Samstag, 28. März 2026

Freiburg - Eintracht U19

28.03.26 14:00 SC Freiburg - Eintracht Frankfurt 2:0 (2:0), Möslestadion, U19 Nachwuchsliga - Liga B / Gruppe D, 150 Zuschauer

Das Möslestadion im Stadtteil Waldsee war von 1922 bis 2000 die Heimat des Freiburger FC. Der Rekordbesuch beim Spiel des deutschen Meisters von 1907 gegen den 1. FC Nürnberg stammt aus dem Jahr 1956 und liegt bei 25.000 Zuschauern. Heute sind nur noch 5.468 Besucher zugelassen, die aber auch bei weitem nicht mehr kommen werden. Bis 2021 spielten dann die Frauen und die Zwote der Fahrradfahrer im Möslestadion, aber seit dem Wechsel der Ersten ins neue Stadion sind die beiden Mannschaften ins Dreisamstadion gewechselt und im Mösle spielt nur noch die Jugend. Freiburg im Breisgau ist mit 240.000 Einwohnern die südlichste deutsche Großstadt. Nach einem kurzen Marsch durch die Universitätsstadt mit Münster, Schwabentor, Bächle, historischem Kaufhaus und dem Freiburger Krokodil weiß man, dass es hier sehr viele seltsame Menschen gibt. Ich würde fast wetten, dass Freiburg Grün regiert ist bei den ganzen Ökos. Pünktlich zum verspäteten Anpfiff fing es an zu regnen. Einem Jungen wird das herzlich egal gewesen sein, denn scheinbar war hier vorher ein Spiel oder Turnier und er wurde vom VfB Stuttgart "verpflichtet". Der 11er der Freiburger war richtig stark, was man von der Stadionsprecherin nicht behaupten kann. Dafür dass ihre Stimme mit den Boxen nicht wirklich gut harmonierte kann sie nichts, aber halbwegs fehlerfrei Sachen abzulesen oder sich nicht jeden Satz zusammenstammeln zu müssen darf man auf einem solchen Posten schon erwarten. Fremdschämen im Eintrittspreis inkludiert. Der 11er wirkte wie erwähnt echt stark, aber vielleicht stach er auch einfach heraus, weil er Normalform zeigte. Länderspielpause und Abstellungen hin oder her, das war ein richtig schwaches Spiel von beiden Mannschaften. Ich würde zwar behaupten, dass wir sogar mehr Ballbesitz und Spielanteile hatten, aber dabei kam einfach Nullkommagarnix rum. So brachten der schöne Treffer des 11ers und ein gut geschossener Elfmeter, bei dem unser Schnapper richtig unterwegs war, die verdiente Niederlage. Platz 5 von 7 in unserer Gruppe der B- und somit zweiten Liga hinter Rot Weiss Walldorf, SGV Freiberg und 1860 München sind keine gute Werbung für unsere Jugendarbeit und den höchsten Jahrgang als deren Aushängeschild. Das darf nicht der Anspruch von Eintracht Frankfurt sein und da gibt es nix schönzureden. Der FSV Frankfurt machte es beim Sieg im Parallelspiel in der Regionalliga bei Freiburg II gegenüber im Dreisamstadion besser. 





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