Sonntag, 5. April 2026

Eintracht - Köln

05.04.26 17:30 Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln 2:2 (0:0), Waldstadion, 1. Bundesliga, 59.300 Zuschauer

Ich bin wie oft erwähnt kein Freund des Gesamtkonstrukts Köln. Das Heimspiel gegen Köln ist aber eines der wenigen, auf die ich mich freue. Im Waldstadion können die einem weder ihre Pisse aufdrängen noch ihr abscheuliches Gedudel. Bleibt also das Gute. Eine ordentliche Szene, die den Gästeblock füllt. Zwar mit hässlichen Menschen und hässlichen Farben, aber es ist Ostern, da will ich mal brav sein. Freude hin oder her, am Spieltag fehlte mir doch wieder die Motivation und Anfragen zum Essen wurden nicht angenommen. Sorry Leute. Zum Spiel wollte ich aber natürlich schon, also auf. Auf an die völlig überteuerte Tankstelle, auf in den nervigen Stau, auf zur irrsinnigen Parkplatzsuche, auf in den Stadtwald, auf ins Waldstadion, auf um die Eintracht gemeinsam mit Freunden und Freundinnen gegen diese drecks Kölner siegen zu sehen. Wenn das mit dem Siegeswillen nur mal bis zur Mannschaft durchgedrungen wäre. Wir waren zwar die bessere Mannschaft, aber die Ziegenficker hatten im ersten Durchgang die besseren Abschlüsse. Da kam bei uns nicht viel rum und das 0:0 zur Pause war daher okay. Ein Doppelschlag von Burkardt und Kalimuendo brachte die verdiente und scheinbar sichere 2:0 Führung. Sicher gibt's net und durch unkonzentrierten Schlaf stand es nur eine Minute später 2:1. Natürlich war das noch nicht alles und wir ließen die Absteiger ausgleichen. Die zweite Hälfte machte zwar Spaß, aber eher für den neutralen Zuschauer. Als Eintracht Frankfurt muss man eine 2:0 Führung bei 67% Ballbesitz und 8:0 Ecken gegen Nichtskönner eigentlich nach Hause bringen. Naja, einen Punkt geholt, wir steigen nicht ab und das Wetter war auch okay. Positiv denken. Nicht ganz unerwähnt bleiben darf Lucas‘ Tanz mit bzw. mit ohne Fahne. Spezialist.


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