Sonntag, 1. März 2026

Eintracht - Freiburg

01.03.26 17:30 Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 2:0 (0:0), Waldstadion, 1. Bundesliga, 59.000 Zuschauer

Wir Fans in Deutschland schimpfen wie anderswo auch oft auf den Fußballverband. Das ist grundsätzlich auch nachvollziehbar und richtig. Korrupte Bastarde, denen der Fußball und die, die ihn lieben und (im Amateurbereich) ausführen egal sind, braucht niemand. Es ist aber auch nicht alles schlecht. Die frühen Terminierungen in Deutschland für die Planungssicherheit gibt es außer in Skandinavien kaum. Daumen hoch. Der Verband ist aber scheiße und ein Daumen hoch braucht auch direkt wieder einen nach unten. Warum man als beispielsweise Eintracht Frankfurt teils völlig ohne Not ständig freitags und sonntags ran muss, muss man nämlich nicht verstehen. Von zwölf terminierten Spielen in diesem Jahr, dürfen und durften wir nur fünfmal am hauptsächlichen Samstags Spieltag ran. 5:7 gegen Fan-Interessen. Ein kleiner Snack, en klaane Marsch, ebbes Gebabbel, en Schobbe und schon ging es hinein in die gute Stube. Es gibt Gerüchte, aber eigentlich ist doch jedem klar, dass die naiven und verwirrten Studenten Kinder aus dem Takatuka Land zu spät eintrafen, weil sie Probleme mit ihren Fahrrädern hatten. Scheiß Freiburg! In der Nordwest gab es eine Gedenkminute für ein Szene Mitglied (Ruhe in Frieden und schwenke die Fahne dort) und nach längerer (offizieller) Pause ein TN Banner am Zaun. Eine Freundschaft, die ich -ohne persönliche Kontakte zu haben- begrüße. Die erste Hälfte war auf dem grünen Klee ziemlich zäh. Zwar mit leichten Vorteilen für uns, aber ohne große Chancen. Zumindest hatten wir auch wieder mal das nötige Glück als ein Kopfball vom Pfosten in Zetterers Arme abprallte. Santos verletzte sich nämlich früh und musste raus. Ich gebe zu kein großer Fan von ihm zu sein, aber selbstverständlich gute Besserung Kaua. Im zweiten Durchgang waren wir nach einer Zetterer Parade am Drücker. Chaibi setzte in der Minute seiner Einwechslung einen Ball zur Führung ins lange Eck. Die Vorarbeit für Bahoyas schönen Abschluss ins lange Eck kam ebenfalls von Chaibi. Zwar machten wir nun ordentlich Druck und waren dem 3:0 näher als die dem 2:1, aber das hätte auch fallen können, wenn unsere Nr. 1 die Beine nicht so schnell zusammen gehabt hätte. Der zweite Heimsieg in Folge. Die SGE ist wieder da!



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