zumindest spielen die Frauen der Eintracht noch in Frankfurt und müssen nicht wie die U21 nach Offenbach. Erster Spieltag. Der Dritte gegen den Siebten aus der letzten Saison. Das 8:0 aus der Saison 24/25 schreit nach Wiederholung. Scheiß Köln, scheiß Kölner, scheiß Kölnerinnen und scheiß Kölnende. Da möchte ich niemanden ausgrenzen. Bewusst mein erstes Frauenfußballspiel. Nicht etwa weil ich Frauen nicht mag oder finde, dass sie nicht Fußball spielen sollen, sondern einfach weil mir bisher nix gefehlt und es nicht gepasst hat. Jeder kennt Birgit Prinz, viele Nia Künzer, aber aus der erfolgreichen FFC Zeit sind mir tatsächlich noch ein paar Namen geläufig. Von der heutigen Elf sagen mir nur Laura Freigang und mit Abstrichen Dilara Acikgöz was. So ganz soll es mit mir und dem Frauenfußball aber auch nicht sein. Dank ner Vollsperrung musste ne Halbzeit für den Anfang nämlich erst mal reichen und so verpasste ich den Doppelpack von Laura Freigang. Das Stadion erfüllt wie gesagt seinen Zweck, nur die Tribüne ist von damals geblieben. Der Rest ist grauer Beton, wo einst begraste Stufen waren und ein Zaun wo früher eine Hecke war. Ich fühle mich hier wie zwischen den Welten. Den Welten des Profi- und Amateurfußballs. Stadion, Zuschauer, Stimmung, Verpflegung - alles irgendwie so lala, halb/halb, erzwungen und dazwischen. Zum Spiel kann ich nichts sagen, dafür hab ich zu wenig aufs Spielfeld geachtet. Ich werde auf jeden Fall nochmal herkommen, pünktlich sein und das Spiel gucken, um mir meine Meinung zu bilden. Frankfurt gewinnt, Köln verliert - das ist worauf es ankommt!
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