MV ist ohne wenn und aber Hansazone und da gibt es auch kein gallisches Dorf, das sich irgendwie dagegen wehren könnte, aber ein paar nennenswerte Vereine und sehenswerte Plätze hat das am dünnsten besiedelte deutsche Bundesland auch abseits der Kogge zu bieten. 4€ Eintritt in der Verbandsliga sind wohl das, was man als Schnapper bezeichnet. Dafür bekommt man nicht nur die Zugangsberechtigung für die schicke Holztribüne, sondern auch eine schöne Eintrittskarte mit Spielpaarung. Zum Einlaufen wehten die Boxen und der starke Wind die Onkelz in den Wald - schön. Die Bockwurst mit „rohem“ Toastbrot und das Becks aus der Buddel sind sicherlich kein kulinarischer Hochgenuss, aber man muss weder verhungern, noch verdursten. Selbstbewusstsein ist laut Duden das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten und von seinem Wert als Person. Das trifft wohl zu, wenn man als mittelmäßiger Ex Kicker einen Verein nach sich selbst benennt. Auf die Mannschaft ist diese Selbstsicherheit heute nicht übergesprungen. Einheit war drückend überlegen und nagelte die Rostocker in der eigenen Spielhälfte fest. Im Abschluss lief es aber nicht wirklich glücklich. In der 45. Minute packte der Schnapper der Gäste bei ner Ecke allerdings am Ball vorbei und der überfällige Führungstreffer fiel noch vorm Pausentee. Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend, bevor zum Ende der Partie nochmal was los war. In der 81. Minute erhöhten die Hausherren auf 2:0. Anstoß, Angriff, 2:1. Dann waren alle munter und der Spielausgang offen. Einheit behielt die Punkte aber verdienterweise am Haff.
Samstag, 9. April 2022
Einheit Ueckermünde
09.04.22 14:00 FSV Einheit Ueckermünde - FC Förderkader Rene Schneider 2:1, Waldstadion Ueckermünde, Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern, 110 Zuschauer
MV ist ohne wenn und aber Hansazone und da gibt es auch kein gallisches Dorf, das sich irgendwie dagegen wehren könnte, aber ein paar nennenswerte Vereine und sehenswerte Plätze hat das am dünnsten besiedelte deutsche Bundesland auch abseits der Kogge zu bieten. 4€ Eintritt in der Verbandsliga sind wohl das, was man als Schnapper bezeichnet. Dafür bekommt man nicht nur die Zugangsberechtigung für die schicke Holztribüne, sondern auch eine schöne Eintrittskarte mit Spielpaarung. Zum Einlaufen wehten die Boxen und der starke Wind die Onkelz in den Wald - schön. Die Bockwurst mit „rohem“ Toastbrot und das Becks aus der Buddel sind sicherlich kein kulinarischer Hochgenuss, aber man muss weder verhungern, noch verdursten. Selbstbewusstsein ist laut Duden das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten und von seinem Wert als Person. Das trifft wohl zu, wenn man als mittelmäßiger Ex Kicker einen Verein nach sich selbst benennt. Auf die Mannschaft ist diese Selbstsicherheit heute nicht übergesprungen. Einheit war drückend überlegen und nagelte die Rostocker in der eigenen Spielhälfte fest. Im Abschluss lief es aber nicht wirklich glücklich. In der 45. Minute packte der Schnapper der Gäste bei ner Ecke allerdings am Ball vorbei und der überfällige Führungstreffer fiel noch vorm Pausentee. Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend, bevor zum Ende der Partie nochmal was los war. In der 81. Minute erhöhten die Hausherren auf 2:0. Anstoß, Angriff, 2:1. Dann waren alle munter und der Spielausgang offen. Einheit behielt die Punkte aber verdienterweise am Haff.
MV ist ohne wenn und aber Hansazone und da gibt es auch kein gallisches Dorf, das sich irgendwie dagegen wehren könnte, aber ein paar nennenswerte Vereine und sehenswerte Plätze hat das am dünnsten besiedelte deutsche Bundesland auch abseits der Kogge zu bieten. 4€ Eintritt in der Verbandsliga sind wohl das, was man als Schnapper bezeichnet. Dafür bekommt man nicht nur die Zugangsberechtigung für die schicke Holztribüne, sondern auch eine schöne Eintrittskarte mit Spielpaarung. Zum Einlaufen wehten die Boxen und der starke Wind die Onkelz in den Wald - schön. Die Bockwurst mit „rohem“ Toastbrot und das Becks aus der Buddel sind sicherlich kein kulinarischer Hochgenuss, aber man muss weder verhungern, noch verdursten. Selbstbewusstsein ist laut Duden das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten und von seinem Wert als Person. Das trifft wohl zu, wenn man als mittelmäßiger Ex Kicker einen Verein nach sich selbst benennt. Auf die Mannschaft ist diese Selbstsicherheit heute nicht übergesprungen. Einheit war drückend überlegen und nagelte die Rostocker in der eigenen Spielhälfte fest. Im Abschluss lief es aber nicht wirklich glücklich. In der 45. Minute packte der Schnapper der Gäste bei ner Ecke allerdings am Ball vorbei und der überfällige Führungstreffer fiel noch vorm Pausentee. Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend, bevor zum Ende der Partie nochmal was los war. In der 81. Minute erhöhten die Hausherren auf 2:0. Anstoß, Angriff, 2:1. Dann waren alle munter und der Spielausgang offen. Einheit behielt die Punkte aber verdienterweise am Haff.
Donnerstag, 7. April 2022
Eintracht - Barcelona
07.04.22 21:00 Eintracht Frankfurt - FC Barcelona 1:1, Waldstadion, Europa League, 48.000 Zuschauer
Eintracht Frankfurt gegen den FC Barcelona. Das ist Musik in den Ohren. Europas beste Mannschaft gegen die Tiki-Taka Meister aus Katalonien. Der Teilnehmer des besten Europapokalfinales aller Zeiten gegen den siebtgrößten Sportvereins der Welt. Der UEFA Cup Sieger von 1980 gegen den fünffachen Champions League Sieger. Der Deutsche Meister von 1959 gegen den 26 maligen spanischen Meister. Der fünffache DFB Pokalsieger gegen den spanischen Rekord Pokalsieger. Und das nicht in irgendeinem sinnlosen Testspiel zur Saisoneröffnung, sondern im Viertelfinale des Europacups. Der in Erfüllung gehende Traum ist nicht bloß eine Phrase, sondern Realität. Wie selbstverständlich habe ich als Kind selbst Fußball gespielt und seit jeher der Eintracht die Daumen gedrückt. Barça ist aber der Verein, durch den meine Liebe zum Fußball auch abseits des KSV Eichen und der Frankfurter Eintracht geweckt wurde. Von 1996 bis ungefähr 2006 war die Zeit, in der ich den Fußball und besonders auch den internationalen Fußball am intensivsten verfolgt habe. Einen zweiten Verein gab es für mich auch in dieser Zeit nicht, aber einen Spieler und der kickte eben beim FC Barcelona. Für mich ist Xavier Hernández auch heute noch der beste Fußballer meiner Zeit und ein bisschen leid tut es mir ja schon, dass wir ihm und seinen Blaugrana nun den Arsch aufreißen müssen.
Über zwei Jahre ist es nun her, dass ich das letzte Mal im Frankfurter Stadtwald war. Unglaublich. Mittlerweile darf aber wieder jeder Dauerkarteninhaber ohne Probleme ins Stadion und somit ist es endlich wieder an der Zeit Brätklops und Rindswurst beim Wach zu ordern. Dazu ein Binding - perfekt! Mit der Choreo zu Ehren von Jürgen Grabowski startete die Partie und die Stimmung war im ersten Durchgang meiner Meinung nach wirklich stark. In der zweiten Hälfte war meine Stimme weitestgehend weg und man merkte schon, dass viele keinem 90 minütigen Support mehr gewachsen sind. Unsere Elf war der augenscheinlichen Übermacht der Katalanen überraschend gut gewachsen. Nach drei Minuten hätten wir zwar fast einem Rückstand hinterherlaufen müssen, aber danach konnten sich die Nerven beruhigen. Zumindest was ein mögliches Gegentor angeht, denn im Angriff ist es schon verdammt nervenaufreibend, dass da einfach keiner weiß wie man Tore schießt. Umso schöner war dafür der Treffer von Knauff, der die SGE in Führung und das Waldstadion zum Beben brachte. Der Ausgleich war zwar einerseits extrem bitter, da wir zu diesem Zeitpunkt höher hätten führen können. Andererseits kann man gegen die individuelle Klasse, die dabei aufblühte, einfach kaum was machen. Die besseren Chancen hatten wir, den größten Ballbesitz Barcelona und deshalb geht es schon klar, dass wir sie erst im eigenen Stadion aus dem Wettbewerb schießen. Danke an NordReport für das Foto der Choreo.
Eintracht Frankfurt gegen den FC Barcelona. Das ist Musik in den Ohren. Europas beste Mannschaft gegen die Tiki-Taka Meister aus Katalonien. Der Teilnehmer des besten Europapokalfinales aller Zeiten gegen den siebtgrößten Sportvereins der Welt. Der UEFA Cup Sieger von 1980 gegen den fünffachen Champions League Sieger. Der Deutsche Meister von 1959 gegen den 26 maligen spanischen Meister. Der fünffache DFB Pokalsieger gegen den spanischen Rekord Pokalsieger. Und das nicht in irgendeinem sinnlosen Testspiel zur Saisoneröffnung, sondern im Viertelfinale des Europacups. Der in Erfüllung gehende Traum ist nicht bloß eine Phrase, sondern Realität. Wie selbstverständlich habe ich als Kind selbst Fußball gespielt und seit jeher der Eintracht die Daumen gedrückt. Barça ist aber der Verein, durch den meine Liebe zum Fußball auch abseits des KSV Eichen und der Frankfurter Eintracht geweckt wurde. Von 1996 bis ungefähr 2006 war die Zeit, in der ich den Fußball und besonders auch den internationalen Fußball am intensivsten verfolgt habe. Einen zweiten Verein gab es für mich auch in dieser Zeit nicht, aber einen Spieler und der kickte eben beim FC Barcelona. Für mich ist Xavier Hernández auch heute noch der beste Fußballer meiner Zeit und ein bisschen leid tut es mir ja schon, dass wir ihm und seinen Blaugrana nun den Arsch aufreißen müssen.
Über zwei Jahre ist es nun her, dass ich das letzte Mal im Frankfurter Stadtwald war. Unglaublich. Mittlerweile darf aber wieder jeder Dauerkarteninhaber ohne Probleme ins Stadion und somit ist es endlich wieder an der Zeit Brätklops und Rindswurst beim Wach zu ordern. Dazu ein Binding - perfekt! Mit der Choreo zu Ehren von Jürgen Grabowski startete die Partie und die Stimmung war im ersten Durchgang meiner Meinung nach wirklich stark. In der zweiten Hälfte war meine Stimme weitestgehend weg und man merkte schon, dass viele keinem 90 minütigen Support mehr gewachsen sind. Unsere Elf war der augenscheinlichen Übermacht der Katalanen überraschend gut gewachsen. Nach drei Minuten hätten wir zwar fast einem Rückstand hinterherlaufen müssen, aber danach konnten sich die Nerven beruhigen. Zumindest was ein mögliches Gegentor angeht, denn im Angriff ist es schon verdammt nervenaufreibend, dass da einfach keiner weiß wie man Tore schießt. Umso schöner war dafür der Treffer von Knauff, der die SGE in Führung und das Waldstadion zum Beben brachte. Der Ausgleich war zwar einerseits extrem bitter, da wir zu diesem Zeitpunkt höher hätten führen können. Andererseits kann man gegen die individuelle Klasse, die dabei aufblühte, einfach kaum was machen. Die besseren Chancen hatten wir, den größten Ballbesitz Barcelona und deshalb geht es schon klar, dass wir sie erst im eigenen Stadion aus dem Wettbewerb schießen. Danke an NordReport für das Foto der Choreo.
Sonntag, 3. April 2022
SV Venray - VV Geldrop
03.04.22 14:30 SV Venray - VV Geldrop 3:0, Sportpark De Wieen, 1e Klasse D Zondag, 158 Zuschauer
Aller guten Dinge sind drei sagt man so schön. Naja. Zumindest hat es im dritten Anlauf mit dem Ground geklappt. Beim ersten Versuch wurde zwar im Stadion gekickt, aber kurioserweise nur 16 Minuten, da eine abgebrochene Partie fortgesetzt wurde und bei der zweiten Anreise wurde nur der unschöne Kunstrasen Nebenplatz umgepflügt. Heute war mit Dion der Mitstreiter des ersten Versuchs dabei, aber weil einfach langweilig ist und scheinbar nicht zu diesem Ziel passt, wurde es wieder etwas kurios. Die Bahn des Sportskameraden fuhr nämlich nicht wie geplant in Düsseldorf Benrath ein, sondern in Leverkusen Opladen und durch den ungeplanten Abholservice mussten wir ein paar Minuten unserer 16 minütigen Gutschrift anpacken. Mit dem Rasenplatz, der Tribüne, der Windmühle im Hintergrund und dem Altona Hügel kann der Platz zwar schon etwas, aber neu war das ja nun nicht mehr und für Tiki-Taka ist die sechste Käseliga auch nicht unbedingt bekannt. Nach der Partie wurde noch die Frituur vom letzten Mal beehrt und es ging zurück. Spektakulär ist anders, aber auf der Couch ist es noch unspektakulärer.
Sonntag, 27. März 2022
SC Susteren - SV Wittenhorst
27.03.22 14:30 Sportclub Susteren - RKSV Wittenhorst 3:0, Sportpark Suestra, 1e Klasse D Zondag, 152 Zuschauer
Belgien, Holland, Österreich, die Schweiz, Frankreich und Luxemburg. Alles Länder die ich im März theoretisch besucht haben wollte. Am letzten Wochenende des Monats stehen allerdings gerade mal viel Spiele in Duitsland (von denen drei am gleichen Wochenende stattfanden und das andere ein Revisit unter der Woche war) auf der Liste. Selbstverständlich stehen die Kicks auch nur theoretisch auf der Liste, da ich bisher keinen Bock hatte diese zu aktualisieren. Um mein Ziel, jeden Monat mindestens ein Spiel in einem für 2022 neuen Land zu besuchen, nicht schon im dritten Monat zu verkacken, musste ich mich heute also doch mal motivieren. Das Schlimme daran ist ja, dass ich mich eigentlich jedes mal ärgere wenn ich nix mache, mich aber fast immer freue wenn ich am Platz stehe. Dieser Platz lag heute nur drei Kilometer hinter dem westlichsten Punkt Deutschlands, aber das reichte natürlich um Mexicano anstatt Bratwurst zu Fritten und Bier zu bekommen. Zudem ist hier auch gleichzeitig der Ort, an der Belgien und Deutschland den Gürtel zur engsten Stelle der Niederlande zusammen ziehen. Grün ist die Farbe der Hoffnung und vermutlich auch des Glücks. Davon hatten die Hausherren in ihren grünen Trikots im ersten Durchgang nämlich mehr als genug. So gut wie jeder Fehlpass und Stoppfehler des Gegners landete bei ihnen und umgekehrt landeten diese Bälle größtenteils in den eigenen Reihen. Nix mit dem Glück des Tüchtigen, das waren nämlich die orangefarbenen Gäste. Etwas Glück war auch dabei, als der Spielleiter bei einem Fall im 16er weiterspielen ließ und die Kugel dem Angreifer zum 1:0 vor die Füße fiel. In der zweiten Hälfte sorgte das Glück für das nötige Selbstvertrauen und Susteren ließ den Ball zur Abwechslung auch mal gut laufen. Das klare 3:0 gibt den Spielverlauf aber nicht wieder.
Belgien, Holland, Österreich, die Schweiz, Frankreich und Luxemburg. Alles Länder die ich im März theoretisch besucht haben wollte. Am letzten Wochenende des Monats stehen allerdings gerade mal viel Spiele in Duitsland (von denen drei am gleichen Wochenende stattfanden und das andere ein Revisit unter der Woche war) auf der Liste. Selbstverständlich stehen die Kicks auch nur theoretisch auf der Liste, da ich bisher keinen Bock hatte diese zu aktualisieren. Um mein Ziel, jeden Monat mindestens ein Spiel in einem für 2022 neuen Land zu besuchen, nicht schon im dritten Monat zu verkacken, musste ich mich heute also doch mal motivieren. Das Schlimme daran ist ja, dass ich mich eigentlich jedes mal ärgere wenn ich nix mache, mich aber fast immer freue wenn ich am Platz stehe. Dieser Platz lag heute nur drei Kilometer hinter dem westlichsten Punkt Deutschlands, aber das reichte natürlich um Mexicano anstatt Bratwurst zu Fritten und Bier zu bekommen. Zudem ist hier auch gleichzeitig der Ort, an der Belgien und Deutschland den Gürtel zur engsten Stelle der Niederlande zusammen ziehen. Grün ist die Farbe der Hoffnung und vermutlich auch des Glücks. Davon hatten die Hausherren in ihren grünen Trikots im ersten Durchgang nämlich mehr als genug. So gut wie jeder Fehlpass und Stoppfehler des Gegners landete bei ihnen und umgekehrt landeten diese Bälle größtenteils in den eigenen Reihen. Nix mit dem Glück des Tüchtigen, das waren nämlich die orangefarbenen Gäste. Etwas Glück war auch dabei, als der Spielleiter bei einem Fall im 16er weiterspielen ließ und die Kugel dem Angreifer zum 1:0 vor die Füße fiel. In der zweiten Hälfte sorgte das Glück für das nötige Selbstvertrauen und Susteren ließ den Ball zur Abwechslung auch mal gut laufen. Das klare 3:0 gibt den Spielverlauf aber nicht wieder.
Donnerstag, 17. März 2022
Leverkusen - Bergamo
17.03.22 18:45 TSV Bayer 04 Leverkusen - Atalanta Bergamasca Calcio 0:1, BayArena, Europa League, 19.871 Zuschauer
Francoforte e Atalanta. Ein italienischer Kollege fragte an, ob ich Interesse an dieser Partie hätte und da meine persönlichen Bedingungen für einen Stadionbesuch in Frankfurt noch nicht erfüllt sind, konnte es nur eine Antwort geben. Bergamo weiter, Leverkusen raus - top, top, top. Bitburger mit Umdrehungen, trotz UEFA Veranstaltung - top, top, top. Warum man in Leverkusen aber trotz angeblicher Rivalität und verständlicher Abneigung gegenüber Köln auch gerne deren drecks Plörre trinkt, wird mir ein Rätsel bleiben. Keine Ahnung ob UL im Stadion war, die Stimmung war jedenfalls nicht schlechter als sonst auch. Zu Hause noch schön das Weiterkommen der Eintracht verfolgt - ein erfolgreicher Abend!
Francoforte e Atalanta. Ein italienischer Kollege fragte an, ob ich Interesse an dieser Partie hätte und da meine persönlichen Bedingungen für einen Stadionbesuch in Frankfurt noch nicht erfüllt sind, konnte es nur eine Antwort geben. Bergamo weiter, Leverkusen raus - top, top, top. Bitburger mit Umdrehungen, trotz UEFA Veranstaltung - top, top, top. Warum man in Leverkusen aber trotz angeblicher Rivalität und verständlicher Abneigung gegenüber Köln auch gerne deren drecks Plörre trinkt, wird mir ein Rätsel bleiben. Keine Ahnung ob UL im Stadion war, die Stimmung war jedenfalls nicht schlechter als sonst auch. Zu Hause noch schön das Weiterkommen der Eintracht verfolgt - ein erfolgreicher Abend!
Sonntag, 6. März 2022
Sportfreunde Ostheim - KSV Eichen
06.03.22 13:00 FC Sportfreunde Ostheim II - KSV Eichen 1:4, Sportplatz Marköbeler Straße, Kreisliga B Hanau, 152 Zuschauer
Derbysieger und Spitzenreiter - läuft. Je länger ich im „Ausland“ lebe, umso mehr fehlt mir mein Hessen. Beim wöchentlichen Ergebnis- und Tabellen- Check von Hessens Nr. 2 aus Aasche fühle ich mich der Heimat aber ein Stückchen näher. Heute stand das Spitzenspiel beim Tabellen Zweiten an und Ostheim ist nicht nur Tabellennachbar, sondern die Plätze sind auch nur 4km voneinander entfernt. Keine Frage, dass ich da hin musste und zu diesem Clasico musste sich auch der Kollege, der seit Jahren auf keinem Sportplatz mehr war nicht lange bitten lassen. Bitte ein Bit hieß es am Getränkestand, denn leider gab es kein hessisches oder gutes Bier, sondern den unspektakulären Eifel Champagner. Dafür bekam ich beim dritten Spiel des Wochenendes aber endlich meine Rindswurst. In einem intensiven und für B-Klasse Verhältnisse sehr unterhaltsamen Spiel ging der KSV in Führung und als der Pausenpfiff schon überfällig war, klingelte es im Eicher Kasten. Das war jetzt aber nicht irgendeinen Treffer, sondern einer, den du nur machst, wenn du dir zu viele YouTube Videos von Messi und Co reinziehst. Hammer Ding, bei dem hoffentlich irgendwer ne Kamera draufgehalten hat. Respekt! Im zweiten Durchgang liefen die Ostheimer meist nur hinterher und auch wenn der Sieg am Ende vielleicht ein Törchen zu hoch ausgefallen ist, steht der KSV mit dieser Leistung verdient an der Spitze. Die Zwote der Sportfreunde hat zwar noch zwei Spiele nachzuholen, aber selbst mit sechs Punkten würden sie dahinter bleiben. Allgemein war heute wieder alles dabei, was ich am Kreisklasse Fußball liebe. Die Abwechslung ist einfach geil. Da siehst du echt klasse Spielzüge und gute Dribblings, nur um dann über die eigenen Füße zu stolpern oder beim Torschuss nen Zugvogel vom Himmel zu holen. Nicht unerwähnt dürfen der Banner und die Fackeln (für die es leider zu hell war) der Gäste Ultras bleiben. Daumen hoch! Derbysieger! Spitzenreiter!
Derbysieger und Spitzenreiter - läuft. Je länger ich im „Ausland“ lebe, umso mehr fehlt mir mein Hessen. Beim wöchentlichen Ergebnis- und Tabellen- Check von Hessens Nr. 2 aus Aasche fühle ich mich der Heimat aber ein Stückchen näher. Heute stand das Spitzenspiel beim Tabellen Zweiten an und Ostheim ist nicht nur Tabellennachbar, sondern die Plätze sind auch nur 4km voneinander entfernt. Keine Frage, dass ich da hin musste und zu diesem Clasico musste sich auch der Kollege, der seit Jahren auf keinem Sportplatz mehr war nicht lange bitten lassen. Bitte ein Bit hieß es am Getränkestand, denn leider gab es kein hessisches oder gutes Bier, sondern den unspektakulären Eifel Champagner. Dafür bekam ich beim dritten Spiel des Wochenendes aber endlich meine Rindswurst. In einem intensiven und für B-Klasse Verhältnisse sehr unterhaltsamen Spiel ging der KSV in Führung und als der Pausenpfiff schon überfällig war, klingelte es im Eicher Kasten. Das war jetzt aber nicht irgendeinen Treffer, sondern einer, den du nur machst, wenn du dir zu viele YouTube Videos von Messi und Co reinziehst. Hammer Ding, bei dem hoffentlich irgendwer ne Kamera draufgehalten hat. Respekt! Im zweiten Durchgang liefen die Ostheimer meist nur hinterher und auch wenn der Sieg am Ende vielleicht ein Törchen zu hoch ausgefallen ist, steht der KSV mit dieser Leistung verdient an der Spitze. Die Zwote der Sportfreunde hat zwar noch zwei Spiele nachzuholen, aber selbst mit sechs Punkten würden sie dahinter bleiben. Allgemein war heute wieder alles dabei, was ich am Kreisklasse Fußball liebe. Die Abwechslung ist einfach geil. Da siehst du echt klasse Spielzüge und gute Dribblings, nur um dann über die eigenen Füße zu stolpern oder beim Torschuss nen Zugvogel vom Himmel zu holen. Nicht unerwähnt dürfen der Banner und die Fackeln (für die es leider zu hell war) der Gäste Ultras bleiben. Daumen hoch! Derbysieger! Spitzenreiter!
Samstag, 5. März 2022
Buchonia Flieden - SV Zeilsheim
05.03.22 15:00 SV Buchonia Flieden - SV Zeilsheim 1:0, Stadion Im Weiher, Hessenliga Abstiegsrunde, 240 Zuschauer
Ein kleines bißchen Angst hatte ich ja schon, aber beim abbiegen in die Zielstraße konnte man wunderbar erkennen, dass der Nebenplatz mit seinem giftigen Grün links liegen gelassen wird. Dafür liebe ich mein Hessen, aber das ist ja nur einer von vielen Vorzügen gegenüber NRW. Für Untappd Hools, vorzugsweise nicht aus der Region, ist das Stadion ein Paradies. Hier gibt es mit Hochstift Pils, Fuldaer Stadtbräu, Will Bräu Helles und Will Hefeweizen eine gute Bier Auswahl. Für die Sportler ist zudem Hochstift Radler und für die nicht Alkoholiker und die gesetztestreuen Fahrer original Spezi im Angebot. Für die verlorenen Seelen gibt es auch diverse Schnäpse. Leider gab es heute keine Rindswurst, aber die Bratwurst muss sich definitiv nicht verstecken - leckeres Ding. Da man die Hessenliga nach der Hinrunde in eine Auf- und Abstiegsgruppe aufgeteilt hat und die Teams nur die gegeneinander erspielten Punkte mitnehmen konnten, ist im zweiten Durchgang der Serie für mehr Spannung gesorgt. Leider wird das Ganze etwas auf dem Rücken der Fairness ausgetragen, da die Platzierungen zum Teil durcheinander gewürfelt wurden. Beide Mannschaften stehen zum Beginn der Abstiegsrunde unterm Strich und wie erwartet war die Partie daher kein Leckerbissen. Im ersten Durchgang war Flieden die aktivere Mannschaft und ging nach guter Vorarbeit nicht unverdient mit 1:0 in die Pause. In der zweiten Hälfte war Zeilsheim tonangebend, aber viele gute Abschlüsse kamen in den 90 Minuten im Allgemeinen nicht zustande und so blieb es beim 1:0. Unter dem Stempel "Abstiegskampf" gehen die drei Punkte auf jeden Fall an das richtige Team. Sehr beeindruckend, wie die Hausherren sich in jeden Zweikampf geworfen und gekämpft haben. Nach der Pleite im Kreispokal und dem unglücklichen Aus nach Elfmeterschießen im Hessenpokal schon die dritte Niederlage für die Frankfurter in diesem Jahr. Für die Osthessen geht es nun nach der Niederlage im Nachholspiel aus der Hauptrunde gegen Baunatal hoffentlich wieder aufwärts. Dem Inventar der Liga drücke ich im Kampf um den Klassenerhalt auf jeden Fall die Daumen. Als Randnotiz gefielen mir die Kinder, die sich intensiv über die Arbeiten/Kosten zum Bau der Rollstuhl-Rampe am Platz unterhielten. Es geht für die Jugend also auch noch um Themen aus dem wahren Leben - gut so.
Ein kleines bißchen Angst hatte ich ja schon, aber beim abbiegen in die Zielstraße konnte man wunderbar erkennen, dass der Nebenplatz mit seinem giftigen Grün links liegen gelassen wird. Dafür liebe ich mein Hessen, aber das ist ja nur einer von vielen Vorzügen gegenüber NRW. Für Untappd Hools, vorzugsweise nicht aus der Region, ist das Stadion ein Paradies. Hier gibt es mit Hochstift Pils, Fuldaer Stadtbräu, Will Bräu Helles und Will Hefeweizen eine gute Bier Auswahl. Für die Sportler ist zudem Hochstift Radler und für die nicht Alkoholiker und die gesetztestreuen Fahrer original Spezi im Angebot. Für die verlorenen Seelen gibt es auch diverse Schnäpse. Leider gab es heute keine Rindswurst, aber die Bratwurst muss sich definitiv nicht verstecken - leckeres Ding. Da man die Hessenliga nach der Hinrunde in eine Auf- und Abstiegsgruppe aufgeteilt hat und die Teams nur die gegeneinander erspielten Punkte mitnehmen konnten, ist im zweiten Durchgang der Serie für mehr Spannung gesorgt. Leider wird das Ganze etwas auf dem Rücken der Fairness ausgetragen, da die Platzierungen zum Teil durcheinander gewürfelt wurden. Beide Mannschaften stehen zum Beginn der Abstiegsrunde unterm Strich und wie erwartet war die Partie daher kein Leckerbissen. Im ersten Durchgang war Flieden die aktivere Mannschaft und ging nach guter Vorarbeit nicht unverdient mit 1:0 in die Pause. In der zweiten Hälfte war Zeilsheim tonangebend, aber viele gute Abschlüsse kamen in den 90 Minuten im Allgemeinen nicht zustande und so blieb es beim 1:0. Unter dem Stempel "Abstiegskampf" gehen die drei Punkte auf jeden Fall an das richtige Team. Sehr beeindruckend, wie die Hausherren sich in jeden Zweikampf geworfen und gekämpft haben. Nach der Pleite im Kreispokal und dem unglücklichen Aus nach Elfmeterschießen im Hessenpokal schon die dritte Niederlage für die Frankfurter in diesem Jahr. Für die Osthessen geht es nun nach der Niederlage im Nachholspiel aus der Hauptrunde gegen Baunatal hoffentlich wieder aufwärts. Dem Inventar der Liga drücke ich im Kampf um den Klassenerhalt auf jeden Fall die Daumen. Als Randnotiz gefielen mir die Kinder, die sich intensiv über die Arbeiten/Kosten zum Bau der Rollstuhl-Rampe am Platz unterhielten. Es geht für die Jugend also auch noch um Themen aus dem wahren Leben - gut so.
Freitag, 4. März 2022
KSG Bönstadt - VfR Ilbenstadt
04.03.22 20:00 KSG Bönstadt -VfR Ilbenstadt 0:1, Sportanlage am Mühlbach, Kreisliga C Friedberg, 59 Zuschauer
Nur noch Qualität, Spiele im Ausland oder Grounds um Komplettierungen voranzutreiben. Kein Schrott mehr und wenn, dann nur gemeinsam mit anderen Dullis. Theoretisch ein guter Plan. In der Praxis steh ich hier aber alleine auf nem Acker in der Wetterau und gucke C-Klasse Gebolze. Von Qualität kann man da nur reden, wenn man Offenbach als ne schöne Stadt und Kölsch als gutes Bier bezeichnet. Zu allem Übel blieb der Grill dank Personalmangel aus und das Thermometer ist von 13 Grad bei der Abfahrt im sonnigen Düsseldorf auf zwei Grad beim Anstoß und Null bei Abpfiff gefallen. Schrott ist aber auch was anderes, als ehrlicher Fußball unter Flutlicht auf Rasen mit Export Bier aus dem Herzen der Natur. Unter den Stempeln "Topspiel" und "Derby" kann man sich die Partie der beiden Niddataler Vereine auf den Tabellenplätzen Vier und Zwei auf jeden Fall schön reden. Top, top, top. Zu kalt war‘s aber trotzdem und auch wenn ich keinem der Akteure zu nahe treten will, war der Kick schon hart an der Schmerzgrenze. Ilbenstadt war die klar aktivere Mannschaft, konnte aber nicht zeigen, wie sie in den 15 vorherigen Spielen auf stolze 64 Treffer kamen. Vermutlich haben die Bönstädter in ihren 15 Partien aber auch nicht ganz grundlos erst 16 Gegentreffer hinnehmen müssen. Vom Tal der Nidda in die Au der Nidder und gude Nacht.
Nur noch Qualität, Spiele im Ausland oder Grounds um Komplettierungen voranzutreiben. Kein Schrott mehr und wenn, dann nur gemeinsam mit anderen Dullis. Theoretisch ein guter Plan. In der Praxis steh ich hier aber alleine auf nem Acker in der Wetterau und gucke C-Klasse Gebolze. Von Qualität kann man da nur reden, wenn man Offenbach als ne schöne Stadt und Kölsch als gutes Bier bezeichnet. Zu allem Übel blieb der Grill dank Personalmangel aus und das Thermometer ist von 13 Grad bei der Abfahrt im sonnigen Düsseldorf auf zwei Grad beim Anstoß und Null bei Abpfiff gefallen. Schrott ist aber auch was anderes, als ehrlicher Fußball unter Flutlicht auf Rasen mit Export Bier aus dem Herzen der Natur. Unter den Stempeln "Topspiel" und "Derby" kann man sich die Partie der beiden Niddataler Vereine auf den Tabellenplätzen Vier und Zwei auf jeden Fall schön reden. Top, top, top. Zu kalt war‘s aber trotzdem und auch wenn ich keinem der Akteure zu nahe treten will, war der Kick schon hart an der Schmerzgrenze. Ilbenstadt war die klar aktivere Mannschaft, konnte aber nicht zeigen, wie sie in den 15 vorherigen Spielen auf stolze 64 Treffer kamen. Vermutlich haben die Bönstädter in ihren 15 Partien aber auch nicht ganz grundlos erst 16 Gegentreffer hinnehmen müssen. Vom Tal der Nidda in die Au der Nidder und gude Nacht.
Samstag, 19. Februar 2022
Astoria Walldorf - Stuttgarter Kickers
19.02.22 14:00 FC Astoria Walldorf II - SV Stuttgarter Kickers 0:3, Dietmar Hopp Sportpark, Oberliga Baden-Württemberg, 290 Zuschauer
Kurz vorm Ziel wollte ich schnell checken wo es einen Getränkemarkt gibt, den ich unterstützen kann. Für einen Moment ging aber nix mehr. Kein Internet und kein Empfang. Das war wohl der Moment, als Dietmar Hopps göttliche Aura mich heimsuchte. Ohne den Ehrenmann, der auf dem Golfplatz Äpfel für 50€ verschenkt und uns alle mit Corona Impfstoff versorgen wollte, bevor es das Virus überhaupt gab, würde die ganze Region nämlich überhaupt nicht existieren. Der etwas kauzige Eigentümer des Getränkemarktes wollte mir nur Einzelflaschen aus bereits angebrochenen Bierkästen verkaufen und am Einlass zum Stadion zog man eine Show ab, als würde man Bundesliga spielen. Komisches Volk. Da wurden wohl Dietmars Zuchtvereine verwechselt. Stuttgart Blau aus Degerloch kickt mittlerweile schon die vierte Saison in der Oberliga und kommt nicht über die Landesgrenzen hinaus. Kaum noch vorstellbar, dass sie Anfang der 90er zwei Gastspiele in der 1. Bundesliga hatten. An Schrott wie Hoffenheim, Sandhausen und Heidenheim in den ersten beiden Ligen hat in der guten alten Zeit des Fußballs noch keiner gedacht. Verrückte Welt. Die relativ geschmacksneutrale Bratwurst aus der Fettwanne für 3€ und das kleine Krombacher, das für 2,50 aus der Flasche lieblos in nen Plastikbecher gekippt wird, passen zum heimischen Verein. Ein einfacher Schuss aus der zweiten Reihe brachte nicht nur die Führung, sondern zeigte auch, dass es im Fußball immer noch ganz einfach sein kann, wenn man es nur mal versucht. Support gab es vermutlich aufgrund von 2G leider nicht, aber bei den Toren freuten sich neben mir nicht nur die Leute im Gästeblock, sondern der Großteil der Besucher. Mit einem Spiel mehr schieben sich die Stuttgarter vorbei an Freiberg an die Spitzenposition der Tabelle. Vielleicht dürfen sich die Kickers ja in der nächsten Saison in der Regionalliga wieder mit Größen wie Großaspach und Bahlingen oder auch Ulm und Kassel messen. Für mich stehen nun dank der 08/15 Hütte mit den überdimensionalen Flutlichtmasten 16/19 in der Regionalliga Südwest und manchmal geht es in diesem Hobby ja nur um die Statistik.
Kurz vorm Ziel wollte ich schnell checken wo es einen Getränkemarkt gibt, den ich unterstützen kann. Für einen Moment ging aber nix mehr. Kein Internet und kein Empfang. Das war wohl der Moment, als Dietmar Hopps göttliche Aura mich heimsuchte. Ohne den Ehrenmann, der auf dem Golfplatz Äpfel für 50€ verschenkt und uns alle mit Corona Impfstoff versorgen wollte, bevor es das Virus überhaupt gab, würde die ganze Region nämlich überhaupt nicht existieren. Der etwas kauzige Eigentümer des Getränkemarktes wollte mir nur Einzelflaschen aus bereits angebrochenen Bierkästen verkaufen und am Einlass zum Stadion zog man eine Show ab, als würde man Bundesliga spielen. Komisches Volk. Da wurden wohl Dietmars Zuchtvereine verwechselt. Stuttgart Blau aus Degerloch kickt mittlerweile schon die vierte Saison in der Oberliga und kommt nicht über die Landesgrenzen hinaus. Kaum noch vorstellbar, dass sie Anfang der 90er zwei Gastspiele in der 1. Bundesliga hatten. An Schrott wie Hoffenheim, Sandhausen und Heidenheim in den ersten beiden Ligen hat in der guten alten Zeit des Fußballs noch keiner gedacht. Verrückte Welt. Die relativ geschmacksneutrale Bratwurst aus der Fettwanne für 3€ und das kleine Krombacher, das für 2,50 aus der Flasche lieblos in nen Plastikbecher gekippt wird, passen zum heimischen Verein. Ein einfacher Schuss aus der zweiten Reihe brachte nicht nur die Führung, sondern zeigte auch, dass es im Fußball immer noch ganz einfach sein kann, wenn man es nur mal versucht. Support gab es vermutlich aufgrund von 2G leider nicht, aber bei den Toren freuten sich neben mir nicht nur die Leute im Gästeblock, sondern der Großteil der Besucher. Mit einem Spiel mehr schieben sich die Stuttgarter vorbei an Freiberg an die Spitzenposition der Tabelle. Vielleicht dürfen sich die Kickers ja in der nächsten Saison in der Regionalliga wieder mit Größen wie Großaspach und Bahlingen oder auch Ulm und Kassel messen. Für mich stehen nun dank der 08/15 Hütte mit den überdimensionalen Flutlichtmasten 16/19 in der Regionalliga Südwest und manchmal geht es in diesem Hobby ja nur um die Statistik.
Sonntag, 13. Februar 2022
Huddersfield und Bradford
Eigentlich war heute ein Dreier geplant, aber das ursprünglich abends angesetzte Spiel in Barnsley wurde leider auf nachmittags vorgezogen. Die Corona Ungewissheit war auch immer noch nervig. Drei von fünf Mitarbeitern auf Arbeit sind PCR positiv zu Hause und auch Mitstreiter Stefan fiel letzten Endes deshalb aus, was es bis zum Schluss spannend machte. Das wundervolle Unternehmen der DB brachte mich für gut 8€ bis zum Bonner Flughafen. Die unverschämten Iren vom Rainer wollten für den Weitertransport nach Manchester fast das Doppelte - Wucher. Vom Airport in Manchester ging es für unsere vierer Truppe mit der Bahn nach Huddersfield, wo es dank des Polizeiaufgebotes nach Fußball roch und direkt weiter in den Pub. Nach einem english breakfast und nem Pint waren wir durstig. Die online Bestellung vom Tisch aus klappte nur bedingt, was wieder bestätigte, dass sich dieses Internet nicht durchsetzen wird. Thomas erwartete kein Getränk mehr und bot an, sich um die Tickets zu kümmern. So konnten wir warten, austrinken und pünktlich das Innere betreten. Danke!
12.02.22 12:30 Huddersfield Town AFC - Sheffield United FC 0:0, Kirklees Stadium, EFL Championship, 17.523 Zuschauer
Die halbkreisförmigen Tribünen mit der passenden Dachkonstruktion heben sich von der Masse ab, weshalb das Stadion auf jeden Fall klar geht. Klar ging auch die Masse von gut 2.000 Leuten, die den kurzen Weg aus dem 50km entfernten Sheffield in Angriff genommen haben. England untypisch hatten die Fans des Heimteams ein paar Fahnen im Gepäck und sorgten zu Spielbeginn für etwas Support. Aus dem etwas wurde leider schnell etwas weniger und so sah es auch bei den Anhängern der Blades aus. Es zeigte sich aber wieder, was bei den Tommys möglich wäre, wenn sie denn nur wollen würden. Wollen wollten die Männer auf dem Platz leider überhaupt nicht. Am fehlenden Können alleine kann es sicher nicht gelegen haben, denn so unfähig kann man in der zweiten Liga nicht sein. Wirf ner Gruppe Schimpansen nen Ball ins Gehege und sie machen mehr draus, als die 22 Gestalten hier auf dem Feld. Ganz schwere Kost. Pünktlichst zum Schlusspfiff wurde der Tatort verlassen, um die vom Igel gebuchte Uber Kutsche zu entern.
12.02.22 15:00 Bradford City AFC - Exeter City FC 0:1, Valley Parade Stadium, Football League Two, 15.058 Zuschauer
Pünktlich zum Anpfiff hatten wir die ebenfalls vom Junior organisierten Tickets in der Hand und waren somit fast pünktlich drin im windig-kalten Ground, der 1985 eine tödliche Katastrophe erlebte, als während eines Spiels die Haupttribüne in Flammen aufging. Spanien im Januar war schön, aber dieses Groundhopping ist zum Glück kein Hobby, das immer Spaß machen muss. Auch wenn das Bauwerk nicht übel ist. Es war kalt, zu kalt, scheiße kalt. Irgendwann war allerdings Halbzeit und es wartete endlich das ersehnte Highlight. Ich vermute, dass mein schlechtester Burger bislang auch der teuerste war. Ab heute muss ich aber nix mehr vermuten und der Rentier Burger auf Island ist Geschichte. Was war das für ein ekelhafter Fraß - bäh! Abartigen Respekt an Inge, dass er das Ding komplett verputzt hat. Der wärmende Kaffee nach der Pause verpasste mir ein kurzzeitiges Hoch, aber außer dem angenehmen Gäste Support bleibt hier nix nachhaltig positiv in Erinnerung. Zum Glück konnte das Spiel zwei Ebenen tiefer nicht mehr schlechter sein, als das zuvor gesehene und immerhin fiel ein Tor. Es muss ja alles gemacht werden und der 92er Club rückt spürbar näher. Nur noch 84!
Pünktlich zum Anpfiff hatten wir die ebenfalls vom Junior organisierten Tickets in der Hand und waren somit fast pünktlich drin im windig-kalten Ground, der 1985 eine tödliche Katastrophe erlebte, als während eines Spiels die Haupttribüne in Flammen aufging. Spanien im Januar war schön, aber dieses Groundhopping ist zum Glück kein Hobby, das immer Spaß machen muss. Auch wenn das Bauwerk nicht übel ist. Es war kalt, zu kalt, scheiße kalt. Irgendwann war allerdings Halbzeit und es wartete endlich das ersehnte Highlight. Ich vermute, dass mein schlechtester Burger bislang auch der teuerste war. Ab heute muss ich aber nix mehr vermuten und der Rentier Burger auf Island ist Geschichte. Was war das für ein ekelhafter Fraß - bäh! Abartigen Respekt an Inge, dass er das Ding komplett verputzt hat. Der wärmende Kaffee nach der Pause verpasste mir ein kurzzeitiges Hoch, aber außer dem angenehmen Gäste Support bleibt hier nix nachhaltig positiv in Erinnerung. Zum Glück konnte das Spiel zwei Ebenen tiefer nicht mehr schlechter sein, als das zuvor gesehene und immerhin fiel ein Tor. Es muss ja alles gemacht werden und der 92er Club rückt spürbar näher. Nur noch 84!
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