Freitag, 20. September 2019

SSVg Haan

20.09.19 20:00 SSVg Haan - DV Solingen III 10:0 (Abbruch), Sportplatz Hochdahler Straße, Kreisliga B Solingen, 40 Zuschauer

Freitag. Erst auf die Arbeit und dann heißt es "Hoch die Hände, Wochenende". Es sei denn man ist Schüler, dann kann man heutzutage schon den ganzen Tag zum Wochenende zählen. Gerne gesellt man sich dann zu ungewaschenen Zottelböcken in die Innenstädte und demonstriert gegen die Klimaerwärmung und gegen Plastik Müll, von dem man während dieser Demos jede Menge achtlos auf die Straße wirft. Egal, dafür gibt es ja Leute, die freitags nicht frei haben und die dürfen das dann entsorgen. Ganz nebenbei finanzieren unter anderem auch diese Menschen das Gesindel, dessen Müll sie dort entsorgen und für die Arbeit eher nicht so das Wahre ist. Grundsätzlich ist Umweltschutz natürlich keine schlechte Sache, wenn man es denn mit Vernunft angehen würde. Vernunft auf der einen und die Grünen auf der anderen Seite. Da muss man kein Genie sein, um das irreparable Ungleichgewicht festzustellen. Plastik ist auch nicht per se schlecht, es kann auch sehr nützlich sein. Hätte sich beispielsweise ein Schwede vor ein paar Jahren ne Plastiktüte über seinen Thunfisch gezogen, wäre die Welt heute um einen missratenen Unruhestifter ärmer. In anderen Fällen kann ich den Ärger um Plastik aber sehr gut nachvollziehen. Beim Fußball könnte ich gut darauf verzichten. Leder statt Plastik im Ball, Rasen statt Plastik als Spielfeld, Bier umhüllt von Glas anstatt nem Plastikbecher, striktes Verbot von Plastik-Clubs, Bargeld statt Plastik Karten zum Bezahlen. Das wären alles Dinge, die das Klima verbessern und für den Weltfrieden sorgen würden. Das Leben ist aber kein Wunschkonzert und so traf ich mich mit den Umweltaktivisten Geier und Schidlowski an einer Plastikwiese. Der Umwelt zuliebe wollte ich mit dem ÖPNV anreisen, aber die 50 Minuten Fahrt und der stolze Preis von 12€ ließen mich zum Umweltsünder werden. 15 Minuten und rund 4€ mit dem Diesel sind da einfach ansprechender. Der Platz bietet Stufen und Bänke am Kunstrasen und am heutigen Tag eine Gastmannschaft, die mit ganzen sieben Feldspielern auflief. Das Spiel war noch gar nicht richtig angepfiffen, da stand es auch schon 1:0. Nach wenigen Minuten hatte der erste Spieler der Gäste keinen Bock mehr und ging Duschen. Nach rund 30 Minuten gaben die Gäste -die nie vor hatten das Spiel zu beenden- beim Stand von 10:0 auf. So entgehen sie einer Strafe, die bei Nichtantritt fällig gewesen wäre. Die Daseinsberechtigung darf man bei einer solchen Truppe durchaus hinterfragen. Ohne Ground, aber mit den genannten Nasen und Ronny wurde das Wochenende gebührend eingeleitet, natürlich mit Getränken in umweltfreundlichen Glasflaschen.


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