Mittwoch, 28. Oktober 2020

SuS Krefeld III - Eintracht Vinhoven II

28.10.20 SuS Krefeld III - Eintracht Vinhoven II 6:3, Sportanlage Horkesgath, Kreisliga C Krefeld, 40 Zuschauer

Der zweite Lockdown ist also beschlossene Sache und wir müssen es hinnehmen. Ich würde zwar behaupten, dass die Schließung von Restaurants, wo sich an die Regeln gehalten wird oder das Verbot von Veranstaltungen mit geringer Personenzahl im Freien, wie beispielweise beim Amateurfußball sinnlos sind, da von dort keine hohen Infektionszahlen vermeldet werden, aber ich bin kein Fachmann für Gesundheitswesen. Das überlasse ich lieber dem Gesundheitsminister. Dem Gesundheitsminister, der als gelernter Bankkaufmann nicht Finanzminister ist, weil das ein Anwalt, der vergisst 45 Millionen Euro aus illegalen Geschäften zurückzufordern besser kann. Für das menschliche Wohlbefinden sind Freizeitaktivitäten aber sowieso völlig unwichtig. Gestern habe ich mein geplantes Spiel deshalb auch wieder gerne der Arbeit untergeordnet. Heute wollte ich dem Geburtstagskind Marcel aber zumindest kurz gratulieren und da die heutige Jugend es mit der Arbeit nicht so genau nimmt und lieber der hinterlistigen Wollust von Hobby und Freizeit frönt, musste ich dafür auf den Sportplatz. Mit Igel, Ingo, Geier, Mannebach und anderen Gestalten lungerte dort noch weiteres Klientel der verbotenen Sekte der Fußballfans herum. Als Strafe unserer Regierung für dieses Ungehorsam wartete kein saftiges Grün auf uns, sondern Asche aus der Hölle, die der Teufel am Tage noch höchstpersönlich mit Corona verseucht hat. Außerdem öffnete der Himmel seine Schleusen und versuchte uns mit sintflutartigen Regenfällen von den Sünden des Hobbys rein zu waschen. Ich muss nur noch herausfinden wie tief Ingo mit in der Sache steckt, der hatte nämlich einen Regenschirm dabei, was ein klarer Beweis dafür ist, dass er in die Sache eingeweiht war. Im Grunde kann ihm aber nur eine passive Rolle zugewiesen sein worden, denn auch er hinderte den Pöbel nicht daran, unverschleiert das Verbotene Gift Alkohol zu konsumieren. Ich sehne mich nach dem Paradies, das ab Montag auf uns wartet und uns mit nichts außer der geliebten Körper und Geist reinigenden Arbeit beschenkt. Alles Gude Schidlowski und darauf, dass du endlich erwachsen wirst.



Sonntag, 25. Oktober 2020

SV Hilden Ost - SV Oberbilk

25.10.20 16:00 SV Hilden Ost - SV Oberbilk 0:1, Sportplatz Ost, Kreisliga A Düsseldorf, 80 Zuschauer

Die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass nach dem heutigen Tag wieder für eine lange Zeit Schluss mit Fußball sein könnte. Ein Highlight wäre dieser Abschluss zwar nicht, aber zumindest hätte ich die Möglichkeit genutzt nochmal am Sportplatz am Bier zu nuckeln und ganz nebenbei fällt dabei ja auch ein weiterer Ground in Düsseldorfs höchster Kreisliga. Das Spiel endete mal wieder nicht torlos, was diesen Höchstwert in der Statistik weiter nach oben treibt, aber das größte Highlight auf dem Platz waren die kultigen 90er Jahre Trikots der Hildener und nicht das gebotene der Akteure. Ein noch größeres Highlight war aber die Verpflegung mit Frikandel Spezial, Fritten und Schumacher Alt. Hoffen wir mal, dass der selbstverliebte Lügen-Gnom Armin und seine Schergen zumindest etwas Vernunft walten lassen und den Amateurfußball als das ansehen was er ist - ungefährlich!



Sonntag, 18. Oktober 2020

Rheinwacht Stürzelberg - SG Kaarst

18.10.20 15:00 SV Rheinwacht Stürzelberg - SG Kaarst 3:2, Sportplatz Am Weißen Stein, Kreisliga A Neuss, 80 Zuschauer

Ursprünglich wollte ich auf dem Rückweg ausm Moseltal einen Kick im Bergischen ansteuern. Durch Verkehrschaos rund um die Bayer Hauptstadt landete ich aber in Bayers Nebenstätte Dormagen. Der Plan meinen Ex Azubi zu treffen, der hier in der Zweiten spielt scheiterte aber und so stand ich alleine an diesem neuen Kunstrasen. Ne übliche Hopper Floskel wäre, dass hier alles so steril und kalt wirkt, aber da wirkt nix. Um zu wirken müsste diese lieblose Anlage ja erstmal ein Gefühl auslösen. Die Partie war zumindest vom Spielverlauf her (0:1, 1:1, 1:2, 2:2, 3:2 in der 90.) ganz unterhaltsam und in der grauen Theorie sollte das Spiel ja eigentlich im Mittelpunkt stehen. In der Praxis könnten aber selbst die Fußballgötter Messi, Maradona, Pelé, Alex Meier und Thomas Zampach dieser Anlage keinen Glanz verleihen.


Freitag, 16. Oktober 2020

SG Moseltal - SV Untermosel

16.10.20 19:30 SG Moseltal Niederfell - SV Untermosel Kobern 0:1, Sportplatz Am Kieselborn, Kreisliga A Koblenz, 220 Zuschauer

Nach rund 1 1/2 Jahren war es mal wieder Zeit sich an der Mosel blicken zu lassen und das große Derby sollte ganz zufällig auch stattfinden - Sachen gibt's. Fußballerisch hat Rheinland-Pfalz ja allgemein eher nicht zu viel zu bieten. Die ehemalige Fußball Hochburg Kaiserslautern ist nur noch das Zentrum inner familiärer Liebesbeziehungen und die erstklassige Gauliga Moselland ist ebenfalls Geschichte. Der FV Düdelingen ist nur noch gut genug für die luxemburgische Liga und die falsche Eintracht aus Trier tritt lediglich in der Oberliga gegen den Ball. Genau wie TuS Neuendorf, die selbst in Koblenz nur noch die sportliche Nr. 2 ist. Zu all dem Übel ist sogar Serienmeister VfR Niederfell tief abgerutscht und spielt als SG Moseltal nur noch gemeinsam mit Dieblich und Lay. Zumindest kickt man so gegen den SV Untermosel von der falschen Moselseite aus Kobern gegenüber und darf sich über das Derby freuen. Trotz oder gerade wegen Corona lockte dieses Derby in der achten Klasse auch einige Zuschauer auf den Sportplatz. Wer weiß schon, wann uns die Regierung diesen Spaß wieder verbietet. Die erste Freude war den Ehrenspielführer des VfR Manolo wieder zu treffen und die zweite beglückte gleich doppelt. Es gab nämlich meine geliebte Rindswurst und das Königsbacher schmeckte auch besser, als ich es in Erinnerung hatte. Im Grunde braucht es bei nem Derby auf Rasen unter Flutlicht aber auch gar kein Chichi. Das Spiel begann eher verhalten, mit Feldvorteilen für die Gäste. Als das Schmuddelwetter die Oberhand bekam, spielte das den Koberner Schmuddelkindern natürlich in die Karten und sie gingen mit einem gut gespielten Angriff in Führung. Der Pausentee in Form eines Kastens sorgte trotz der gefühlten -10°C für eine schnell vergehende Pause. An dieser Stelle danke an den Vorsitzenden eines großen Versicherungskonzerns aus der Region für diese Spende. Die zweite Hälfte hielt dann was sie versprach. Der Fußball wurde zwar insgesamt nicht besser, aber die Hausherren waren besser im Spiel und der Spielleiter musste endlich ein paar Karten zücken. Es wurde ruppiger und das merkte man auch am Publikum, das jetzt heiß war. Ein Platzverweis und die Feldverweise für beide Trainer beruhigten die Situation nur bedingt. Ich will nicht sagen, dass die Niederfeller den Ausgleich erzielt hätten, wenn Kobern sich weniger aufm Boden gewälzt hätte, denn dafür wären Torchancen förderlich gewesen, aber man weiß ja nie. Nach Abpfiff ging blitzschnell das Flutlicht aus und jedem ist klar, was dann passierte. Nix. Licht aus, Keilerei ist eben nur ein Relikt aus der guten, alten Zeit. 

 


Samstag, 10. Oktober 2020

Phönix Düdelsheim - KSV Aulendiebach

10.10.20 18:15 SV Phönix Düdelsheim - KSV Aulendiebach 1:1, Phönix-Sportgelände, Kreisoberliga Büdingen, 200 Zuschauer

Ursprünglich wollte ich heute zum hessischen Oberligisten Viktoria Griesheim fahren, um Weltfußballer Mo Idrissou zuzujubeln, aber leider kam es anders. Auf der Autobahn fühlte sich der Mazda plötzlich an wie ein Fiat und steht nun mit nem Platten in der hessischen Pampas. Früher hätte man den Ersatzreifen raus geholt, gewechselt und fertig. Heutzutage gibt es aber quasi keine Ersatzreifen mehr in den neueren Autos und so kostete mich der Scheiß fünf Stunden plus die Zeit um die Karre nächste Woche wieder abzuholen. Danke Merkel. Mit dieser Partie in der Kreisoberliga ging es zwar drei Klassen tiefer als geplant, aber es war mehr als eine Notlösung. Amateurfußball im Oktober auf Rasen unter Flutlicht. Für NRWler klingt das wie eine Geschichte aus Utopia, in Hessen ist es aber eine wahre Begebenheit. Wirklich Ausbau hat der Ground zwar nicht, aber rund um den Platz stehen Bänke verteilt und allein solche Kleinigkeiten können einen Sportplatz meiner Meinung nach gut und einfach aufwerten. Sportlich ging es eher von 16er zu 16er zur Sache. Langweilig war es aber nicht. Der Treffer zum 0:1 vor der Pause war beispielsweise ein Fernschuss der Marke „Tor des Monats“. Zu Beginn der zweiten Hälfte scheiterten die Hausheren vom Punkt am Schnapper und kurz darauf wurden sie auch noch durch die Ampel Koalition dezimiert. Dennoch waren sie danach größtenteils am Drücker und netzten zur Belohnung kurz vor Schluss doch noch vom Punkt aus. Mit Binding, Schlappeseppel, Nörten Hardenberger, Weizen, Äppler und heißem Äppler sowie meiner geliebten Rindswurst, Bratwurst, Pommes und selbst aufgebackenen Laugenbrezeln ist es beim SVP wie im Schlaraffenland. Ob vielleicht deshalb so viele Zuschauer hier waren?

    

     
 

Dienstag, 6. Oktober 2020

Italia Hilden - Garather SV

06.10.20 19:30 AC Italia Hilden - Garather SV II 1:2, Sportplatz Schützenstraße, Kreisliga C Düsseldorf, 50 Zuschauer

Da ich als radikaler öko Faschist am liebsten alle Autos verbieten würde und der ach so tolle ÖPNV dreimal so lange gebraucht hätte (falls er überhaupt gekommen wäre), wurde die Anreise klimaneutral mit dem Fahrrad absolviert. Kreisliga C und Kunstrasen ohne Ausbau waren zwar keine allzu verlockenden Vorzeichen, aber mit der alten Witze Granate Dion war zumindest ein Gesprächspartner vor Ort. Am Platz dann die große Überraschung. Der Ground hat mittig an einer Geraden doch tatsächlich den grandiosen Ausbau von einer Stufe. Ist das geil. Die 50 Zuschauer unter der Woche in der niedrigsten Liga überraschten ebenfalls positiv und zu guter Letzt war das Spiel auch ziemlich unterhaltsam und klar besser als erwartet. Mit zwei Platzverweisen in der Schlussphase und dem Siegtreffer in der Nachspielzeit war auch gut Feuer in der Partie. Dass der Treffer gefeiert wurde wie die Meisterschaft kam ebenfalls sehr sympathisch rüber. Ein kurzweiliger Abend, auch wenn's teilweise mächtig kalt war und die Italiener mit Krombacher Buddeln keinen allzu exklusiven Gaumenschmaus ausschenkten. Hoffentlich ist dieser lange Winter bald rum. Da ein marokkanischer Verein aus der A-Klasse ebenfalls auf diesem Platz kickt, ist ein positiver Nebeneffekt, dass es ein weiterer Schritt in Richtung der KLA DUS Komplettierung ist. Nach einem abschließenden Getränk am Büdchen ging es ab nach Hause ins Warme. Ciao ragazzi



Sonntag, 4. Oktober 2020

SF Düsseldorf Süd - VfB Hilden

04.10.20 15:30 SF Düsseldorf Süd - VfB Hilden III 0:2, Sportpark Niederheid Nebenplatz 1, Kreisliga B Düsseldorf, 14 Zuschauer

Wie jede Woche wurde nach Feierabend Zeit in die Suche potentieller Spiele investiert. Einige Teams kickten tatsächlich noch auf ihren sehenswerten Rasenplätzen und ein schöner Dreier in Essen war beispielsweise auch in der engeren Auswahl. Nach und nach eliminierte die Zeit aber wieder die Möglichkeiten. Da ich trotz anhaltender und krankhafter Motivationslosigkeit irgendwie doch zu viel Bock auf Fußball hatte um erneut gar nix zu machen, ging ich den Weg des geringsten Widerstands. Der Dank waren Kreisliga B, ein steriler, ausbauloser Kunstrasenplatz und ne erbärmliche Zuschauerzahl. Geil. Bratwurst gab es natürlich auch nicht und die Kneipe wirkt am anderen Ende der weitläufigen Anlage auch als würde sie nicht dazu gehören. Selbstverständlich gab es mit Warsteiner und Frankenheim die schlechtest mögliche Bier Kombi, weshalb ich ein Krefelder orderte. Zuerst bekam ich daraufhin einen Kaffee angeboten. Nach ersten Erklärungsversuchen dann zumindest ne Cola. Nach weiteren erfolglosen Erklärungsversuchen brach ich mein Vorhaben ab und trottete mit meiner kleinen Cola für unverschämte 2,50€ zurück zum Platz. Ach ja, der Fachkräftemangel. Genug gemeckert, kommen wir zum Positiven. Es gibt weiße Linien am Platz und ne Viertelstunde nach Abpfiff war ich zu Hause.

   

Sonntag, 13. September 2020

Kali Werra Tiefenort - FSV Leimbach

13.09.20 15:00 FSV Kali Werra Tiefenort - FSV Leimbach 1:0, Waldstadion Kaffeetälchen, Kreisliga Westthüringen, 150 Zuschauer

Sport Frei für die nächste Runde Ostfußball. Stattliche 20 Spielzeiten kann die BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort in der DDR Liga vorweisen. Zudem verfügen sie mit dem Kaffeetälchen über einen genauso kultigen wie sehenswerten Platz. Die stolze Vergangenheit wird bewahrt ohne sich darauf auszuruhen, denn auch über die Gegenwart wird in den modernen Kanälen aktuell und amüsant berichtet. Erst auf dem Hinweg in die Ostzone hörten wir ein interessantes Podcast mit und über den Verein. Mein Herz hatten sie spätestens mit dem weithin sichtbar qualmenden Holzkohlegrill erobert. Die leckere Thüringer passte auch ideal zum regionalen Bier. Top, top, top. Selbst Katja, die man mit Bratwürsten eigentlich jagen kann, orderte einen zweiten Riemen. Kommen wir zum Sportlichen. Eine Slapstick Einlage zwischen den beiden Sportkameraden Pfosten und Torwart sorgte fast für die Führung der Gäste. Aber ein chinesisches Sprichwort sagt: "Wenn man Glück hat, hat man Glück" und so fiel im direkten Gegenzug der Treffer für die Hausherren und der Hexenkessel tobte. Das ist Fußball wie er Spaß macht. Hexenkessel? Naja, so halb zumindest. Die Corona Bestimmungen in Thüringen erlauben nämlich maximal 200 Zuschauer. Auch wenn es auf den ersten Blick beinahe so aussah als könnten deutlich mehr Personen anwesend sein, ist die offizielle Zuschauerzahl von 150 selbstverständlich korrekt. Denn was verboten ist, das macht man nicht und lügen tut man auch nicht. Dass es sich bei dieser Partie um ein brisantes Derby von Weltruhm handelt war spätestens klar, als mir Rosinenpicker Dominik A. aus M. über den Weg lief. Alles richtig gemacht.

   

   

   

   

Samstag, 12. September 2020

FC Eisenach - Fortuna Kaltennordheim

12.09.20 15:00 FC Eisenach - RSV Fortuna Kaltennordheim 2:3, Wartburgstadion, Landesklasse Thüringen Staffel 3, 148 Zuschauer

Raus. Einfach mal wieder ein Wochenende raus. Eisenach und die Wartburg standen schon lange auf der Warteliste, also hin da. Nach ner schönen aber auch anstrengenden Wanderung durch die sehenswerte Drachenschlucht war es an der Zeit anderen beim Sport zuzusehen. Der Star ist das Stadion, denn die 12 Spielzeiten als BSG Motor Eisenach in der Liga sind Geschichte und sportliche Highlights in etwa so selten geworden wie Rennerfolge des Wartburg. Die 148 handgezählten Zuschauer im ersten Pflicht-Heimspiel nach der langen Corona Zwangspause finde ich in einer Stadt wie Eisenach aber doch ziemlich traurig. Da verdienen Stadion und Verein einfach mehr. Das 0:1 geht ganz klar auf Manuel Neuers Kappe, denn der hat schließlich erfunden, dass der Keeper beinahe im gegnerischen 16er rumturnt um die Schwächen auf der eigentlichen Position zu verbergen. Das 1:1 im direkten Gegenzug war ein schöner, klassischer Spielzug. Da ist auch sicher nichts negativ gemeint, denn im Gegensatz zu richtigen Zügen, kommen Spielzüge ab und zu mal an und können sich sehen lassen. Der Support ist ähnlich wie in Illertissen, nur ohne Gesang und Anfeuerungen. Dafür aber mit nem Alleinunterhalter mit zwei Trommeln, Tröte und Trompete. Die Rhythmen und Klänge waren teils echt cool, manchmal aber auch einfach nervig und nicht unbedingt angebracht. So ne Art Attacke kommt halt irgendwie uncool, wenn der Gegner im Angriff ist. Aber Hauptsache Alessio geht’s gut. Manuel Neuer sorgte für das 1:2 und auch fürs 1:3. Am Ende stand es 2:3 und wenn vorher mal einer dem Schnapper seinen Job erklärt hätte, wäre die Kiste vielleicht 2:0 ausgegangen. Die Freude bei den Gästen war aber schön mit anzusehen und der Klassiker „Heut war Dingsbums mit dem Hammer wieder da“ sorgte für ein zusätzliches Lächeln. Die kulinarische Auswahl ließ mit Bockwurst und Wiener leider die Thüringer vermissen, aber zumindest gab es kein labbriges Toast, sondern Brötchen dazu und das Bier lief mehr als gut. Weniger gut lief das Laufen auf die Wartburg. Man ey, alt und dick zu sein is ne schlechte Kombination. Es lohnt sich aber. Also das Hochlaufen zur Wartburg.

  

   

   

   

   

Samstag, 15. August 2020

SV Klütz - Schwarz Weiß Gallin

15.08.20 15:00 SV Klütz - SV Schwarz Weiß Gallin 4:2, Volksparkstadion, Testspiel, 32 Zuschauer

Einmal über die Straße in Richting Schloss fallen und man ist auf dem Sportplatz. Man kann definitiv schlechter wohnen als die Schwiegereltern. Natürlich ist das Volksparkstadion deshalb auch ein alter Hut, aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah? Hat doch schon dieser Klugscheißer, nach dem so viele Straßen benannt sind, so ähnlich gefragt. Warum in die Ferne schweifen? Das hat sich vermutlich auch der Unparteiische gefragt, als er so im schönen Mittelkreis stand und diesen quasi nicht mehr verließ. Das Spiel? Es fand statt und ich hab den Spielball berührt - zählt. Da ich vom Mittagessen hierher gestolpert bin, wurde die Bockwurst gekonnt ignoriert. Weil ich dem Verein aber dennoch finanziell unter die Arme greifen wollte, wurde zwei bis dreimal, aber bestimmt nicht mehr als sechsmal der Spendenbetrag für Getränke im Wert von Einsfuffizisch übergeben. Um niemanden zu diskriminieren oder auszuschließen, wählte ich dabei sowohl Lübzer als auch Radeberger Pilsener. Und um es nochmal zu verdeutlichen - ja, black beers matter, aber leider blieb mir der Genuss von Schwarzbier vergönnt. Zum Abschluss noch eine Bitte. Support your local football club! Selbst wenn ihr Gefahr lauft, dort ein Zigeunerschnitzel zu essen.