Was wie ein einfaches Spiel im Kreispokal zweier Amateurvereine im Kreis Offenbach klingt, ist ein Spiel im Achtelfinale des Hessenpokals. Groß-Gerau ist nämlich ein eigenständiger Kreis. Für dieses Spiel zog der Verein sogar ins Stadion und spielte nicht wie sonst immer, immer, und wirklich immer auf dem Kunstrasenplatz. Das Stadion ist zwar nix besonderes, stand aber durch die erweiterte Umgebung durchaus auf meiner To-do Liste. Obwohl ich ja durchaus gewisse Sympathien für die Eintracht hege, sind mit die Kickers eigentlich weitestgehend relativ egal. Irgendwie finde ich es sogar gut, dass es unterklassig noch ein paar hessische Traditionsverein wie Borussia Fulda, Hanau 93 oder eben die Kickers gibt, die früher mal weiter oben gespielt haben und dadurch nach wie vor über einen kleinen Anhang verfügen. Als Anhänger vertritt man aber nicht nur seinen Verein, sondern auch die Stadt und da verstehe ich nicht, was mit den Leuten nicht stimmt. Der OFC ist mir egal, aber Offenbach ist -und da kann es keine zwei Meinungen geben- die hässlichste, heruntergekommenste und schrecklichste Stadt Deutschlands und vermutlich unseres gesamten Sonnensystems. Ein solches Moloch, Ghetto und Favela gibt es nirgendwo anders. Sorry Köln, aber Offenbach ist noch grauenhafter als euer Loch. Weg von Offenbach und ab nach Groß-Gerau. Hier hat sich der VfR ordentlich ins Zeug gelegt und organisatorisch was vernünftiges auf die Beine gestellt. Es gab mehrere Getränkestande um Warteschlangen zu vermeiden und sogar einen Schwenkgrill! Das Bier aus Darmstadt und die Bratwurst schmeckten mir zwar nicht, die Rindswurst und der Äppler waren aber top. Die Leute gut gelaunt und freundlich. Auf dem Platz konnten die Hausherren anfangs gut mithalten und hätten mit etwas Glück auch in Führung gehen können. Ein Doppelpack innerhalb von zwei Minuten zog aber leider den Stecker. Trotz des frühen Tores zum 0:3 in der zweiten Hälfte gab Groß-Gerau sich nicht auf und hielt weiter gut dagegen. Das Ergebnis ist schade, aber der Rest gut und gelungen. Danke VfR.
Fußball - Reisen - Groundhopping - Eintracht Frankfurt
Mittwoch, 28. Oktober 2026
VfR Groß-Gerau - OFC
28.10.26 19:30 VfR Groß-Gerau - Offenbacher FC Kickers 0:4 (0:2), VfR Stadion, Hessenpokal, 1899 Zuschauer
Samstag, 24. Oktober 2026
Dortmund - Eintracht
24.10.26 18:30 BV Borussia Dortmund - SG Eintracht Frankfurt 1:0 (0:0), Westfalenstadion, 1. Bundesliga, 81.365 Zuschauer
Im Ruhrpott schlägt das Herz des Fußballs. Wenn früher das Flutlicht im Westfalenstadion anging, dann muss das schon eine gewisse Magie gehabt haben. Später hatte auch die Gelbe Wand auf der Südtribüne einen gewissen Mythos. Ein Teil der Magie ist verflogen, als die Flutlichtmasten durch Baustrahler ersetzt wurden. In Dortmund wie anderswo. Der Mythos der Südtribüne ist mit den Kunden und Konsumenten verschwunden, die der moderne Fußball mit sich bringt. Und da sind wir beim Thema. Vor dem sogenannten modernen Fußball können wir uns nicht mehr retten. Einer der ersten Clubs, die den Sport Fußball durch das Geschäftsmodell Fußball ersetzt haben, ist der BVB. Die Dortmunder haben mit als erstes ihre Wurzeln, sich selbst und ihre Fans für das große Geld verkauft. Ich hatte heute überhaupt keine Lust. Wer hat schon Lust auf Typen, die Lust auf Kölner haben? Ich hatte aber Zeit und die feinsten Damen und Herren charterten einen Bus, also war ich halt dabei. Es muss ja net immer Spaß machen. Bier und Wurst schmecken in Dortmund genauso scheiße, wie in nahezu jeder anderen Kommerz Arena. Die fehlende Fantrennung ist hier immer zum kotzen und fordert Zurückhaltung. Was ich persönlich total scheiße und abstoßend finde, sind die Schwenkfahnen auf dem Platz. Fahnen gehören in die Kurve! Diese Show und Inszenierung kenne ich eigentlich nur von Vereinen ohne jegliche Fans und Tradition wie Hoffenheim und Mainz, aber die Südtribüne passt sich ja auch immer mehr an solche Kategorien an. Ganz ehrlich, ich liebe die Eintracht, die Menschen und den Support, finde diesen verlogenen Zirkus und das Produkt Fußball aber eigentlich nur noch abstoßend. Ob Sonne Hagel, Regen oder Schnee. Was ich will, was ich will, ist die SGE! Egal wohin der Weg mit dir auch geht. Schieß ein Tor, schieß ein Tor und die Kurve bebt. Schöne zweiteilige Auswärts-Choreo. Dortmund war die bessere Mannschaft und ging mit gefühlt 30:0 Ecken in die Pause, wir hatten aber auch unsere Chancen, standen kompakt und hielten gut dagegen. Das 0:0 hielt auch sehr lange, aber da offensiv im zweiten Durchgang gar nix mehr kam, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die in Führung gehen. Am Ende war es ein schöner Sonntagsschuss. Sicher kann man in Dortmund verlieren, besonders wenn die Einstellung stimmt, die haben schließlich ein paar Millionen mehr an Material auf dem Platz, aber wenn man nur gegen Schmutz Mannschaften wie Mainz und Köln gewinnt, wird es eng.
Im Ruhrpott schlägt das Herz des Fußballs. Wenn früher das Flutlicht im Westfalenstadion anging, dann muss das schon eine gewisse Magie gehabt haben. Später hatte auch die Gelbe Wand auf der Südtribüne einen gewissen Mythos. Ein Teil der Magie ist verflogen, als die Flutlichtmasten durch Baustrahler ersetzt wurden. In Dortmund wie anderswo. Der Mythos der Südtribüne ist mit den Kunden und Konsumenten verschwunden, die der moderne Fußball mit sich bringt. Und da sind wir beim Thema. Vor dem sogenannten modernen Fußball können wir uns nicht mehr retten. Einer der ersten Clubs, die den Sport Fußball durch das Geschäftsmodell Fußball ersetzt haben, ist der BVB. Die Dortmunder haben mit als erstes ihre Wurzeln, sich selbst und ihre Fans für das große Geld verkauft. Ich hatte heute überhaupt keine Lust. Wer hat schon Lust auf Typen, die Lust auf Kölner haben? Ich hatte aber Zeit und die feinsten Damen und Herren charterten einen Bus, also war ich halt dabei. Es muss ja net immer Spaß machen. Bier und Wurst schmecken in Dortmund genauso scheiße, wie in nahezu jeder anderen Kommerz Arena. Die fehlende Fantrennung ist hier immer zum kotzen und fordert Zurückhaltung. Was ich persönlich total scheiße und abstoßend finde, sind die Schwenkfahnen auf dem Platz. Fahnen gehören in die Kurve! Diese Show und Inszenierung kenne ich eigentlich nur von Vereinen ohne jegliche Fans und Tradition wie Hoffenheim und Mainz, aber die Südtribüne passt sich ja auch immer mehr an solche Kategorien an. Ganz ehrlich, ich liebe die Eintracht, die Menschen und den Support, finde diesen verlogenen Zirkus und das Produkt Fußball aber eigentlich nur noch abstoßend. Ob Sonne Hagel, Regen oder Schnee. Was ich will, was ich will, ist die SGE! Egal wohin der Weg mit dir auch geht. Schieß ein Tor, schieß ein Tor und die Kurve bebt. Schöne zweiteilige Auswärts-Choreo. Dortmund war die bessere Mannschaft und ging mit gefühlt 30:0 Ecken in die Pause, wir hatten aber auch unsere Chancen, standen kompakt und hielten gut dagegen. Das 0:0 hielt auch sehr lange, aber da offensiv im zweiten Durchgang gar nix mehr kam, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die in Führung gehen. Am Ende war es ein schöner Sonntagsschuss. Sicher kann man in Dortmund verlieren, besonders wenn die Einstellung stimmt, die haben schließlich ein paar Millionen mehr an Material auf dem Platz, aber wenn man nur gegen Schmutz Mannschaften wie Mainz und Köln gewinnt, wird es eng.
Samstag, 17. Oktober 2026
Würzburger Kickers - Waldhof Mannheim
17.10.26 16:30 FC Würzburger Kickers - SV Waldhof Mannheim 2:0 (1:0), Kickers Stadion am Dallenberg, 3. Liga, 5.029 Zuschauer
Ich bezeichne mich selbst ja ungern als Groundhopper, da der Begriff mittlerweile sehr negativ behaftet ist, aber natürlich bin ich einer. Allerdings einer, der das schon gemacht hat, bevor es hip wurde, Apps einem alles in den Arsch geblasen haben oder man mit der dämlichen Selbstinszenierung im Internet viel Geld verdienen konnte und dadurch Vernunft und Respekt abgelegt wurden. So war der Doppler der Kickers mit dem Würzburger FV, damals beides Spiele in der Bayernliga, bereits 2009. Zeit dem Dallenbergstadion mal wieder einen Besuch abzustatten. Zu dritt ging es also nach Unterfranken. Der SV Waldhof Mannheim 07 zu Gast beim FC Würzburger Kickers 1907. Der Achte zu Gast beim 19. der Tabelle. Die Gäste-Steher waren ausverkauft und die Buwe aus der Quadratestadt kann man sich immer wieder gut und gerne angucken. Die "Kurve" der Kickers ist recht überschaubar, hat aber den Vorteil des Dachs. Klein aber fein trifft es heute ganz gut. Die Jungs waren motiviert und wer im Fanblock stand, der machte auch mit. Guter Auftritt. Mit 16 Talern für einen Stehplatz auf der Stahlrohrtribüne, 5 Geldeinheiten für ein 0,4er Würzburger Hofbräu und ich glaub 4,50 für die Bratwurst langen die Kickers richtig zu. Das Geld wollte ich wieder rein holen. Mitte der ersten Hälfte setzte ich siegessicher nen Fünfer auf 0:0. Das Spiel war so schlecht und langweilig, dass eigentlich nix anderes in Frage kam. Mannheim war mit dem Kopf aber etwas zu früh in der Kabine und in der letzten Minute der ersten Hälfte schob Würzburg den Ball irgendwie über die Linie. In der zweiten Hälfte ärgerte ich mich, dass ich nicht mehr auf ein torloses Spiel gesetzt habe und hab dabei kurzzeitig verdrängt, dass es bei diesem typischen 0:0 Kick ja schon 1:0 stand. So schlecht. Das 2:0, erneut in der letzten Minute, war aber ganz ansehnlich. Der Schlusspfiff war wie eine Erlösung. Neben den Säften während des Spiels, gab es mit den Würzburger Kontakten auch noch ein paar nach dem Spiel. Das Stadion hat mir früher besser gefallen und die Preispolitik finde ich grenzwertig, aber die Leute im Umfeld der Würzburger Kickers sind gut druff und mit Liebe dabei. Danke für die Gastfreundschaft! Wenn man vom Spiel absieht, hat das echt Spaß gemacht. Weniger Spaß machte der Strafzettel nach dem Spiel. Der Staat und seine herz- und hirnlosen Knechte versuchen einfach überall sinnbefreit Geld von den Bürgern, die sie finanzieren abzuziehen, um es dann ebenso sinnbefreit zu verbrennen. Auch dafür danke. Danke, dass man nie vergisst, wer der Feind ist.
Ich bezeichne mich selbst ja ungern als Groundhopper, da der Begriff mittlerweile sehr negativ behaftet ist, aber natürlich bin ich einer. Allerdings einer, der das schon gemacht hat, bevor es hip wurde, Apps einem alles in den Arsch geblasen haben oder man mit der dämlichen Selbstinszenierung im Internet viel Geld verdienen konnte und dadurch Vernunft und Respekt abgelegt wurden. So war der Doppler der Kickers mit dem Würzburger FV, damals beides Spiele in der Bayernliga, bereits 2009. Zeit dem Dallenbergstadion mal wieder einen Besuch abzustatten. Zu dritt ging es also nach Unterfranken. Der SV Waldhof Mannheim 07 zu Gast beim FC Würzburger Kickers 1907. Der Achte zu Gast beim 19. der Tabelle. Die Gäste-Steher waren ausverkauft und die Buwe aus der Quadratestadt kann man sich immer wieder gut und gerne angucken. Die "Kurve" der Kickers ist recht überschaubar, hat aber den Vorteil des Dachs. Klein aber fein trifft es heute ganz gut. Die Jungs waren motiviert und wer im Fanblock stand, der machte auch mit. Guter Auftritt. Mit 16 Talern für einen Stehplatz auf der Stahlrohrtribüne, 5 Geldeinheiten für ein 0,4er Würzburger Hofbräu und ich glaub 4,50 für die Bratwurst langen die Kickers richtig zu. Das Geld wollte ich wieder rein holen. Mitte der ersten Hälfte setzte ich siegessicher nen Fünfer auf 0:0. Das Spiel war so schlecht und langweilig, dass eigentlich nix anderes in Frage kam. Mannheim war mit dem Kopf aber etwas zu früh in der Kabine und in der letzten Minute der ersten Hälfte schob Würzburg den Ball irgendwie über die Linie. In der zweiten Hälfte ärgerte ich mich, dass ich nicht mehr auf ein torloses Spiel gesetzt habe und hab dabei kurzzeitig verdrängt, dass es bei diesem typischen 0:0 Kick ja schon 1:0 stand. So schlecht. Das 2:0, erneut in der letzten Minute, war aber ganz ansehnlich. Der Schlusspfiff war wie eine Erlösung. Neben den Säften während des Spiels, gab es mit den Würzburger Kontakten auch noch ein paar nach dem Spiel. Das Stadion hat mir früher besser gefallen und die Preispolitik finde ich grenzwertig, aber die Leute im Umfeld der Würzburger Kickers sind gut druff und mit Liebe dabei. Danke für die Gastfreundschaft! Wenn man vom Spiel absieht, hat das echt Spaß gemacht. Weniger Spaß machte der Strafzettel nach dem Spiel. Der Staat und seine herz- und hirnlosen Knechte versuchen einfach überall sinnbefreit Geld von den Bürgern, die sie finanzieren abzuziehen, um es dann ebenso sinnbefreit zu verbrennen. Auch dafür danke. Danke, dass man nie vergisst, wer der Feind ist.
Freitag, 16. Oktober 2026
Eintracht - Köln
16.10.26 20:30 Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln 1:0 (0:0), Waldstadion, 1. Bundesliga, 59.600 Zuschauer
Als neutraler Zuschauer bin ich eigentlich immer sachlich und so schreibe ich dann auch meinen Kram hier zusammen. Bei Spielen der Eintracht klappt das mit dem sachlich meist eher so semi gut. Die Eintracht lässt mich oft ein anderer Mensch sein. Persönlich ist das in den aller meisten Fällen aber net gemeint. Ich nehme mir auch ehrlich vor, weniger zu pöbeln. Der Wille ist da, der Erfolg eher mäßig. Heute wird aber alles besser. Deshalb hab ich meinen ersten Entwurf fast gänzlich gelöscht. Heute wird sachlich von einem Eintracht Spiel berichtet. Auch wenn es mir gegen meine ganz persönlichen Freunde schwer fällt, gibt es heute kein "Was lernt man in der Schule schon? Jeder Kölner ist ein Hurensohn." oder ähnliches zu lesen. Heute war es also mal wieder so weit, der Adler sollte fette Beute machen und die Ziege reißen. Die Hauptstadt des Verbrechens gegen die Hauptstadt der Schwulen. Ein voller Gästeblock war garantiert und so toll das eigentlich auch ist, bei Köln ist das sehr schwierig für mich. Weniger ist da einfach mehr. Jede Bewegung, jedes Zeichen, jedes Motiv, jedes Wort, jede Vorliebe, jede Melodie - alles was von Köln kommt, löst bei mir was aus. Abscheu. Bei den meisten Gegnern ist das auf die 90 Minuten beschränkt, wenn überhaupt. Bei Köln fühle ich das 24/7 - 365 und auf die ganze Stadt und ihr scheiß Jeföhl bezogen. Köln- Tourette vielleicht, keine Ahnung. Die feine Choreo der Nordwest hätte die gesamte erste Hälfte andauern können, man hätte nix verpasst. Man spricht gerne von einem langweiligen und schlechten Spiel, wenn es langweilig und schlecht ist, aber vielleicht sind keine Torchancen auch einfach ein Zeichen von zwei guten Abwehrketten. In der zweiten Hälfte zeigte unsere Mannschaft, dass sie dieses Spiel eigentlich schon beherrscht. Das war zwar nix dolles, aber Fußball. Einsatzbereitschaft und Wille. Ein bisschen Druck und ein paar vernünftige Spielzüge reichten aus, um Köln zu dominieren. Das 1:0 von Ebnoutalib muss dann auch mal reichen. Gegen solche Gegner muss man einfach gewinnen, da reicht auch ein dreckiges 1:0. Verabschiedet wurden die Gäste mit freundlichen „Hey Mister Taliban, Osama bin Laden, schmeiß die Bomben aufs Geißbockheim“ Gesängen, die ich als Pazifist und Menschenfreund natürlich verurteile. Scheiß Köln! Nur die SGE! Danke an Christian fürs Foto.
Als neutraler Zuschauer bin ich eigentlich immer sachlich und so schreibe ich dann auch meinen Kram hier zusammen. Bei Spielen der Eintracht klappt das mit dem sachlich meist eher so semi gut. Die Eintracht lässt mich oft ein anderer Mensch sein. Persönlich ist das in den aller meisten Fällen aber net gemeint. Ich nehme mir auch ehrlich vor, weniger zu pöbeln. Der Wille ist da, der Erfolg eher mäßig. Heute wird aber alles besser. Deshalb hab ich meinen ersten Entwurf fast gänzlich gelöscht. Heute wird sachlich von einem Eintracht Spiel berichtet. Auch wenn es mir gegen meine ganz persönlichen Freunde schwer fällt, gibt es heute kein "Was lernt man in der Schule schon? Jeder Kölner ist ein Hurensohn." oder ähnliches zu lesen. Heute war es also mal wieder so weit, der Adler sollte fette Beute machen und die Ziege reißen. Die Hauptstadt des Verbrechens gegen die Hauptstadt der Schwulen. Ein voller Gästeblock war garantiert und so toll das eigentlich auch ist, bei Köln ist das sehr schwierig für mich. Weniger ist da einfach mehr. Jede Bewegung, jedes Zeichen, jedes Motiv, jedes Wort, jede Vorliebe, jede Melodie - alles was von Köln kommt, löst bei mir was aus. Abscheu. Bei den meisten Gegnern ist das auf die 90 Minuten beschränkt, wenn überhaupt. Bei Köln fühle ich das 24/7 - 365 und auf die ganze Stadt und ihr scheiß Jeföhl bezogen. Köln- Tourette vielleicht, keine Ahnung. Die feine Choreo der Nordwest hätte die gesamte erste Hälfte andauern können, man hätte nix verpasst. Man spricht gerne von einem langweiligen und schlechten Spiel, wenn es langweilig und schlecht ist, aber vielleicht sind keine Torchancen auch einfach ein Zeichen von zwei guten Abwehrketten. In der zweiten Hälfte zeigte unsere Mannschaft, dass sie dieses Spiel eigentlich schon beherrscht. Das war zwar nix dolles, aber Fußball. Einsatzbereitschaft und Wille. Ein bisschen Druck und ein paar vernünftige Spielzüge reichten aus, um Köln zu dominieren. Das 1:0 von Ebnoutalib muss dann auch mal reichen. Gegen solche Gegner muss man einfach gewinnen, da reicht auch ein dreckiges 1:0. Verabschiedet wurden die Gäste mit freundlichen „Hey Mister Taliban, Osama bin Laden, schmeiß die Bomben aufs Geißbockheim“ Gesängen, die ich als Pazifist und Menschenfreund natürlich verurteile. Scheiß Köln! Nur die SGE! Danke an Christian fürs Foto.
Sonntag, 11. Oktober 2026
RFC Union Luxemburg - FC Bissen
11.10.26 16:00 Racing FC Union Luxemburg - FC Atert Bissen 2:2 (0:1), Stade Achille Hammerel, National Division, 320 Zuschauer
Heute ging es in das vielleicht sauberste französisch sprachige Land. Immer mal was Neues, in Luxemburg war ich dieses Jahr schließlich noch nicht. Neben französisch spricht man hier auch gefühlt alle anderen Sprachen. In der Regel zumindest luxemburgisch, deutsch und englisch. In der gleichnamigen Hauptstadt des Großherzogtums war ich bisher noch net, es wurde also Zeit. Ähnlich wie in Offenbach sind in Luxemburg Stadt rund 70 Prozent der Einwohner Ausländer aus über 160 verschiedenen Ländern. Anders als in Offenbach arbeiten die Leute hier aber und die Stadt ist sehenswert und als Finanzplatz und Sitz der EU bedeutend. Mit der Festung, den Kasematten, der Kathedrale, der Abtei, dem Monument Gëlle Fra (Goldene Frau) und dem Alzette Tal kann man hier schon ein bisschen Zeit verbringen. Wer nicht fußballverrückt ist, der wird beim luxemburgischen Calcio eher weniger Zeit verbringen. Aber wir sind ja verrückt, also ab ins Stade Achille Hammerel und zum Racing Foussball Club Union Lëtzebuerg. Der RFC Union wurde erst 2005 durch eine Fusion gegründet. Die Vorgänger waren allerdings Traditionsvereine, die insgesamt 28 mal Meister wurden. Einer davon war Spora Luxemburg, der 91/92 im UEFA-Cup gegen die Eintracht gespielt hat. Seit 2005 spielte Union bis auf eine Jahr immer in der ersten Liga, wurde aber nie Meister. Der Fußballverein in Bissen wurde 1917 gegründet, spielte aber erst 2007 erstmals zweitklassig. 25/26 stieg Bissen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die erste Liga auf und wurde direkt Meister. Neben Mettwurscht und Bofferding gab es auch Grillwurscht, Fritten, Hähnchen Burger, Heineken und Leffe. Das Spielniveau war nicht besonders hoch, aber man konnte es sich angucken und es fielen immerhin vier Tore.
Heute ging es in das vielleicht sauberste französisch sprachige Land. Immer mal was Neues, in Luxemburg war ich dieses Jahr schließlich noch nicht. Neben französisch spricht man hier auch gefühlt alle anderen Sprachen. In der Regel zumindest luxemburgisch, deutsch und englisch. In der gleichnamigen Hauptstadt des Großherzogtums war ich bisher noch net, es wurde also Zeit. Ähnlich wie in Offenbach sind in Luxemburg Stadt rund 70 Prozent der Einwohner Ausländer aus über 160 verschiedenen Ländern. Anders als in Offenbach arbeiten die Leute hier aber und die Stadt ist sehenswert und als Finanzplatz und Sitz der EU bedeutend. Mit der Festung, den Kasematten, der Kathedrale, der Abtei, dem Monument Gëlle Fra (Goldene Frau) und dem Alzette Tal kann man hier schon ein bisschen Zeit verbringen. Wer nicht fußballverrückt ist, der wird beim luxemburgischen Calcio eher weniger Zeit verbringen. Aber wir sind ja verrückt, also ab ins Stade Achille Hammerel und zum Racing Foussball Club Union Lëtzebuerg. Der RFC Union wurde erst 2005 durch eine Fusion gegründet. Die Vorgänger waren allerdings Traditionsvereine, die insgesamt 28 mal Meister wurden. Einer davon war Spora Luxemburg, der 91/92 im UEFA-Cup gegen die Eintracht gespielt hat. Seit 2005 spielte Union bis auf eine Jahr immer in der ersten Liga, wurde aber nie Meister. Der Fußballverein in Bissen wurde 1917 gegründet, spielte aber erst 2007 erstmals zweitklassig. 25/26 stieg Bissen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die erste Liga auf und wurde direkt Meister. Neben Mettwurscht und Bofferding gab es auch Grillwurscht, Fritten, Hähnchen Burger, Heineken und Leffe. Das Spielniveau war nicht besonders hoch, aber man konnte es sich angucken und es fielen immerhin vier Tore.
Samstag, 10. Oktober 2026
Borussia Neunkirchen - VfB Theley
10.10.26 15:30 VfB Borussia Neunkirchen - VfB Theley 0:0, Ellenfeld Stadion, Verbandsliga Saarland Nord/Ost, 213 Zuschauer
Schon seit 1912 spielt die Borussia im Ellenfeldstadion. Vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg war Neunkirchen erstklassig. Bis zur Einführung der Bundesliga spielten die Saarländer mit Kaiserslautern und Saarbrücken in der Oberliga Südwest. Drei Jahre 1. und elf Jahre 2. Bundesliga können sie danach noch vorweisen. In den 80er Jahren ging es bergab. Dritt-, viert-, fünft- und diese Saison erstmals nur noch siebtklassig. Sehr traurig. Im Meisterjahr 1959 stand Neunkirchen im Pokalfinale und in den 70er Jahren war die heutige Partie ein Duell in der damals zweitklassigen Regionalliga Südwest. Heute vor 62 Jahren schlug die Borussia den amtierenden Vizemeister Meidericher SV beim letzten Spiel von Helmut Rahn mit 4:2. Die mit 33.000 Besuchern offiziell höchste Zuschauerzahl stammt aus der Aufstiegsrunde zur Bundesliga gegen Bayern Hof aus dem Jahr 1967. Viel Tradition und viel Geschichte. Das sorgt auch im grauen Alltag von heute für eine ordentliche Zuschauerzahl in dieser Liga. In der Saison 02/03 war das Ellenfeldstadion nach einer guten und feucht- fröhlichen Geburtstags- und Wochenendticket-Fahrt mein Ground Nummer 10 und schon als Jungspund war ich begeistert von diesem Stadion und der Geschichte. Neunkirchen spielte damals wie die Eintracht Amateure für ein Jahr in der drittklassigen Regionalliga. Der dritte Absteiger in dieser Saison war damals übrigens der SV Darmstadt 98 und ebenfalls in der Liga spielten die TSG Hoffenheim und der FC Augsburg. Auch wenn es vermutlich unmöglich ist, gehört der VfB wieder in die Regionalliga. Nicht nur weil es der Verein verdient hat, sondern auch weil dieses wundervolle Stadion wieder ein paar mehr Zuschauer verdient. Träumen ist erlaubt, aber die Realität sieht anders aus. Das heutige 0:0 ist nämlich als Erfolg zu werten. Für Neunkirchen war es im elften Spiel erst der zweite Punkt bei 0:30 Toren. Ich drücke der saarländischen Borussia die Daumen, dass sie die Insolvenz und sportliche Talfahrt überstehen und zumindest wieder in die Saarlandliga kommen. So traurig das auch ist, ich war für das Stadion hier. Für das Stadion, das für mich zu den geilsten des Landes zählt, wenn es nicht sogar an die Spitzenposition zu setzen ist. Ich war daher trotzdem glücklich und zufrieden mit dem Besuch, meinen Roten und den Karlsberg. In der zweiten Hälfte hat der Schiedsrichter ein ganzen Kartenspiel verteilt und das torlose Remis war das passende Ergebnis für ein schwaches Spiel. Tradition stirbt nie! Auch nicht die der Industriekultur des ehemaligen Eisenwerks in der Stadt. Das Alte Hüttenareal wird für Veranstaltungen und Gastronomie genutzt. Das Bockbier in Stumm's Brauhaus war phänomenal. Ansonsten hat Neunkirchen als Stadt eher den Charme von Offenbach.
Schon seit 1912 spielt die Borussia im Ellenfeldstadion. Vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg war Neunkirchen erstklassig. Bis zur Einführung der Bundesliga spielten die Saarländer mit Kaiserslautern und Saarbrücken in der Oberliga Südwest. Drei Jahre 1. und elf Jahre 2. Bundesliga können sie danach noch vorweisen. In den 80er Jahren ging es bergab. Dritt-, viert-, fünft- und diese Saison erstmals nur noch siebtklassig. Sehr traurig. Im Meisterjahr 1959 stand Neunkirchen im Pokalfinale und in den 70er Jahren war die heutige Partie ein Duell in der damals zweitklassigen Regionalliga Südwest. Heute vor 62 Jahren schlug die Borussia den amtierenden Vizemeister Meidericher SV beim letzten Spiel von Helmut Rahn mit 4:2. Die mit 33.000 Besuchern offiziell höchste Zuschauerzahl stammt aus der Aufstiegsrunde zur Bundesliga gegen Bayern Hof aus dem Jahr 1967. Viel Tradition und viel Geschichte. Das sorgt auch im grauen Alltag von heute für eine ordentliche Zuschauerzahl in dieser Liga. In der Saison 02/03 war das Ellenfeldstadion nach einer guten und feucht- fröhlichen Geburtstags- und Wochenendticket-Fahrt mein Ground Nummer 10 und schon als Jungspund war ich begeistert von diesem Stadion und der Geschichte. Neunkirchen spielte damals wie die Eintracht Amateure für ein Jahr in der drittklassigen Regionalliga. Der dritte Absteiger in dieser Saison war damals übrigens der SV Darmstadt 98 und ebenfalls in der Liga spielten die TSG Hoffenheim und der FC Augsburg. Auch wenn es vermutlich unmöglich ist, gehört der VfB wieder in die Regionalliga. Nicht nur weil es der Verein verdient hat, sondern auch weil dieses wundervolle Stadion wieder ein paar mehr Zuschauer verdient. Träumen ist erlaubt, aber die Realität sieht anders aus. Das heutige 0:0 ist nämlich als Erfolg zu werten. Für Neunkirchen war es im elften Spiel erst der zweite Punkt bei 0:30 Toren. Ich drücke der saarländischen Borussia die Daumen, dass sie die Insolvenz und sportliche Talfahrt überstehen und zumindest wieder in die Saarlandliga kommen. So traurig das auch ist, ich war für das Stadion hier. Für das Stadion, das für mich zu den geilsten des Landes zählt, wenn es nicht sogar an die Spitzenposition zu setzen ist. Ich war daher trotzdem glücklich und zufrieden mit dem Besuch, meinen Roten und den Karlsberg. In der zweiten Hälfte hat der Schiedsrichter ein ganzen Kartenspiel verteilt und das torlose Remis war das passende Ergebnis für ein schwaches Spiel. Tradition stirbt nie! Auch nicht die der Industriekultur des ehemaligen Eisenwerks in der Stadt. Das Alte Hüttenareal wird für Veranstaltungen und Gastronomie genutzt. Das Bockbier in Stumm's Brauhaus war phänomenal. Ansonsten hat Neunkirchen als Stadt eher den Charme von Offenbach.
Dienstag, 6. Oktober 2026
FC Ober-Rosbach - FV Bad Vilbel
06.10.26 20:00 FC Ober-Rosbach - FV Bad Vilbel 2:5 (2:2), Sportanlage Eisenkrain - Platz 2, Kreispokal Friedberg, 69 Zuschauer
Achtelfinale im Licher Kreispokal des Fußballkreises Friedberg und in dieser Partie spielte der Zweite der Kreisoberliga gegen den Dritten. Ein Pokalspiel auf Augenhöhe mit 20 Uhr Anstoß hätte für einen langen Abend sorgen können. In der Wetterau, die hier schon nach Taunus aussieht und sich auch so anfühlt, war es heute Abend herbstlich kalt. Auch der Äppler und die Rindswurst konnten das net ändern. Erstmals in dieser Saison hätte ich heißen Äppler bevorzugt. Bevorzugt hätte ich auch den Rasenplatz, der trotz Flutlicht für die Plastikwiese links liegen gelassen wurde. Traurig, dass Vilbel mittlerweile nur noch in der Kreisoberliga kickt. Besonders ihr 9er ist für höhere Aufgaben bestimmt und eine wahre Maschine. Wenn der auf dem Boden lag, dann war es ein Foul. Ebenfalls auffällig, wie viele Ballkontakte der Rosbacher Keeper hatte und wie er ins Spiel eingebunden wurde. Aus einem 1:0 wurde ein 1:2 und noch vor der Pause ein 2:2. In der zweiten Hälfte ließen die Gäste wenig anbrennen. Es war ein unterhaltsames und kurzweiliges Spiel mit einem souveränen Schiedsrichter. Stark wie er nach Kritik des Trainers über eine strittige Situation erklärte, warum es kein Rückpass war. Das hat Spaß gemacht heute. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass es eines meiner besten Amateurfußball Spiele unterhalb der Oberligen war.
Achtelfinale im Licher Kreispokal des Fußballkreises Friedberg und in dieser Partie spielte der Zweite der Kreisoberliga gegen den Dritten. Ein Pokalspiel auf Augenhöhe mit 20 Uhr Anstoß hätte für einen langen Abend sorgen können. In der Wetterau, die hier schon nach Taunus aussieht und sich auch so anfühlt, war es heute Abend herbstlich kalt. Auch der Äppler und die Rindswurst konnten das net ändern. Erstmals in dieser Saison hätte ich heißen Äppler bevorzugt. Bevorzugt hätte ich auch den Rasenplatz, der trotz Flutlicht für die Plastikwiese links liegen gelassen wurde. Traurig, dass Vilbel mittlerweile nur noch in der Kreisoberliga kickt. Besonders ihr 9er ist für höhere Aufgaben bestimmt und eine wahre Maschine. Wenn der auf dem Boden lag, dann war es ein Foul. Ebenfalls auffällig, wie viele Ballkontakte der Rosbacher Keeper hatte und wie er ins Spiel eingebunden wurde. Aus einem 1:0 wurde ein 1:2 und noch vor der Pause ein 2:2. In der zweiten Hälfte ließen die Gäste wenig anbrennen. Es war ein unterhaltsames und kurzweiliges Spiel mit einem souveränen Schiedsrichter. Stark wie er nach Kritik des Trainers über eine strittige Situation erklärte, warum es kein Rückpass war. Das hat Spaß gemacht heute. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass es eines meiner besten Amateurfußball Spiele unterhalb der Oberligen war.
Sonntag, 4. Oktober 2026
FC Erlensee - KSV Eichen
04.10.26 13:00 1. FC Erlensee II - KSV Eichen 2:4 (0:3), Sportanlage am Fliegerhorst - Platz 2, Kreisoberliga Hanau, 100 Zuschauer
Erlensee war zu Beginn spielerisch gut drauf, bekam durch das Tor des großen KSV nach zehn Minuten aber den Zahn gezogen. Christoph Pollak ist wieder da, wie er mit dem zweiten Doppelpack in Folge eindrucksvoll zeigte. Der 9er der Hausherren war ein Tier, ein richtiges Kampfschwein, aber technisch äußerst limitiert. Mit dem 3:0 zur Pause war der Drops eigentlich schon gelutscht, aber der Gegentreffer im Eintracht Style direkt nach Wiederanpfiff machte es nochmal unnötig spannend. Beim Elfmeter zum 2:3 war Schnapper Lion Jakob noch dran, schade. Beim Elfer zum 4:2 hatte der Schlussmann dagegen keine Chance. Mein viertes Spiel des KSV in Folge und ich muss nicht erwähnen, dass es auch der vierte Sieg in Folge war. Neben Rindswurst, Currywurst und Pommes gab es den vielleicht besten und schlechtesten Äppler - Walther und Trageser. Gegen Eichen kann man mal verlieren!
Erlensee war zu Beginn spielerisch gut drauf, bekam durch das Tor des großen KSV nach zehn Minuten aber den Zahn gezogen. Christoph Pollak ist wieder da, wie er mit dem zweiten Doppelpack in Folge eindrucksvoll zeigte. Der 9er der Hausherren war ein Tier, ein richtiges Kampfschwein, aber technisch äußerst limitiert. Mit dem 3:0 zur Pause war der Drops eigentlich schon gelutscht, aber der Gegentreffer im Eintracht Style direkt nach Wiederanpfiff machte es nochmal unnötig spannend. Beim Elfmeter zum 2:3 war Schnapper Lion Jakob noch dran, schade. Beim Elfer zum 4:2 hatte der Schlussmann dagegen keine Chance. Mein viertes Spiel des KSV in Folge und ich muss nicht erwähnen, dass es auch der vierte Sieg in Folge war. Neben Rindswurst, Currywurst und Pommes gab es den vielleicht besten und schlechtesten Äppler - Walther und Trageser. Gegen Eichen kann man mal verlieren!
Samstag, 3. Oktober 2026
TSV Marl-Hüls - PSV Braunschweig
03.10.26 15:30 TSV Marl-Hüls - Polizei SV Braunschweig 3:1 (2:0), Jahnstadion Marl-Hüls, Testspiel, 1.500 Zuschauer
Coburg oder Marl? Fußball oder ein Treffen mit Freunden, Bekannten und Suff? Das war heute die Frage. Die Freunde haben gewonnen. Bzw. Freundende und FreundInnen. So viel Zeit muss sein. Dank der diesmal suboptimalen Organisation wurde es allerdings nix mit dem Suff. Für mehr als dreimal anstellen, plus das Anstellen für die „Coins“ reichte die Spielzeit nämlich nicht. NRW mag ein graues Bundesland sein, ein Stück Land, dass man lieber meidet, als es zu besuchen. Wer aber den Fußball liebt, der kommt am Ruhrgebiet nicht vorbei! Die Doku „Im Westen ging die Sonne auf“ kann ich nur empfehlen. Ein kleiner Teil der legendären Oberliga West waren dabei auch der TSV Marl-Hüls und das Jahnstadion. Das Stadion ist sicherlich ne feine, verranzte Bude, aber die interessanten Bereiche waren leider gar nicht zugänglich. Diese Info gab es für Unwissende erst sehr kurzfristig. Ein Dank ans Orga Team für die Durchführung dieser Events, auch wenn heute nicht alles glatt lief. Ein Freund des PSV werde ich aber vermutlich nicht mehr. Wahrscheinlich bin ich deutlich toleranter, als viele die sich Toleranz auf ihre Regenbogenfahne geschrieben haben. Toleranz endet bei mir nämlich nicht gemeinsam mit den eigenen Ansichten. Toleranz ist gut und wichtig, aber ein bisschen weniger Regenbogenfarben hier und da wären auch okay.
Sonntag, 27. September 2026
KSV Eichen - Hanauer SC
27.09.26 15:00 KSV Eichen - SC 1960 Hanau II 3:1 (1:1), Waldsportplatz Eichen, Kreisoberliga Hanau, 100 Zuschauer
Wenn man heute einen Sonntagsspaziergang durch den Wald gemacht hat, konnte man an den überproportional vielen BMW und Audi gut erkennen dass eine Hanauer Mannschaft auf dem Waldsportplatz zu Gast ist. Aasche geht immer, aber heute hatte ich eigentlich gar keine Lust. Kein Bock und keine Laune auf gar nix. Der Schiedsrichter hat scheinbar auch so seine Erfahrungen mit Hanau und ließ sich auf keinerlei Diskussionen und Spielchen ein. Zwei Platzverweise auf und einer neben dem Platz zeigen das. Dabei war das heute eigentlich gar kein übermäßiger Hanau Style und nur bedingt nötig. Ein Doppelpack von Christoph Pollak und ein Strafstoßtor auf beiden Seiten sorgten für den Endstand. Drölf Äppler und der Sieg machten es zwar etwas besser, aber nee, nicht mein Tag. In HU und MKK nur der KSV!
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