Es ist zwar schön, am Riederwald und im Waldstadion hintereinander die Eintracht zu gucken, aber einmal quer durch die Stadt zu fahren ist mit Termindruck und Parkplatznot nicht zwingend toll. Zum Glück war ja genug Zeit, um ne knappe Stunde vor Anpfiff im Block zu stehen. Nach 1860 nun 1887 gegen 1899. Selbstverständlich war der ehemalige Dino damals auch mit auf den Cola Dosen vertreten und ist mir nicht unsympathisch. Wa(h)lheimat 2. Liga und Absteiger… Wie bei einigen anderen Gegnern die letzte Zeit, trifft das nach dem Spiel gegen uns auch auf den HSV nicht mehr zu. Beim 0:0 zur Pause gab es ungefähr genau so viele Torschüsse wie Tore. Ganz schwach. Ein schönes Tor von Uzun kurz nach Wiederanpfiff ließ die Hoffnung aufblühen, dass alles besser wird und mein nur ganz bedingt ernst gemeinter 4:0 Tipp nach x Spielen mal aufgehen könnte. Wir wären aber nicht wir, wenn unser Hühnerhaufen nicht wieder geschlafen hätte und den nächsten Graupen das direkte 1:1 ermöglicht hätte. Das 1:2 war gut gemacht. Als taktisch klug und gut kann man auch das bis zum Maximum ausgereizte Zeitspiel der Hamburger ansehen. Man kann sich aber auch darüber aufregen, ärgern und es als unsportlich bezeichnen. Und auch darüber, dass sich nur einer der widerlichen Hurensöhne beim fallen lassen verletzt hat, kann man sich ärgern. Auch darüber, dass der Parteiische, der mich mit seiner Fratze immer an einen scheiß Grünen Politiker erinnert, sich so von ihnen hat verarschen lassen. Der einzige Grund weshalb man sich nicht darüber ärgern muss, ist dass eh nix mehr von unserer lustlosen Truppe gekommen wäre. Man kann verlieren und man kann mal schlecht spielen, aber nicht so. Was für manche nur ein Arbeitgeber ist, dem man mit nicht vorhandener Leistung schaden will, ist für andere deren Leben. Kämpft oder verpisst euch! Ein Jahr ohne Europa wird von vielen von uns und auch von mir aus finanziellen und Urlaubs technischen Gründen als angenehm bezeichnet, aber für den Verein ist es das leider nicht. Die Diskussionen und das Hoffen, dass unter Umständen auch der gefühlt 38. Platz noch für Europa reichen könnte, sollten nach diesem Müll Spiel endlich vorbei sein.
Fußball - Reisen - Groundhopping - Eintracht Frankfurt
Samstag, 2. Mai 2026
Eintracht - Hamburg
02.05.26 15:30 Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 1:2 (0:0), Waldstadion, 1. Bundesliga, 59.400 Zuschauer
Es ist zwar schön, am Riederwald und im Waldstadion hintereinander die Eintracht zu gucken, aber einmal quer durch die Stadt zu fahren ist mit Termindruck und Parkplatznot nicht zwingend toll. Zum Glück war ja genug Zeit, um ne knappe Stunde vor Anpfiff im Block zu stehen. Nach 1860 nun 1887 gegen 1899. Selbstverständlich war der ehemalige Dino damals auch mit auf den Cola Dosen vertreten und ist mir nicht unsympathisch. Wa(h)lheimat 2. Liga und Absteiger… Wie bei einigen anderen Gegnern die letzte Zeit, trifft das nach dem Spiel gegen uns auch auf den HSV nicht mehr zu. Beim 0:0 zur Pause gab es ungefähr genau so viele Torschüsse wie Tore. Ganz schwach. Ein schönes Tor von Uzun kurz nach Wiederanpfiff ließ die Hoffnung aufblühen, dass alles besser wird und mein nur ganz bedingt ernst gemeinter 4:0 Tipp nach x Spielen mal aufgehen könnte. Wir wären aber nicht wir, wenn unser Hühnerhaufen nicht wieder geschlafen hätte und den nächsten Graupen das direkte 1:1 ermöglicht hätte. Das 1:2 war gut gemacht. Als taktisch klug und gut kann man auch das bis zum Maximum ausgereizte Zeitspiel der Hamburger ansehen. Man kann sich aber auch darüber aufregen, ärgern und es als unsportlich bezeichnen. Und auch darüber, dass sich nur einer der widerlichen Hurensöhne beim fallen lassen verletzt hat, kann man sich ärgern. Auch darüber, dass der Parteiische, der mich mit seiner Fratze immer an einen scheiß Grünen Politiker erinnert, sich so von ihnen hat verarschen lassen. Der einzige Grund weshalb man sich nicht darüber ärgern muss, ist dass eh nix mehr von unserer lustlosen Truppe gekommen wäre. Man kann verlieren und man kann mal schlecht spielen, aber nicht so. Was für manche nur ein Arbeitgeber ist, dem man mit nicht vorhandener Leistung schaden will, ist für andere deren Leben. Kämpft oder verpisst euch! Ein Jahr ohne Europa wird von vielen von uns und auch von mir aus finanziellen und Urlaubs technischen Gründen als angenehm bezeichnet, aber für den Verein ist es das leider nicht. Die Diskussionen und das Hoffen, dass unter Umständen auch der gefühlt 38. Platz noch für Europa reichen könnte, sollten nach diesem Müll Spiel endlich vorbei sein.
Es ist zwar schön, am Riederwald und im Waldstadion hintereinander die Eintracht zu gucken, aber einmal quer durch die Stadt zu fahren ist mit Termindruck und Parkplatznot nicht zwingend toll. Zum Glück war ja genug Zeit, um ne knappe Stunde vor Anpfiff im Block zu stehen. Nach 1860 nun 1887 gegen 1899. Selbstverständlich war der ehemalige Dino damals auch mit auf den Cola Dosen vertreten und ist mir nicht unsympathisch. Wa(h)lheimat 2. Liga und Absteiger… Wie bei einigen anderen Gegnern die letzte Zeit, trifft das nach dem Spiel gegen uns auch auf den HSV nicht mehr zu. Beim 0:0 zur Pause gab es ungefähr genau so viele Torschüsse wie Tore. Ganz schwach. Ein schönes Tor von Uzun kurz nach Wiederanpfiff ließ die Hoffnung aufblühen, dass alles besser wird und mein nur ganz bedingt ernst gemeinter 4:0 Tipp nach x Spielen mal aufgehen könnte. Wir wären aber nicht wir, wenn unser Hühnerhaufen nicht wieder geschlafen hätte und den nächsten Graupen das direkte 1:1 ermöglicht hätte. Das 1:2 war gut gemacht. Als taktisch klug und gut kann man auch das bis zum Maximum ausgereizte Zeitspiel der Hamburger ansehen. Man kann sich aber auch darüber aufregen, ärgern und es als unsportlich bezeichnen. Und auch darüber, dass sich nur einer der widerlichen Hurensöhne beim fallen lassen verletzt hat, kann man sich ärgern. Auch darüber, dass der Parteiische, der mich mit seiner Fratze immer an einen scheiß Grünen Politiker erinnert, sich so von ihnen hat verarschen lassen. Der einzige Grund weshalb man sich nicht darüber ärgern muss, ist dass eh nix mehr von unserer lustlosen Truppe gekommen wäre. Man kann verlieren und man kann mal schlecht spielen, aber nicht so. Was für manche nur ein Arbeitgeber ist, dem man mit nicht vorhandener Leistung schaden will, ist für andere deren Leben. Kämpft oder verpisst euch! Ein Jahr ohne Europa wird von vielen von uns und auch von mir aus finanziellen und Urlaubs technischen Gründen als angenehm bezeichnet, aber für den Verein ist es das leider nicht. Die Diskussionen und das Hoffen, dass unter Umständen auch der gefühlt 38. Platz noch für Europa reichen könnte, sollten nach diesem Müll Spiel endlich vorbei sein.
Eintracht U19 - 1860 München
02.05.26 11:00 Eintracht Frankfurt - TSV 1860 München 2:2 (0:2), Stadion am Riederwald, U19 Nachwuchsliga B - Gruppe D, 170 Zuschauer
Dieses Wochenende war das ultimative Eintracht Wochenende möglich. Beginnend mit der U17 gegen Bielefeld am Freitag um 14 Uhr. Gefolgt von der U21 um 17 Uhr bei Hessens ältestem Fußballverein Hanau 93. Da wollte ich einsteigen, aber durch Fahruntüchtigkeit aufgrund des 1. Mai musste ich leider passen. Schöner Tag trotzdem. Heute die U19 um 11 gegen 1860 und die Millionäre klassisch um 15:30 gegen den HSV. Am Sonntag für extrem Schmerzfreie die zweite Frauenmannschaft und am Montag die Erste der Damen. Sechsmal Eintracht in vier Tagen. Mal sehen ob ich am Ende auf 2 oder 3 anstatt der geplanten 4 von 6 komme. Bevor die Liebe zur Eintracht erlischt, weil die AG mit Traditionen bricht. Entflammt sie neu und jetzt singt Jung und Alt. Das Herz der Eintracht schlägt am Riederwald. Oh SGE, du mein Verein. Wie Charly Körbel bin ich dein. Oh SGE für alle Zeit. Ein Bündnis für die Ewigkeit. Ich würde gerne mal wieder und erstmalig mit der Eintracht ein Spiel im Grünwalder Stadion sehen und auf die wahren Münchner Fans treffen. Das bleibt in näherer Zukunft aber wohl ein frommer Wunsch. Die Sechziger, München Blau, München Giesing oder einfach der TSV 1860 ist aber auch allgemein ein Verein von früher, gegen den ich wie damals gerne mal wieder spielen würde. Ich nehme immer gerne die Cola Dosen aus meiner Kindheit mit den Wappen der Bundesligavereine als Maßstab über gut und böse. Der TSV 1860 München gehörte damals selbstverständlich dazu. Auch wenn die Zugehörigkeit damals einen Verein nicht automatisch sympathisch macht, sind mir die Sechzger aber auch nicht unsympathisch. Zumindest spielte der Verein aus München heute schon mal bei der Eintracht am Riederwald vor, wenn auch nur mit seiner und gegen unsere U19. Jungadler gegen Junglöwen sozusagen. Damals wie heute laufen die Löwen in klassischem hellblau-weiß auf. 1860 führt unsere Gruppe der B-Liga aktuell an, während wir nur auf dem fünften Platz von sieben rumdümpeln. Zur Pause führte der Tabellenführer auch mit 2:0. Respekt an unsere Jungs, dass sie sich mit einem äußerst frühen und einem extrem späten Tor in der zweiten Hälfte zurück kämpften und noch einen Punkt am Riederwald, dem Herz der Eintracht behielten.
Dieses Wochenende war das ultimative Eintracht Wochenende möglich. Beginnend mit der U17 gegen Bielefeld am Freitag um 14 Uhr. Gefolgt von der U21 um 17 Uhr bei Hessens ältestem Fußballverein Hanau 93. Da wollte ich einsteigen, aber durch Fahruntüchtigkeit aufgrund des 1. Mai musste ich leider passen. Schöner Tag trotzdem. Heute die U19 um 11 gegen 1860 und die Millionäre klassisch um 15:30 gegen den HSV. Am Sonntag für extrem Schmerzfreie die zweite Frauenmannschaft und am Montag die Erste der Damen. Sechsmal Eintracht in vier Tagen. Mal sehen ob ich am Ende auf 2 oder 3 anstatt der geplanten 4 von 6 komme. Bevor die Liebe zur Eintracht erlischt, weil die AG mit Traditionen bricht. Entflammt sie neu und jetzt singt Jung und Alt. Das Herz der Eintracht schlägt am Riederwald. Oh SGE, du mein Verein. Wie Charly Körbel bin ich dein. Oh SGE für alle Zeit. Ein Bündnis für die Ewigkeit. Ich würde gerne mal wieder und erstmalig mit der Eintracht ein Spiel im Grünwalder Stadion sehen und auf die wahren Münchner Fans treffen. Das bleibt in näherer Zukunft aber wohl ein frommer Wunsch. Die Sechziger, München Blau, München Giesing oder einfach der TSV 1860 ist aber auch allgemein ein Verein von früher, gegen den ich wie damals gerne mal wieder spielen würde. Ich nehme immer gerne die Cola Dosen aus meiner Kindheit mit den Wappen der Bundesligavereine als Maßstab über gut und böse. Der TSV 1860 München gehörte damals selbstverständlich dazu. Auch wenn die Zugehörigkeit damals einen Verein nicht automatisch sympathisch macht, sind mir die Sechzger aber auch nicht unsympathisch. Zumindest spielte der Verein aus München heute schon mal bei der Eintracht am Riederwald vor, wenn auch nur mit seiner und gegen unsere U19. Jungadler gegen Junglöwen sozusagen. Damals wie heute laufen die Löwen in klassischem hellblau-weiß auf. 1860 führt unsere Gruppe der B-Liga aktuell an, während wir nur auf dem fünften Platz von sieben rumdümpeln. Zur Pause führte der Tabellenführer auch mit 2:0. Respekt an unsere Jungs, dass sie sich mit einem äußerst frühen und einem extrem späten Tor in der zweiten Hälfte zurück kämpften und noch einen Punkt am Riederwald, dem Herz der Eintracht behielten.
Donnerstag, 30. April 2026
Eintracht Oberrodenbach - KSV Eichen
30.04.26 20:00 FC Eintracht Oberrodenbach - KSV Eichen 0:0, Sportanlage An der Hainmühle, Kreisoberliga Hanau, 84 Zuschauer
Hessens größter Fußballverein ist zugleich der größte des Planeten. Eintracht Frankfurt. Das ist international anerkannt und unumstritten. Der größte Amateurverein, der Kultur- und Sportverein kurz KSV Eichen, ist deutlich unbekannter. Selbstverständlich versuche ich als treuer Fan ständig das zu ändern. Der KSV selbst rührt natürlich auch schön an der Werbetrommel. Heute ging es beispielsweise zum Auswärtsspiel bis an die Außengrenze des heiligen Königreichs der Hessen. Kurz vorm barbarischen Bayern war ich heute auch mal gegen die Eintracht. Eintracht Oberrodenbach, was für ein billiges Plagiat. Für den Tanz in den Mai rückte der KSV stark ersatzgeschwächt an. Nach einer bärenstarken Saison kosteten die Verletzungen die Eicher nun schon ein paar Punkte. Für die richtige Eintrittskarte und die selbstgebaute Tribüne aus Hohlblocksteinen bekommen die Verantwortlichen des Heimvereins Pluspunkte. In der KOL sind es schon die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Für diese Details gönne ich der Eintracht den Punkt. Aus Sicht des KSV kann man sich bei Torwart Lion Jakob für das Unentschieden bedanken. Die Schlussphase war wild. Oberrodenbach rannte nochmal richtig an und in der Nachspielzeit gab es drei Platzverweise. Mit dem Punkt kann der 6. nach diesem Spiel auf jeden Fall zufriedener sein als der 15.
Hessens größter Fußballverein ist zugleich der größte des Planeten. Eintracht Frankfurt. Das ist international anerkannt und unumstritten. Der größte Amateurverein, der Kultur- und Sportverein kurz KSV Eichen, ist deutlich unbekannter. Selbstverständlich versuche ich als treuer Fan ständig das zu ändern. Der KSV selbst rührt natürlich auch schön an der Werbetrommel. Heute ging es beispielsweise zum Auswärtsspiel bis an die Außengrenze des heiligen Königreichs der Hessen. Kurz vorm barbarischen Bayern war ich heute auch mal gegen die Eintracht. Eintracht Oberrodenbach, was für ein billiges Plagiat. Für den Tanz in den Mai rückte der KSV stark ersatzgeschwächt an. Nach einer bärenstarken Saison kosteten die Verletzungen die Eicher nun schon ein paar Punkte. Für die richtige Eintrittskarte und die selbstgebaute Tribüne aus Hohlblocksteinen bekommen die Verantwortlichen des Heimvereins Pluspunkte. In der KOL sind es schon die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Für diese Details gönne ich der Eintracht den Punkt. Aus Sicht des KSV kann man sich bei Torwart Lion Jakob für das Unentschieden bedanken. Die Schlussphase war wild. Oberrodenbach rannte nochmal richtig an und in der Nachspielzeit gab es drei Platzverweise. Mit dem Punkt kann der 6. nach diesem Spiel auf jeden Fall zufriedener sein als der 15.
Samstag, 25. April 2026
Augsburg - Eintracht
25.04.26 15:30 FC Augsburg - Eintracht Frankfurt 1:1 (1:0), Arena Augsburg, 1. Bundesliga, 30.660 Zuschauer
Es ist nicht immer einfach, wenn zwei Herzen in der Brust schlagen. Einerseits liebe ich die Eintracht, reise ihr gerne hinterher und genieße die Zeit mit den anderen Verrückten, denen es genauso geht. Andererseits hab ich aber auch einfach immer weniger Motivation und Lust auf diese ganze verlogene, korrupte und abgehoben weltfremde Blase des Profifußballs. An der Fahrt nach Augsburg reizen einen weder das Stadion, noch der Verein oder die dortigen Fans. Man macht es halt für oder besser wegen seines Vereins. Und für seinen Verein reist man vielleicht auch lieber nach Augsburg, als zu RB, Bayer, VW, SAP, Mainz oder den Bayern. Aber nur weil es etwas weniger scheiße ist, ist es noch lange nicht schön. In der aktuellen Zusammensetzung der Liga gibt es drei Auswärts- und vier Heimspiele, auf die ich mich freue und nochmal jeweils zwei bis drei, die man mehr oder weniger ohne meckern hin nimmt. Augsburg zählt nicht dazu. Der tolle Fußball der Eintracht, der einen alles andere hat vergessen lassen und wie magisch ins Stadion zog, ist aktuell auch net mehr so toll. Somit schloss ich mich heute einfach 90 Minuten der Sektion Bierstand an. Finde ich das geil? Nein. War es für mich am heutigen Tag die richtige Entscheidung? Ja. Beim Heimspiel gegen den HSV nächste Woche wird alles besser. Auswärts wünsche ich mir mal wieder einen guten Gegner auf den Rängen, einen Verein von früher und ein Stadion, in dem man sich nicht fragen muss in welcher dieser überall gleichen, seelenlosen Arenen man denn gerade ist. 1860, Lautern, Rostock, Nürnberg... Das wäre mal wieder was. Schalke und Hannover wären zumindest ein Anfang. Paderborn und Elversberg ähnlich traurig wie Augsburg. Naja. Man macht den Scheiß ja nicht zum Spaß. Oder doch?
Es ist nicht immer einfach, wenn zwei Herzen in der Brust schlagen. Einerseits liebe ich die Eintracht, reise ihr gerne hinterher und genieße die Zeit mit den anderen Verrückten, denen es genauso geht. Andererseits hab ich aber auch einfach immer weniger Motivation und Lust auf diese ganze verlogene, korrupte und abgehoben weltfremde Blase des Profifußballs. An der Fahrt nach Augsburg reizen einen weder das Stadion, noch der Verein oder die dortigen Fans. Man macht es halt für oder besser wegen seines Vereins. Und für seinen Verein reist man vielleicht auch lieber nach Augsburg, als zu RB, Bayer, VW, SAP, Mainz oder den Bayern. Aber nur weil es etwas weniger scheiße ist, ist es noch lange nicht schön. In der aktuellen Zusammensetzung der Liga gibt es drei Auswärts- und vier Heimspiele, auf die ich mich freue und nochmal jeweils zwei bis drei, die man mehr oder weniger ohne meckern hin nimmt. Augsburg zählt nicht dazu. Der tolle Fußball der Eintracht, der einen alles andere hat vergessen lassen und wie magisch ins Stadion zog, ist aktuell auch net mehr so toll. Somit schloss ich mich heute einfach 90 Minuten der Sektion Bierstand an. Finde ich das geil? Nein. War es für mich am heutigen Tag die richtige Entscheidung? Ja. Beim Heimspiel gegen den HSV nächste Woche wird alles besser. Auswärts wünsche ich mir mal wieder einen guten Gegner auf den Rängen, einen Verein von früher und ein Stadion, in dem man sich nicht fragen muss in welcher dieser überall gleichen, seelenlosen Arenen man denn gerade ist. 1860, Lautern, Rostock, Nürnberg... Das wäre mal wieder was. Schalke und Hannover wären zumindest ein Anfang. Paderborn und Elversberg ähnlich traurig wie Augsburg. Naja. Man macht den Scheiß ja nicht zum Spaß. Oder doch?
Mittwoch, 22. April 2026
1. FC Königstein - Eintracht U19
22.04.26 19:30 1. FC TSG Königstein - Eintracht Frankfurt 2:4 (2:2), Sportplatz am Kreisel, A-Junioren Hessenpokal, 400 Zuschauer
Da es ist wie es immer ist, ging es direkt von der Arbeit auf den Sportplatz. Danke an den jungen Herren für das mitgebrachte Feierabend Bier. Da der junge Man Geschmack hat, hörte das Bier auf den Namen Binding Ex. Man weiß in der heutigen bekloppten Zeit ja nie, was einen beim Jugendfußball erwartet. Da die Taunus Törtchen aber nicht ohne ihren Champagner leben können, gab es heute auch typische Sportplatz Getränke. Zum Beispiel das vom römischen Feldherren Corrado Binding in der Saalburg gebraute Römer Pils. Außerdem gab es auch Brat- und Rindswurst vom Grill. Top. Der ausbaulose Kunstrasenplatz ist nicht das, was ein Fußball und Sportplatz Fan als top bezeichnen würde, aber was macht das schon, wenn der eigene Verein spielt? Ähnlich wie bei den Profis, ist auch die Saison der U19 als enttäuschend anzusehen. Genau genommen sogar noch schlimmer als bei den Millionären, was die Liga angeht. Der Hessenpokal ist der letzte Strohhalm. Neben dem bereits erwähnten jungen Mann waren auch zwei junge Mädels vor Ort, mit denen das Spiel und der Abend verbracht und verquatscht wurden. Danke auch für die Essens Einladung. Der Hessenligist aus dem Taunus konnte zwischenzeitlich sogar mit 2:1 in Führung gehen und gut mithalten, aber am Ende war doch ein konditioneller Unterschied erkennbar und wenn die jungen Adler nicht so fahrlässig mit ihren Chancen umgegangen wären, hätte der Sieg am Schluss auch höher ausfallen können.
Da es ist wie es immer ist, ging es direkt von der Arbeit auf den Sportplatz. Danke an den jungen Herren für das mitgebrachte Feierabend Bier. Da der junge Man Geschmack hat, hörte das Bier auf den Namen Binding Ex. Man weiß in der heutigen bekloppten Zeit ja nie, was einen beim Jugendfußball erwartet. Da die Taunus Törtchen aber nicht ohne ihren Champagner leben können, gab es heute auch typische Sportplatz Getränke. Zum Beispiel das vom römischen Feldherren Corrado Binding in der Saalburg gebraute Römer Pils. Außerdem gab es auch Brat- und Rindswurst vom Grill. Top. Der ausbaulose Kunstrasenplatz ist nicht das, was ein Fußball und Sportplatz Fan als top bezeichnen würde, aber was macht das schon, wenn der eigene Verein spielt? Ähnlich wie bei den Profis, ist auch die Saison der U19 als enttäuschend anzusehen. Genau genommen sogar noch schlimmer als bei den Millionären, was die Liga angeht. Der Hessenpokal ist der letzte Strohhalm. Neben dem bereits erwähnten jungen Mann waren auch zwei junge Mädels vor Ort, mit denen das Spiel und der Abend verbracht und verquatscht wurden. Danke auch für die Essens Einladung. Der Hessenligist aus dem Taunus konnte zwischenzeitlich sogar mit 2:1 in Führung gehen und gut mithalten, aber am Ende war doch ein konditioneller Unterschied erkennbar und wenn die jungen Adler nicht so fahrlässig mit ihren Chancen umgegangen wären, hätte der Sieg am Schluss auch höher ausfallen können.
Sonntag, 19. April 2026
ZFC Meuselwitz - Rot Weiß Erfurt
19.04.26 14:00 ZFC Meuselwitz - FC Rot Weiß Erfurt 0:3 (0:2), Stadion Glaserkuppe, Regionalliga Nordost, 1.002 Zuschauer
Heute morgen wären diverse Jugendspiele möglich gewesen, aber fünf Spiele am Wochenende sollten genug sein und stattdessen gab es lieber einen Revisit im schönen Leipziger Zoo. Gruß an dieser Stelle an den Hurensohn, der dort Autofahrer beschimpft. Schön nass geregnet ging es nach Hessen, Anhalt und Sachsen auch noch zum Calcio in Thüringen. Am Dreiländereck im Altenburger Land kickt der dreifache Thüringenpokalsieger Zipsendorfer Fußballclub Meuselwitz in der Regionalliga Nordost, der gefühlten Neuauflage der DDR Oberliga und am heutigen Sonntag war kein geringerer Gegner zu Gast als der FC Rot Weiß Erfurt. Der siebte der ewigen DDR Oberliga Tabelle. Schon verrückt, dass wir in der Saison 04/05 mit Erfurt in der zweiten Liga spielten und RWE nun hier auf dem Dorf zum Ligaspiel antritt, während wir diese Saison standesgemäß in der Champions League kickten. Ebenfalls verrückt und Interessant ist, dass RWE sich zur Wende nur für die 2. Bundesliga, aber gleichzeitig für den UEFA Cup qualifizierte. Mit "Egal ob auswärts oder zu Hause" sorgten die Erfordia Ultra durchaus für einen kleinen Ohrwurm bei mir und der Wechselgesang "Irgendwann mal zweite Liga... Wir sind Thüringens erste Wahl" kam auch gut rüber. Außerdem wusste auch das "Vorwärts, vorwärts" auf Super Trouper von ABBA zu gefallen. Der langgezogene Gästeblock mit seinen wenigen Stufen machte die Koordination nicht einfach und Bäume haben die Erfurter nicht ausgerissen, aber natürlich war es schön eine supportende Fanszene im Stadion zu haben. Am Stadion gefällt mir, dass es auf der überdachten Tribüne nicht nur Sitz- sondern auch Stehplätze gibt. Zum leckeren Altenburger, ich glaube es war gezapft, gab es Thüringer Roster und Rauchgriller. Das Spiel war nicht so klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt, aber die Erfurter spielten ihre Favoritenrolle gekonnt runter und ließen die Treffer spielend einfach aussehen. Es ist ja besonders im Osten anhand der Graffitis sehr interessant zu sehen, wie sich die Gebiete der Fußballvereine und deren Fanszenen aufteilen, aber rund um Meuselwitz ist das ein wilder Mix mit Überschneidungen aus Dynamo, Zwickau, Chemie und Lok, Halle und Jena.
Heute morgen wären diverse Jugendspiele möglich gewesen, aber fünf Spiele am Wochenende sollten genug sein und stattdessen gab es lieber einen Revisit im schönen Leipziger Zoo. Gruß an dieser Stelle an den Hurensohn, der dort Autofahrer beschimpft. Schön nass geregnet ging es nach Hessen, Anhalt und Sachsen auch noch zum Calcio in Thüringen. Am Dreiländereck im Altenburger Land kickt der dreifache Thüringenpokalsieger Zipsendorfer Fußballclub Meuselwitz in der Regionalliga Nordost, der gefühlten Neuauflage der DDR Oberliga und am heutigen Sonntag war kein geringerer Gegner zu Gast als der FC Rot Weiß Erfurt. Der siebte der ewigen DDR Oberliga Tabelle. Schon verrückt, dass wir in der Saison 04/05 mit Erfurt in der zweiten Liga spielten und RWE nun hier auf dem Dorf zum Ligaspiel antritt, während wir diese Saison standesgemäß in der Champions League kickten. Ebenfalls verrückt und Interessant ist, dass RWE sich zur Wende nur für die 2. Bundesliga, aber gleichzeitig für den UEFA Cup qualifizierte. Mit "Egal ob auswärts oder zu Hause" sorgten die Erfordia Ultra durchaus für einen kleinen Ohrwurm bei mir und der Wechselgesang "Irgendwann mal zweite Liga... Wir sind Thüringens erste Wahl" kam auch gut rüber. Außerdem wusste auch das "Vorwärts, vorwärts" auf Super Trouper von ABBA zu gefallen. Der langgezogene Gästeblock mit seinen wenigen Stufen machte die Koordination nicht einfach und Bäume haben die Erfurter nicht ausgerissen, aber natürlich war es schön eine supportende Fanszene im Stadion zu haben. Am Stadion gefällt mir, dass es auf der überdachten Tribüne nicht nur Sitz- sondern auch Stehplätze gibt. Zum leckeren Altenburger, ich glaube es war gezapft, gab es Thüringer Roster und Rauchgriller. Das Spiel war nicht so klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt, aber die Erfurter spielten ihre Favoritenrolle gekonnt runter und ließen die Treffer spielend einfach aussehen. Es ist ja besonders im Osten anhand der Graffitis sehr interessant zu sehen, wie sich die Gebiete der Fußballvereine und deren Fanszenen aufteilen, aber rund um Meuselwitz ist das ein wilder Mix mit Überschneidungen aus Dynamo, Zwickau, Chemie und Lok, Halle und Jena.
Samstag, 18. April 2026
FSV Krostitz - SG Zschortau
18.04.26 18:00 FSV Krostitz - SG Zschortau 2:1 (0:1), Kurt Fuchs Stadion, Kreisoberliga Nordsachsen, 555 Zuschauer
Aller guten Dinge sind drei. Ich weiß gar net, ob ich in Deutschland schon jemals drei Spiele am Tag geguckt habe. Wir blieben der Liga treu und fuhren zum Abendspiel nach Krostitz, wo das einzige späte Spiel stattfand. Bei der speziellen Terminierung war eigentlich klar, dass dort irgendwas besonderes wie Dorffest oder Jubiläum stattfinden sollte. Es war die Wiedereröffnung des Stadions nach einjährigen Sanierungsarbeiten mit sportlichem Rahmenprogramm und Ehrengast Cindy Roleder. Krostitz ist weder groß, noch hübsch oder bedeutsam, beherbergt aber die Krostitzer Brauerei mit dem bekannten Ur-Krostitzer. Natürlich befindet sich der Platz auch in der Brauereistraße, Ur-Krostitzer ziert die Brust der Spieler und man bezeichnet sich als die Fußballmacht aus dem Bierdorf. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen wurden auch die optisch ansprechenden Holzbänke vorm Vereinslokal Fuchsbau durch Plastiksitze ersetzt. Schade. Alles andere als schade war die extrem hohe Zuschauerzahl und die Tatsache des gezapften Bieres und der leckeren gegrillten Wurst. Ich traute mich sogar an die rote Brause ran. Auch wenn die offizielle Zuschauerzahl schon eine Ansage für diese Liga ist, war sie bei freiem Eintritt mit Sicherheit noch höher. Als Betriebssportgemeinschaft Traktor Krostitz spielte man in der DDR in der drittklassigen Bezirksliga und in der Neuzeit ist der Gewinn der Landesklasse Nord 2018 der größte Erfolg. Als Tabellenführer wird man auch vermutlich wieder in diese Liga aufsteigen. Heute wurde der Rückstand zur Pause gedreht, aber die Aufmerksamkeitsspanne war beim dritten Spiel nicht mehr so gegeben und ich hab die Zeit eher verquatscht und dem Rahmenbedingungen gewidmet als dem Spiel.
Aller guten Dinge sind drei. Ich weiß gar net, ob ich in Deutschland schon jemals drei Spiele am Tag geguckt habe. Wir blieben der Liga treu und fuhren zum Abendspiel nach Krostitz, wo das einzige späte Spiel stattfand. Bei der speziellen Terminierung war eigentlich klar, dass dort irgendwas besonderes wie Dorffest oder Jubiläum stattfinden sollte. Es war die Wiedereröffnung des Stadions nach einjährigen Sanierungsarbeiten mit sportlichem Rahmenprogramm und Ehrengast Cindy Roleder. Krostitz ist weder groß, noch hübsch oder bedeutsam, beherbergt aber die Krostitzer Brauerei mit dem bekannten Ur-Krostitzer. Natürlich befindet sich der Platz auch in der Brauereistraße, Ur-Krostitzer ziert die Brust der Spieler und man bezeichnet sich als die Fußballmacht aus dem Bierdorf. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen wurden auch die optisch ansprechenden Holzbänke vorm Vereinslokal Fuchsbau durch Plastiksitze ersetzt. Schade. Alles andere als schade war die extrem hohe Zuschauerzahl und die Tatsache des gezapften Bieres und der leckeren gegrillten Wurst. Ich traute mich sogar an die rote Brause ran. Auch wenn die offizielle Zuschauerzahl schon eine Ansage für diese Liga ist, war sie bei freiem Eintritt mit Sicherheit noch höher. Als Betriebssportgemeinschaft Traktor Krostitz spielte man in der DDR in der drittklassigen Bezirksliga und in der Neuzeit ist der Gewinn der Landesklasse Nord 2018 der größte Erfolg. Als Tabellenführer wird man auch vermutlich wieder in diese Liga aufsteigen. Heute wurde der Rückstand zur Pause gedreht, aber die Aufmerksamkeitsspanne war beim dritten Spiel nicht mehr so gegeben und ich hab die Zeit eher verquatscht und dem Rahmenbedingungen gewidmet als dem Spiel.
ESV Delitzsch - FC Eilenburg
18.04.26 14:00 ESV Delitzsch - FC Eilenburg II 2:4 (0:2), Stadion der Eisenbahner, Kreisoberliga Nordsachsen, 138 Zuschauer
Rübermachen. Rüber nach Nordsachsen in die Große Kreisstadt Delitzsch. Hier wartete wieder ein Topspiel. Diesmal am anderen Ende der Tabelle. Der Zweite gegen den Vierten. Als BSG Lokomotive spielte Delitzsch in der DDR in der drittklassigen Bezirksliga Leipzig und zu BRD Zeiten als Eisenbahnersportverein zwei Jahre in der Landesliga Sachsen. Da hätte ich sie mit mehr Erfolgen in Verbindung gebracht. Nichtsdestotrotz fand ich es gut bei den Eisenbahnern. Das Wappen mit der Lok, das detailverliebt überall zu sehen ist, die Vereinsfarben, die Tribüne, die Bänke, die Spielfeldabtrennung (sowat gibbet bei uns gar net mehr), das Panorama mit Backstein Industrie und Wasserturm. Stimmig und liebevolle Anlage. Die Zuschauerzahl war auch ganz gut, wenn man bedenkt dass zeitgleich Lok Leipzig gegen den HFC spielte, was hier ganz sicher Zuschauer kostet und für Überschneidungen sorgt. Als Alternative zum Krombacher gab es zwar Ur-Krostitzer, dazu aber leider wieder nur Bockwurst und auf Bockwurst hatte ich keinen Bock. Die schöne Eintrittskarte war für diese Liga dafür aber wieder sehr überraschend. Wie am Morgen gab es auch hier einen Trommler, der mit einem Kumpanen versuchte für Unterhaltung zu sorgen. Ich möchte ja nicht pöbeln, aber wenn dem Pisser mit seinem RBL Shirt die Brause Dose im Arschloch zerberstet, hätten bestimmt die wenigsten Mitleid. Scheiß RB! Keine Akzeptanz für RB - niemals! Wie am Morgen handelte es sich um ein Spiel in der Kreisoberliga, aber im Gegensatz zu Anhalt ist diese hier eine Klasse höher auf dem achten Level angesiedelt und das sah man dem spielerischen Können auch an. Tore schießen muss man auch können und das konnten die Gäste heute leider besser. Hab ich eigentlich schon erwähnt, wie stimmig hier alles ist? Die Tormelodie zum zwischenzeitlichen 1:2 war nämlich „der Zug hat keine Bremse“. Einfach gut. Auch wenn die Niederlage im Kampf um die Meisterschaft weh tut und vielleicht eine Vorentscheidung war - viel Glück und alles Gude ESV Delitzsch. Nach dem Spiel wurde dem Wahrzeichen der Stadt noch ein kurzer Besuch abgestattet. Das romantische Barock Damenschloss Delitzsch.
Rübermachen. Rüber nach Nordsachsen in die Große Kreisstadt Delitzsch. Hier wartete wieder ein Topspiel. Diesmal am anderen Ende der Tabelle. Der Zweite gegen den Vierten. Als BSG Lokomotive spielte Delitzsch in der DDR in der drittklassigen Bezirksliga Leipzig und zu BRD Zeiten als Eisenbahnersportverein zwei Jahre in der Landesliga Sachsen. Da hätte ich sie mit mehr Erfolgen in Verbindung gebracht. Nichtsdestotrotz fand ich es gut bei den Eisenbahnern. Das Wappen mit der Lok, das detailverliebt überall zu sehen ist, die Vereinsfarben, die Tribüne, die Bänke, die Spielfeldabtrennung (sowat gibbet bei uns gar net mehr), das Panorama mit Backstein Industrie und Wasserturm. Stimmig und liebevolle Anlage. Die Zuschauerzahl war auch ganz gut, wenn man bedenkt dass zeitgleich Lok Leipzig gegen den HFC spielte, was hier ganz sicher Zuschauer kostet und für Überschneidungen sorgt. Als Alternative zum Krombacher gab es zwar Ur-Krostitzer, dazu aber leider wieder nur Bockwurst und auf Bockwurst hatte ich keinen Bock. Die schöne Eintrittskarte war für diese Liga dafür aber wieder sehr überraschend. Wie am Morgen gab es auch hier einen Trommler, der mit einem Kumpanen versuchte für Unterhaltung zu sorgen. Ich möchte ja nicht pöbeln, aber wenn dem Pisser mit seinem RBL Shirt die Brause Dose im Arschloch zerberstet, hätten bestimmt die wenigsten Mitleid. Scheiß RB! Keine Akzeptanz für RB - niemals! Wie am Morgen handelte es sich um ein Spiel in der Kreisoberliga, aber im Gegensatz zu Anhalt ist diese hier eine Klasse höher auf dem achten Level angesiedelt und das sah man dem spielerischen Können auch an. Tore schießen muss man auch können und das konnten die Gäste heute leider besser. Hab ich eigentlich schon erwähnt, wie stimmig hier alles ist? Die Tormelodie zum zwischenzeitlichen 1:2 war nämlich „der Zug hat keine Bremse“. Einfach gut. Auch wenn die Niederlage im Kampf um die Meisterschaft weh tut und vielleicht eine Vorentscheidung war - viel Glück und alles Gude ESV Delitzsch. Nach dem Spiel wurde dem Wahrzeichen der Stadt noch ein kurzer Besuch abgestattet. Das romantische Barock Damenschloss Delitzsch.
SSV Landsberg - VfL Querfurt
18.04.26 11:30 SSV Landsberg II - VfL Querfurt 6:2 (3:1), Sportforum Landsberg, Kreisoberliga Saalekreis, 16 Zuschauer
Immer wieder Österreich? Nee. Immer wieder Eisenach, denn irgendwie lande ich dort immer wieder zum Übernachten. Der Fußballerische Startschuss am Samstag fiel aber in Landsberg im anhaltinischen Saalekreis direkt an der Grenze zu Sachsen. Der vielleicht einzige Anziehungspunkt hier ist die Doppelkapelle St. Crucis, passenderweise abgelichtet mit HFC Tag. Uns zog es aber ins Sportforum. Das Topspiel des Vorletzten gegen den abgeschlagenen Letzten in der neuntklassigen Kreisoberliga war nämlich eine Pflichtveranstaltung. Ich hab nicht schlecht geguckt, als dort ein offizielles Schiedsrichtergespann den Rasen betrat. Andere Länder, andere Sitten. Die Tornetze in Vereinsfarben und die bemalte Tribüne hoben die Laune mehr als Veltins und Bockwurst, aber bei schönstem Sonnenschein schmeckte auch das. Der Lad mit der Trommel erzählte stolz, dass er zuvor schon beim Kinder Handball getrommelt hat und das wie hier gleich auch bei der Ersten noch tut. Sportlich, sportlich. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich die ostdeutschen Dialekte mag? Die Führung der Gäste konnte der 10er mit einer guten Einzelaktion ausgleichen. Beim 2:1 guckte er den Torwart schön aus und beim 3:1 sorgte Mathias Fengler für einen Lupenreinen Hattrick zwischen den Spielminuten 20 und 30. Abgesehen von dieser Höchstleistung wurde feinstes Gebolze geboten. Zumindest aber feinstes Gebolze mit vielen Toren. Die hässliche Fratze des Fußballs zeigte sich auch hier, als eine Zuschauerin einen Aschenbescher in Brand setzte. Alle Hesse sin Verbrecher, denn se klaue Aschebecher. Klaun se keine Aschebecher, sin se schlimme Messerstecher. Hattrick hin oder her, der Star des Tages spielte bei den Gästen. Fritz Fischer - geiler Hund. Fischers Fritz ist nämlich ein Bilderbuch Ronny. Manche bezeichnen ihn sogar als den Ur Ronny. Abgeklebte Tunnel, Tattoo am Hals und Vokuhila. Geiler Typ. Fischers Fritz, bester Mann!
Immer wieder Österreich? Nee. Immer wieder Eisenach, denn irgendwie lande ich dort immer wieder zum Übernachten. Der Fußballerische Startschuss am Samstag fiel aber in Landsberg im anhaltinischen Saalekreis direkt an der Grenze zu Sachsen. Der vielleicht einzige Anziehungspunkt hier ist die Doppelkapelle St. Crucis, passenderweise abgelichtet mit HFC Tag. Uns zog es aber ins Sportforum. Das Topspiel des Vorletzten gegen den abgeschlagenen Letzten in der neuntklassigen Kreisoberliga war nämlich eine Pflichtveranstaltung. Ich hab nicht schlecht geguckt, als dort ein offizielles Schiedsrichtergespann den Rasen betrat. Andere Länder, andere Sitten. Die Tornetze in Vereinsfarben und die bemalte Tribüne hoben die Laune mehr als Veltins und Bockwurst, aber bei schönstem Sonnenschein schmeckte auch das. Der Lad mit der Trommel erzählte stolz, dass er zuvor schon beim Kinder Handball getrommelt hat und das wie hier gleich auch bei der Ersten noch tut. Sportlich, sportlich. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich die ostdeutschen Dialekte mag? Die Führung der Gäste konnte der 10er mit einer guten Einzelaktion ausgleichen. Beim 2:1 guckte er den Torwart schön aus und beim 3:1 sorgte Mathias Fengler für einen Lupenreinen Hattrick zwischen den Spielminuten 20 und 30. Abgesehen von dieser Höchstleistung wurde feinstes Gebolze geboten. Zumindest aber feinstes Gebolze mit vielen Toren. Die hässliche Fratze des Fußballs zeigte sich auch hier, als eine Zuschauerin einen Aschenbescher in Brand setzte. Alle Hesse sin Verbrecher, denn se klaue Aschebecher. Klaun se keine Aschebecher, sin se schlimme Messerstecher. Hattrick hin oder her, der Star des Tages spielte bei den Gästen. Fritz Fischer - geiler Hund. Fischers Fritz ist nämlich ein Bilderbuch Ronny. Manche bezeichnen ihn sogar als den Ur Ronny. Abgeklebte Tunnel, Tattoo am Hals und Vokuhila. Geiler Typ. Fischers Fritz, bester Mann!
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